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Der große Unterschied

Am 8. März ist Weltfrauentag. Doch statt Gleichberechtigung zu schaffen, halten Kanzlerin Merkel und ihr schwarz-gelbes Kabinett an Frauenbildern längst vergangener Zeiten fest, sagen Spitzenkandidatin Katrin Göring-Eckardt und Astrid-Rothe Beinlich, frauenpolitische Sprecherin der Grünen.

Aufsteller, darauf ein Foto mit drei Frauen in der Küche, darüber der Text: Passt das Frauenbild der Merkel-Regierung wirklich zu Ihnen?
Passt das Frauenbild der Merkel-Regierung wirklich zu Ihnen? Wir sagen entschieden "Nein"! Foto: gruene.de (CC BY-NC 3.0)

"Gerechtigkeit für Frauen ist in Deutschland nicht hergestellt", sagte Katrin Göring-Eckardt am Freitag in Berlin. So verdienten Frauen im Schnitt noch immer 22 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen und seien in Spitzenpositionen deutlich unterrepräsentiert. Unter dem Motto "Passt die Frauenpolitik der Merkel-Regierung wirklich zu Ihnen?" hatte die Grünen-Spitzenkandidatin gemeinsam mit Astrid Rothe-Beinlich, frauenpolitische Sprecherin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, anlässlich des 102. Internationalen Frauentags zu einer Foto-Aktion an den Potsdamer Platz geladen.

"Wir haben eine Bundesregierung, die die Frauenbilder des vergangenen Jahrhunderts fortträgt", kritisierte Göring-Eckardt auch mit Blick auf die schwarz-gelbe Ablehnung der Frauenquote. Erst in dieser Woche hatte die Regierung erklärt, die ohnehin schon sehr zaghafte Inititaive für eine EU-weite Frauenquote stoppen zu wollen. Die Frauenquote brauche man nicht nur, um echte Gleichberechtigung zu erlangen, so Göring-Eckardt, sondern auch, um Sexismus zu bekämpfen, denn: "Die Quote hilft auch gegen den Herrenwitz."

Astrid Rothe-Beinlich sprach sich für einen flächendeckenden Mindestlohn aus. "Der wird besonders Frauen, die häufig in unsicheren Niedriglohn-Jobs beschäftigt sind, helfen", sagte sie. Außerdem brauche man kein Betreuungsgeld, sondern endlich genügend Kinderbetreuungs-Angebote. "Das hilft Frauen - nicht nur am Frauentag", so Rothe-Beinlich.