Jetzt unterzeichnen

Rettet den Amazonas: Jetzt unterzeichnen!

Die Zerstörung des Regenwalds im Amazonas hat dieses Jahr erneut traurige Rekordwerte erreicht. Durch öffentlichen Druck soll nun die Brandrodung für 120 Tage pausieren. Das zeigt, dass öffentlicher Protest funktioniert, ist aber längst nicht genug. Wir müssen jetzt dranbleiben! Unterzeichne den Appell und fordere mit uns die Bundesregierung auf, sich dafür einzusetzen, die Ratifizierung des Handelsabkommens zu stoppen!

Es ist eine weltweite Katastrophe, die sich seit Jahren im Amazonas abspielt und dramatisch voranschreitet: Im Juni hatten Waldbrände im Amazonasgebiet das höchste Ausmaß seit 13 Jahren.

Nun haben sich zu den bereits bestehenden öffentlichen Forderungen 38 Unternehmen länderübergreifend zusammengetan, um den Druck auf die brasilianische Regierung weiter zu erhöhen. Den daraus resultierenden Rodungsstopp von 120 Tage bewerten Expert*innen jedoch als nicht annähernd ausreichend, um der Waldzerstörung tatsächlich entgegenzuwirken.

Deswegen gilt: Deutschland und Europa dürfen dem nicht tatenlos zuschauen – insbesondere jetzt, wo Deutschland die EU-Ratspräsidentschaft übernommen hat, ist die Bundesregierung am Zug. Sie muss die Ratifizierung des 'Mercosur'-Abkommen stoppen und so den Druck auf Brasilien erhöhen.

Das 'Mercosur'-Abkommen macht die Einfuhr von Fleisch billiger und wird die Agrarexporte aus Brasilien von den Flächen, die jetzt abgebrannt werden, weiter erhöhen. Denn die Waldbrände werden meist gelegt, um die indigene Bevölkerung zu vertreiben und Flächen für die Viehzucht und den Soja-Anbau zu schaffen. Aus diesem Grund fordern wir außerdem einen Importstopp von vor allem Soja und Fleisch, das mit den gerodeten Gebieten in Verbindung steht.

Der Regenwald Brasiliens ist der weltweit größte CO2-Speicher. Er hat für uns alle einen unschätzbaren Wert, um das Klima und die Pflanzen- und Tierarten zu schützen. Bei diesen Waldbränden geht es um die Zukunft der gesamten Menschheit.