Zum Seiteninhalt springen
Artikel

Ostkongress 2026: Ostdeutschland als Ausgangspunkt

© Nils Leon Brauer

Beim Ostkongress in Sassnitz auf Rügen haben wir den Startschuss für die Landtagswahlkämpfe in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt gegeben und konkrete Themen in den Mittelpunkt gestellt: bezahlbare Energie, soziale Sicherheit und gleiche Bildungschancen, unabhängig vom Wohnort.

36 Jahre nach der Wiedervereinigung sind die Themen, die wir in Sassnitz auf der Agenda hatten, längst keine reinen "Ostthemen" mehr. Bezahlbare Energie, verlässliche Infrastruktur und gleicher Lohn für gleiche Arbeit sind Versprechen, die das ganze Land betreffen. Wer sie ernst nimmt, spricht nicht nur über Ostdeutschland, sondern über Gerechtigkeit insgesamt. Wir haben bewusst die schwierigen Fragen gestellt: Wie bringen wir eine unabhängige Energieversorgung voran, garantieren Bildungschancen vor Ort und stärken Ostdeutschland als Wirtschaftsstandort mit fairen Löhnen?

Beschluss der Sassnitzer Erklärung für gute Bildung

Für eines dieser zentralen Themen – Bildung – haben wir beim Ostkongress die Sassnitzer Erklärung unterzeichnet. Damit zeigen wir konkrete Wege auf, wie Bund, Länder und Kommunen gemeinsam dafür sorgen können, dass jedes Kind unabhängig von Herkunft oder Wohnort faire Bildungs- und Entwicklungschancen erhält. Denn gute Bildung und verlässliche Betreuung dürfen nicht vom Wohnort abhängen. Gerade in ländlichen Regionen stehen Familien häufig vor besonderen Herausforderungen – von langen Wegen zur Kita bis hin zu gefährdeten Schulstandorten. Das wollen wir ändern.

Bündnisse schmieden und Präsenz zeigen

Mit diesem Ostkongress haben wir Bündnisse geschmiedet und mit Menschen direkt aus den Regionen geredet. Weil Demokratie nur da funktioniert, wo Menschen spüren, dass sie gemeinsam etwas bewegen können. Wir wissen, dass wir politisches Vertrauen immer wieder neu erwerben müssen. Deswegen versprechen wir als gesamtdeutsche Partei, die das Bündnis im Namen trägt, dass wir dranbleiben, auch wenn die Scheinwerfer nicht mehr auf Ostdeutschland gerichtet sind. Diese Wahlen sind noch nicht entschieden. Und weil sie noch nicht entschieden sind, kommt es auf uns an.

Wir wollen ehrlich und offen gemeinsam mit den Menschen vor Ort an Lösungen arbeiten, weil wir von der Kraft, die Zusammenarbeit auf Augenhöhe entfesselt, überzeugt sind.
Heiko Knopf

Die ganze Partei hinter den ostdeutschen Landesverbänden

Für uns als Partei geht es bei diesen Landtagswahlen um mehr als den eigenen Erfolg. Denn nicht am Wahlgewinner entscheidet sich, ob es in beiden Ländern demokratische Mehrheiten geben wird, sondern an der 5-Prozent-Hürde. Wir sind die Partei, die mit ihrem Einzug in die Landtage demokratische Mehrheiten überhaupt erst möglich macht. Deshalb stehen wir als gesamte Bundespartei hinter den Landesverbänden in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt. Es ist unser gemeinsamer Wahlkampf. Die Botschaft aus Sassnitz ist eindeutig: Wer in den Regionen zuhört und konkrete Lösungen entwickelt, stärkt am Ende das ganze Land. Wir wollen genau das tun. 

Teilen: