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Female Rage: Aus Wut wird Wandel

Töchter & Stadtbild, Lifestyle-Teilzeit, Care- und Bildungskrise, Lohnungleichheit, Pelicot, Epstein, Femizide – es gibt unzählige Gründe als Frau richtig wütend zu sein. Und übrigens nicht nur als Frau, auch als Mann. Hier geht es nicht nur um strukturelle Ungerechtigkeit, wir erleben einen weit über rechte Kreise ausgreifenden Rollback bei der Gleichberechtigung. Doch sind wir wütend genug? Und vor allem: müssen wir unsere Wut nicht viel besser bündeln, um Veränderung zu erreichen?

Gründe zum wütend sein gibt es viele

Gewalt, ungerechte Verteilung von Sorgearbeit, Lohnlücken, Alltagssexismus und vieles mehr. Wut erleben Frauen immer dann, wenn sie mit systemischer Ungerechtigkeit und Unterdrückung konfrontiert sind. Dieses Gefühl wollen wir als Antrieb nutzen, um gemeinsam herrschende Verhältnisse anzuprangern und Veränderungen loszutreten. Nicht nur Frauen, auch Männer sind zunehmend wütend. Denn auch sie werden durch patriarchale Strukturen beschränkt. Solidarität ist daher zentraler Bestandteil dieses Kampfes. 

Aus Wut wird Wandel

Wir wollen unsere Wut als Ansporn für gesellschaftlichen Wandel nutzen: aus Wut wird Widerstand – und Wandel! Wir lassen unsere Wut über Ungleichbehandlung und Missstände nicht verpuffen, sondern werden politisch aktiv für echte Veränderung. Dazu bieten wir Dir unterschiedliche Aktionsideen an. Informiere Dich hier fortlaufend, bilde Banden und unterstütze uns bei Aktionen vor Ort. Die Aktionsideen werden stetig aktualisiert. Schau regelmäßig vorbei und schließ Dich uns an!

Werde mit uns aktiv!

Unterschreibe unsere Petition "Frauen stärken, statt belasten!"

Werde direkt aktiv, indem Du unsere Petition unterschreibst. Was die Regierung derzeit als Modernisierung von Sozialstaatsreformen verkauft, trifft systematisch diejenigen, die diese Gesellschaft weit überproportional tragen: Frauen. Sie leisten den Großteil unbezahlter Sorgearbeit und werden durch diese Politik weiter in finanzielle Unsicherheit gedrängt. Beispiele dafür sind die Vorschläge zur Kürzung im Unterhaltsvorschuss oder die Verschiebung des Ganztagesanspruchs für Schulkinder.              

Wir sagen: Schluss damit, Frauen durch permanente Überlastung und Sorgearbeit in eine Rolle zu drängen, in der sie den Alltag am Laufen halten, aber politisch und wirtschaftlich ausgegrenzt werden. Wir brauchen Strukturen, die Frauen entlasten, ihnen echte Teilhabe ermöglichen – und ihnen den Raum geben, mitzugestalten, statt nur zu kompensieren, was politisch versäumt wird. 

Unterstütze unseren Aufruf und setze ein Zeichen gegen diesen sozialen Rückschritt.  

Petition: https://dabeisein.gruene.de/forms/frauen-starken-statt-belasten 

Informiere Freund*innen und Familie!

Unterstütze jetzt unsere Petition gegen die sozialen Rückschritte der Regierung und teile den Aufruf mit Familie und Freund*innen. Lass aus Wut Antrieb und aus Ungleichbehandlung Solidarität werden. 

Jede Stimme zählt. Gemeinsam können wir Druck aufbauen.

Sosha-Toolkit: https://teilen.gruene.de/toolkit/aufruf_frauen-c68b 

Wir fordern

  • Gute Gesundheitsversorgung sichern, statt Kosten auf Familien abwälzen – eine solidarische Kasse für alle (Beamte, Selbständige, Gutverdiener*innen…); versicherungsfremde Leistungen über Steuern finanzieren.
  • Alleinerziehende entlasten: Verlässlicher Unterhaltsvorschuss und faire Unterstützung für alle Kinder – keine Streichung ab 12 Jahren; nur hälftige Anrechnung des Kindergeldes wie im Unterhaltsrecht und eine konsequente Durchsetzung von Unterhaltszahlungen durch Finanzämter.
  • Kinderbetreuung verlässlich ausbauen: Ganztagsbetreuung konsequent ausbauen, der Bund muss die Kommunen dafür finanziell entlasten. 
  • Psychotherapie stärken: Keine Honorarkürzungen – stattdessen kostendeckende Vergütung, mehr Kassensitze und eine Reform der Bedarfsplanung, um ausreichend Therapieplätze zu schaffen.
  • Faire Chancen auf dem Arbeitsmarkt statt falscher Anreize:Ehegattensplitting für Neuehen reformieren zugunsten einer Individualbesteuerung mit übertragbarem Freibetrag; die kostenlose Mitversicherung von Ehepartner*innen in der Krankenversicherung abschaffen. Eine beitragsfreie Versicherung für Eltern mit kleinen Kindern und für pflegende Angehörige muss weiterhin möglich sein. 
  • Equal Pay durchsetzen: Lohntransparenz verbindlich machen und wirksame Sanktionen bei Lohndiskriminierung, damit alle mehr Chancen auf höhere Löhne bekommen. 
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