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Für einen weltweit abgestimmten Meeresschutz

Zum Beginn der UN-Meeresschutz-Konferenz und zum dringenden Appell des UN-Generalsekretärs für einen weltweit abgestimmten Meeresschutz erklärt Katrin Göring-Eckardt, Spitzenkandidatin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:

"Jeder zweite Atemzug kommt aus dem Meer. Darum ist der Schutz der Ozeane für uns alle elementar. Umso irrsinniger sind jetzt Trumps nationalistische Rückzüge. Wir brauchen beim Schutz gegen Plastikverschmutzung und Korallensterben, gegen Überfischung und Pestizidzuflüsse eine Weltgemeinschaft, die an einem Strang zieht.

Deshalb wünschen wir der grünen schwedischen Ministerin Isabella Lövin allen Erfolg bei den Verhandlungen. Sie hat diese Konferenz maßgeblich vorbereitet und verdient volle Unterstützung, auch die der Bundesregierung. Wenn Barbara Hendricks am Donnerstag zu den UN-Delegierten spricht, muss sie konkrete Maßnahmen und nicht nur schöne Worte vorlegen. Denn auch bei uns gibt es zu viel Nitrate in Nord- und Ostsee. Die großen Plastikstrudel in den Ozeanen bestehen auch aus deutschem Müll. Wir brauchen dringend ein internationales Abkommen, das die Müllverschmutzung unterbindet und wir brauchen auch in der deutschen Nordsee endlich klar ausgewiesene Meeresschutzgebiete als Rückzugsräume für bedrohte Arten."