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Unter Nazi-Vergangenheit darf Deutschland niemals einen Schlussstrich ziehen

Zu den Aussagen des AfD-Spitzenkandidaten Alexander Gauland über die NS-Zeit erklärt Cem Özdemir, Spitzenkandidat und Bundesvorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:

"Unter die NS-Vergangenheit darf Deutschland niemals einen Schlussstrich ziehen. Geschichte ist nicht vorbei. Es ist unsere Pflicht, dafür zu sorgen, dass sich diese Schande nie wieder wiederholt. Die vielen Millionen Opfer der nationalsozialistischen Schreckensherrschaft, des Holocausts und des Zweiten Weltkriegs dürfen niemals vergessen werden.

Wir brauchen auch keine Rückkehr zu Nationalismus und Militarismus, sondern Gedenken an die vielen unschuldigen Opfer dieser schrecklichen Zeit und eine Politik des Friedens und der Verständigung für die Zukunft.

Der Spitzenkandidat der AfD, Alexander Gauland, verlässt bewusst und offen den Konsens der Demokraten in der Bundesrepublik Deutschland. Seine eindeutigen Signale an die rechtsextreme Szene sind unerträglich. Bei vielen Bundestagskandidaten der AfD zeigt sich eine klare rechtsradikale Haltung. Rassismus, Antisemitismus, Homophobie, Frauenfeindlichkeit kommen immer wieder in der AfD vor und werden von der Parteispitze toleriert. Das muss jede Demokratin und jeden Demokraten alarmieren.

Diese Partei ist keine normale demokratische Partei, in ihren Reihen findet sich rechtsextreme Ideologie bis hin zur Spitze. Es ist Aufgabe aller demokratischen Kräfte in diesem Land gegen Rechtspopulismus, Rassismus und die Ausgrenzung von Menschen aufzustehen.

Bitte gehen Sie am 24. September 2017 wählen. Es geht darum, unser freiheitliches Land gegen den drohenden Rechtsruck in Deutschland zu verteidigen."