IM/PULS 2026 – Hoffnung ist eine politische Strategie.

Tausend Menschen. Acht Bühnen. Eine Frage: Wie machen wir Politik, die wieder Hoffnung weckt? IM/PULS 2026 war keine Konferenz - sondern ein Experiment. Was dabei entstand, liest du hier.
Hell, neugierig und lebendig – so war die Atmosphäre am vergangenen Freitag und Samstag im smartvillage in Berlin-Neukölln - und so wurde auch diskutiert: Mit frischen Ideen, neuen Perspektiven und dem Mut, Gewohntes zu hinterfragen. Auf acht verschiedenen Bühnen haben über hundert Speaker*innen debattiert und inspiriert – und waren sich nicht immer einig. So kündigte Professor Michel Friedman in seiner Rede am Samstagvormittag auf der AGORA-Hauptbühne gleich zu Beginn an: “Bitte nicht erschrecken, ich widerspreche Ihrem Vorsitzenden.”
Frei sind wir nur als wir.
Genau so haben wir uns das vorgestellt. Eine streitbare Veranstaltung mit modernen Formaten und unkonventionellen Zusammensetzungen. Einig sind sich Felix Banaszak und Michel Friedman trotzdem. Zum Beispiel, wenn Friedman sagt: „Wir haben uns in diesem Land versprochen, dass nie wieder ein Mensch bestimmt, ob ein Mensch ein Mensch ist.“ Franziska Brantner sprach am Freitagabend zum Thema “Frei sind wir nur als wir.” und den großen Wert der Gemeinschaft. Nur in einer Gemeinschaft, in der jeder Mensch das Gefühl hat, okay zu sein, so wie man ist, könne man wirklich frei sein.
Frei ist nicht, wer alleine vor sich hin kämpft. Frei ist, wer spürt: Ich gehöre dazu. Mein Leben zählt. Meine Sorgen werden gesehen.
Demokratie leben – statt sie nur zu verteidigen
Felix Banaszak adressierte in seiner Rede am Samstagvormittag die große Lücke zwischen dem Wissen, was notwendig wäre und es dann nicht zu schaffen. Er stellt Fragen, die eine neue Perspektive auf uns als Partei, auf Politik und die Demokratie ermöglichen - und die das Publikum hoffnungsvoll stimmen.
Was wäre, wenn wir nicht nur Partei sind, sondern Partei ergreifen? Für diejenigen, die in der Politik viel zu wenig gehört werden?
Auf der AGROA-Bühne fand am Samstagnachmittag ein moderiertes Dauergespräch statt zu den großen Fragen unserer Zeit. Wie wollen wir künftig leben, arbeiten, wirtschaften, zusammenhalten? Wie sichern wir unsere Freiheit, wie unsere Sicherheit? Wie verdienen wir in Zukunft unser Geld? Neben den beiden Bundesvorsitzenden Franziska Brantner und Felix Banaszak sprachen viele bekannte und neue Gesichter auf dieser Bühne, wie zum Beispiel Armin Nassehi, Frauke Brosius-Gersdorf, Jennifer Morgan, Max Czollek und Marcel Fratzscher.
Das Publikum saß nicht nur im Saal – sondern auch auf dem Podium
Auf den anderen Bühnen - den Foren, der Arena, dem Innovator Space, dem Creator Space und den Werkstätten - konnten Menschen aus dem Publikum mitdiskutieren, sich auf den freien Stuhl im Panel setzen, Fragen stellen und in Workshops Ideen entwickeln und Best Practices austauschen. Fünfzehn Personen, die sich beim Call for Participation beworben hatten, waren eingeladen, ihre Zukunftsvision mit einem Publikum zu teilen und mit Expert*innen zu diskutieren. Im Creator Space haben Influencer*innen, Streamer*innen und Internetpersönlichkeiten aus der Partei und darüber hinaus zu Fragen des Feminismus, moderner Männlichkeit und Generationengerechtigkeit gesprochen. Das Ganze wurde live gestreamt.
Frischer Wind für die Partei und die politische Debatte
IM/PULS war kein Parteitag mit anderen Möbeln – sondern ein Zukunftslabor. Wir sind angetreten, in dieser Zeit tiefgreifender Umbrüche Hoffnung, Beteiligung und wieder Lust auf grüne Politik zu machen. Wir haben die Fenster aufgestoßen und frischen Wind in die politische Debatte gebracht. Mit der IM/PULS sind wir neue Wege gegangen und haben 1000 Teilnehmende zusammengebracht, die mit uns an diesem Wochenende Visionen entwickelt und Zuversicht gewonnen haben. Herzlichen Dank an alle, die mit dabei waren!







