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Eine Porträtaufnahme von Katrin Göring-Eckardt und Jürgen Trittin.
Foto: gruene.de (CC BY-NC 3.0)

Wir brauchen den grünen Wandel

Am 22. September 2013 könnt Ihr Merkel abwählen und den grünen Wandel einläuten. Warum wir in Deutschland nachhaltige Veränderungen brauchen, erklären unsere Spitzenkandidaten Katrin Göring-Eckardt und Jürgen Trittin.

Deutschland geht es auf den ersten Blick gut – auch dank technologisch starker Unternehmen, gut ausgebildeter Fachkräfte und vieler kreativer Köpfe. Aber unser wirtschaftlicher Erfolg ist nicht nachhaltig und er ist nicht gerecht verteilt.

Wir haben unser Land unter Rot-Grün zum weltweiten Vorbild im Umwelt- und Klimaschutz, Energiewende und beim Umbau der Industriegesellschaft gemacht. Doch nun blockiert die Merkel-Regierung den Ausbau Erneuerbarer Energien, treibt die Kosten für die Energiewende künstlich in die Höhe und lädt die Last der steigenden Stromkosten alleine den Verbrauchern auf. Klimaschutz auf europäischer und internationaler Ebene bremst Merkel aus, obwohl sie Antreiberin sein müsste.

Merkel blockiert den Ausbau erneuerbarer Energien

Wir haben eine Kanzlerin, die gerne von sich sagt, sie sei die Kanzlerin für alle. Doch gleichzeitig gibt es in diesem Land knapp drei Millionen Menschen, die keine Arbeit haben. Und auch diejenigen mit Job sind nicht vor Armut geschützt: Jeder fünfte Beschäftigte in Deutschland ist arm trotz Arbeit und ackert für einen Niedriglohn von deutlich unter 8,50 Euro in der Stunde. Es gibt Menschen, die trotz Vollzeitjob nicht genug Geld haben, um sich gesund zu ernähren und ihre Rechnungen zu bezahlen – geschweige denn fürs Alter oder den Notfall zu sparen.

Die Merkel-Koalition tut nichts, um daran etwas zu ändern. Sie macht eine Politik, die denjenigen hilft, die keine Hilfe brauchen und andere sich selbst überlässt. Das Ergebnis: Armut ist in Deutschland erblich. Es gibt Familien, die über Generationen von staatlicher Unterstützung leben, Kinder, die sich keine Hoffnungen machen, mal ein eigenständiges und selbstbestimmtes Leben zu führen. In einem der reichsten Länder der Welt wachsen 2,5 Millionen Kinder und Jugendliche in Armut und mit schlechten Aufstiegschancen auf.

Seit acht Jahren haben wir eine Frau an der Regierungsspitze, die nichts dafür tut, das Grundrecht auf Gleichberechtigung der Geschlechter endlich umzusetzen. Frauen verdienen im Schnitt 21 Prozent weniger als Männer und steigen viel seltener in Führungspositionen auf. Viel häufiger sind sie in unsicheren Arbeitsverhältnissen und zu Niedriglöhnen beschäftigt, viel öfter von Altersarmut bedroht oder betroffen.

Zeit für den Grünen Wandel

Grüner Wandel bedeutet, bezahlbare und sichere Energie für alle bereitzustellen und weltweit Vorbild in Sachen Energiewende und Klimaschutz zu sein.

Grüner Wandel bedeutet eine gerechtere Verteilung des Wohlstands, ein Existenzminimum, mit dem man am gesellschaftlichen Leben teilhaben kann, ein gesetzlicher Mindestlohn und eine Steuerpolitik, die Schulden abbaut, die unser Gemeinwesen solide finanziert und die Gering- und Normalverdienern genug Geld zum Leben lässt.

Grüner Wandel bedeutet, in einer toleranten, gleichberechtigten Gesellschaft zu leben, in der Schwule und Lesben, Familien, Menschen mit Migrationshintergrund, Alte und Behinderte die gleichen Chancen und Rechte haben.

Dafür stehen wir, das wollen wir gemeinsam erreichen.