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Großer Text: "Für mehr Grün". Darunter: "Landtagswahlen in Bayern am 14.10. und Hessen am 28.10.".

Hauptinhalte

Feminismus braucht das Land

Am 27. und 28. April hat der grüne Bundesfrauenrat in der Bundesgeschäftsstelle von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN stattgefunden. Wir haben den Grundsatzprogrammprozess, die Debatte um Schwangerschaftsabbrüche und die Frage nach Handlungsbedarf für die grüne Satzung und das Frauenstatut aufgrund der dritten Geschlechtsoption als zentrale Themen behandelt.

Hier gibt es einige Bilder vom Bundesfrauenrat 2018!

Feminismus braucht das Land

Unsere Bundesvorsitzende Annalena Baerbock gab eine Einführung in den Prozess des Grundsatzprogramms und motivierte die Frauen feministische Fragen aufzuwerfen und vor allem feministische Anforderungen einzubringen. Denn, so lautete ihr Apell: Feminismus braucht das Land!

Die Dritte Geschlechtsoption und das Frauenstatut

Das Bundesverfassungsgerichtsurteil zur Einführung einer dritten Option bei der Geschlechtsangabe hat auch Auswirkungen auf unsere Satzung und unser grünes Frauenstatut. Bei der Diskussion der Vorschläge wurde deutlich, Frauenförderung und Antidiskriminierung sind zwei wichtige grüne Grundsätze, die auch Platz in unserer Satzung finden müssen.

Weg mit §219a

In der Debatte um die Paragrafen 219a (der Werbung für den Schwangerschaftsabbruch verbietet) und §218 (der Schwangerschaftsabbrüche verbietet) berichtete Ulle Schauws MdB über die Debatten und das weitere Vorgehen im Bundestag. Es bleibt abzuwarten, ob die SPD wie versprochen einen neuen Gesetzentwurf vorlegt. Katja Meier MdL führte anschließend ein Gespräch mit Jana Maeffert, Frauenärztin aus Berlin, und Sabine Hufendiek, Beraterin am EZI (Evangelisches Zentralinstitut für Familienberatung), über die Folgen des §219a in der Praxis. In einem zweiten Teil gab uns Katja Sander als Rechtsanwältin eine juristische Perspektive auf die Paragraphen des Schwangerschaftsabbruchs und Amelie Kolandt als Vertreterin von MSfC (Medical Students for Choice) berichtete, dass als Folge des §218 Methoden des Schwangerschaftsabbruchs nicht im Medizinstudium gelehrt würden. Gesine Agena leitete die anschließende Diskussion mit dem Publikum. Alle Referentinnen machten sich stark für die Streichung des §219a und waren sich darin einig, dass Frauen ein Recht auf Informationen haben und die Selbstbestimmung der Frau an erster Stelle stehen muss.

Yes, she can

Terry Reintke (MdEP) berichtete aus dem Europäischen Parlament und über die Abwehrkämpfe, die auch in Europa gegen Antifeminismus und den Rechtsruck geführt werden müssen. Jamila Schäfer stellte daraufhin die frauenpolitisch wichtigen Punkte für das Europawahlprogramm vor. Anschließend erhielt Terry Reintke (MdEP) das einstimmige Votum des Bundesfrauenrates für ihre Bewerbung auf der Europaliste. Wir gratulieren Terry und freuen uns über eine so starke feministische Stimme im EU-Parlament.

Dank

Wir bedanken uns ganz herzlich bei den externen Referentinnen für ihre spannenden Inputs und Anregungen. Aber auch bei allen anderen Frauen wollen wir uns für einen gelungenen Bundesfrauenrat 2018 bedanken.

Auf geht’s: feministisch in die Zukunft!