Jetzt Appell unterzeichnen!

Der hohe Preis fürs billige Fleisch

Der Ausbruch von Corona in mehreren Schlachtbetrieben rückt die dramatischen Probleme der Agrarindustrie erneut in den Fokus. Immer mehr produzieren zu immer günstigeren Preisen ist nicht nur eine Gefahr für die Arbeiterinnen und Arbeiter in Schlachtbetrieben, die oftmals unter katastrophalen Bedingungen schuften müssen, sondern auch für Umweltschutz und das Tierwohl. Wir fordern von der Bundesregierung: Jetzt unseren 7-Punkte-Plan umsetzen und die Fleischindustrie vom Kopf auf die Füße stellen!

Fatale Umweltauswirkungen, geringe Wertschätzung für Landwirtinnen und Landwirte und Tierquälerei – das alles sind Folgen einer industriellen Landwirtschaft, die dem Motto “Immer mehr, immer billiger” folgen muss. Dieser Preiskampf wird nicht zuletzt auch auf dem Rücken der Beschäftigten in Schlachtbetrieben ausgetragen.

Die Probleme in den Schlachthöfen offenbaren nicht einige wenige schwarze Schafe, sondern sind grundlegend. Wir müssen endlich anfangen, die Fleischindustrie vom Kopf auf die Füße zu stellen und haben einen 7-Punkte-Plan vorgelegt, den die Bundesregierung jetzt umsetzen muss!

Die sieben Punkte:

  1. Keine Ausbeutung über Subunternehmen
  2. Arbeitsschutz - Arbeitgeber*innen haften für alle, die im Betrieb arbeiten
  3. Menschenwürdige Mindeststandards für Unterkünfte
  4. Betriebsrat für alle
  5. Regelmäßige Kontrollen
  6. Mindestpreis für tierische Produkte
  7. Mehr Tierwohl, finanziert durch einen Tierschutzcent

Den ausführlichen 7-Punkte-Plan zur Verbesserung der Lage in den Schlachthöfen findest du HIER.