Bestwerte für Erneuerbare Energien bei Stromerzeugung 2023

Gute Nachrichten zum Jahresbeginn: Die Energiewende schreitet erfolgreich voran. Die deutsche Stromversorgung brauchte 2023 so wenig Kohle wie seit über 60 Jahren nicht mehr. Vor allem Wind- und Solarkraft stemmten dafür den Hauptanteil der Stromversorgung. Auch die Anzahl der Arbeitsplätze im Bereich der erneuerbaren Energien ist stark gestiegen – auf knapp 400.000 Beschäftigte.

Der Fokus auf den Ausbau der erneuerbaren Energien zeigt angesichts der Bestwerte mit insgesamt 55 Prozent an der Nettostromerzeugung seine Wirkung. Laut Bundesnetzagentur wurde der Anteil von Braunkohle (-24,8 Prozent) und Steinkohle (-36,8 Prozent) drastisch reduziert.

„Wenn wir in diesem Tempo weitermachen, werden wir unsere Klimaschutzziele im Energiebereich bis 2030 erreichen.“
Robert Habeck

Für den Kohleausstieg ist die Stromversorgungsbilanz ein gutes Zeichen. Wir arbeiten weiter mit Hochdruck daran, bis 2030 den Anteil der Erneuerbaren dauerhaft auf 80 Prozent auszubauen. Insgesamt produzierten die erneuerbaren Energien 2023 55 Prozent des Stroms und damit etwa 7,5 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr.

Windkraft stärkste Kraft

Windkraft war 2023 die wichtigste Stromquelle und lag 13 Prozentpunkte über der Produktion von 2022. Der Erfolg der Windkraft zeigt, wie wichtig der konsequente Ausbau von Erneuerbaren ist. Dabei setzt die Ampel-Regierung auf die Beschleunigung von Genehmigungsverfahren und den Netzausbau. Offenkundig mit Erfolg: Mit dem großen Photovoltaik-Zuwachs konnten wir unser gesetzliches Ausbauziel für 2023 von 9 Gigawatt sogar deutlich übertreffen: 2023 wurden 14,4 Gigawatt Solarstrom produziert.

Die in Braun- und Steinkohlekraftwerken erzeugte Strommenge ging indes um 24,8 Prozentpunkte bzw. 36,8 Prozent zurück und liegt mit einem Gesamtanteil von ca. 25 Prozent niedriger als der Anteil des Stroms aus Windkraft (32 Prozent). Das sind gute Aussichten für eine sichere und unabhängige, sozial gerechte und bezahlbare Energieversorgung.

Energiewende schafft Arbeitsplätze – Klimaschutz sichert Wohlstand.

Dabei bedeuteten Erneuerbare Energien im Jahr 2022 für knapp 400.000 Menschen einen zukunftssicheren Arbeitsplatz. Das sind rund 15 % oder 50.000 Jobs mehr als zuvor.

“Der Ausbau der Erneuerbaren Energien sichert in Deutschland auch Arbeitsplätze und schafft neue.”
Robert Habeck

Diese positive Entwicklung zeigt einmal mehr: Mit der Energiewende erreichen wir nicht nur eine krisenfeste und klimaneutrale Energieversorgung. Der Ausbau der Erneuerbaren Energien schafft Arbeitsplätze und trägt somit zum Wohlstand und zur Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands entscheidend bei.

Bis 2030: 80 Prozent Erneuerbare

Bis 2030 wollen wir den Anteil der Erneuerbaren Energien auf 80 Prozent ausbauen. Als Industrienation sichern wir so die Grundlagen unseres Wohlstands, erneuern unsere wirtschaftliche Stärke, schaffen zukunftssichere Arbeitsplätze – und schützen unser Klima.