Zum Seiteninhalt springen
Artikel

Schwarz-Rote Sozialreformpläne: Frauen und Familien zahlen den Preis

Die Bundesregierung kündigt ihre Sozialreformen als „Modernisierung“ an. Tatsächlich drohen viele der geplanten Maßnahmen genau diejenigen stärker zu belasten, die schon heute einen Großteil gesellschaftlicher Verantwortung tragen: Familien, pflegende Angehörige, Alleinerziehende und Menschen mit gesundheitlichen Belastungen. Nicht mit uns! Unterzeichne hier unseren Aufruf.

Stärken statt belasten

Ein Jahr Bundesregierung unter Friedrich Merz – und die Bilanz ist ernüchternd: Diese Politik will dort sparen, wo der geringste Widerstand vermutet wird. Gesundheitskosten werden einseitig auf Versicherte abgewälzt, Frauen werden wieder im Stich gelassen, soziale Sicherung ausgehöhlt – während echte Reformen ausbleiben.

Besonders betroffen sind Frauen

Denn noch immer leisten Frauen den überwiegenden Teil unbezahlter Sorgearbeit in Deutschland. Sie organisieren Kinderbetreuung, pflegen Angehörige, reduzieren ihre Erwerbsarbeit für die Familie und halten im Alltag Familien zusammen. Werden soziale Leistungen gekürzt oder Kosten stärker auf Einzelne abgewälzt, trifft das Frauen unmittelbar – finanziell, beruflich und gesundheitlich. Sie zahlen letztlich den Preis durch mehr unbezahlte Arbeit, geringeren Einkommen, wachsender finanzieller Abhängigkeit und ein höheres Risiko für Altersarmut.

Wir fordern eine Kehrtwende

Eine gerechte Sozialpolitik muss Familien stärken, statt Belastungen weiter zu verschieben. Deshalb fordern wir:

  • eine gute Gesundheits- und Pflegeversorgung statt zusätzlicher Belastungen für Familien,
  • eine Stärkung der psychotherapeutischen Versorgung statt Kürzungen,
  • verlässliche Unterstützung für Alleinerziehende und ihre Kinder,
  • echte Fortschritte bei Equal Pay,
  • und faire steuerpolitische Rahmenbedingungen statt Fehlanreizen zulasten von Frauen.  

Unterstütze jetzt unseren Aufruf gegen diesen sozialen Rückschritt.

Setze ein Zeichen für soziale Gerechtigkeit und Gleichstellung. 

Teilen: