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Grüne Mitglieder werfen sich auf dem Parteitag in Berlin 2013 grüne Luftballons zu
Foto: © dpa

Wir sind die Mitmachpartei!

Seit mehr als 30 Jahren liegen Einmischen und Beteiligung Aller in der grünen Natur – heute so wichtig wie damals.

Wo es lang geht, bestimmen die Mitglieder

Gemeinsam stimmen die Delegierten auf der BDK in Berlin über das Wahlprogramm für die Bundestagswahl ab.
Gemeinsam stimmen die Delegierten auf der BDK in Berlin über das Wahlprogramm für die Bundestagswahl ab.  Foto: © by Ingo Kuzia

 Schon immer spiegeln sich unsere basisdemokratischen Grundsätze auch in der Organisation der Partei wieder. Unsere starke Basis ist das beste Beispiel dafür. Orts- und Kreisverbände sind nicht bloße Außenposten des Parteivorstandes,  sie treffen ihre eigenen Entscheidungen.

Unsere Jugendorganisation, die Grüne Jugend, ist inhaltlich unabhängig und nimmt der Partei gegenüber auch kritische Positionen ein. 

In Landesarbeitsgemeinschaften (LAGs) und Bundesarbeitsgemeinschaften (BAGs) diskutieren wir mit internem und externem Sachverstand unsere Themen und überführen die erarbeiteten Positionen in Beschlüsse. Die Arbeitsgemeienschaften beraten außerdem die Fraktion und den Vorstand, sie treiben Diskussion und Politik in den Kreis- und Ortsverbänden aktiv voran. So wollen wir Hürden abbauen und Mitbestimmung auf allen Ebenen vereinfachen.

Mitmachen ist Programm

Die Bundesdelegiertenkonferenz (BDK) ist unser oberstes Entscheidungsorgan - jeder Kreisverband entsendet dabei mindestens einen stimmberechtigten Delegierten. Am 26. April 2013 sind wir mit dem Parteitag in Berlin in den Wahlkampf gestartet.

Die Grüne DNA: Diskussion und Streitkultur

Zerreißprobe zu Beginn

Alternative, Bunte und Linke. Kämpferische Debatten und knappe Mehrheiten. Die Gründungsversammlung am 12. / 13. Januar 1980 in Karlsruhe stellte die Grünen schon vor ihrer Gründung vor eine Zerreißprobe.

Insbesondere die Doppelmitgliedschaft bei Grünen und anderen Parteien sowie Streit um Mitglieder kommunistischer Organisationen spaltete die Delegierten in mehrere Lager. Erst fünf Minuten vor Ende der Versammlung wurde angesichts des nahenden Scheiterns ein Beschluss gefasst.

Als es am Ende endlich hieß "Hurra, die Grünen sind da!", machten Erleichterung und Freude die politischen Meinungsverschiedenheiten für ein paar Momente vergessen.

Urabstimmung zur Vereinigung

1992 begannen die Verhandlungen um eine Vereinigung von BÜNDNIS 90 und DIE GRÜNEN. Ost- und West-Partei begegneten sich dabei von Anfang an auf Augenhöhe. Die Urabstimmungen auf beiden Seiten sprachen sich mehrheitlich für den Zusammenschluss zu einer gesamtdeutschen Partei aus.

Für Bundesgremien wurden Ost-Quoten festgelegt, um das Mitspracherecht von BÜNDNIS 90 zu sichern. Um außerdem dem Eindruck entgegenzuwirken, dass die zahlenmäßig kleinere Partei aus dem Osten unterlegen sei, wurde der Name BÜNDNIS 90 dem neuen Parteinamen vorangestellt.

Krieg und Frieden: Sonderparteitag in Bielefeld 1999

Die Auseinandersetzung mit dem Kosovo-Krieg stellte uns vor eine der bis dato größten Herausforderungen: Die Frage, ob und wann militärische Gewalt notwendig ist, um Menschenrechtsverletzungen zu verhindern, führte zur Zerreißprobe.

Emotionen, Beschimpfungen, Protestdemonstrationen blieben so nicht aus. Die Entscheidung wurde im Vorfeld innerparteilich und auch stellvertretend für die Gesellschaft heftig diskutiert: Aus rund 60 Anträgen zum Kosovo-Einsatz wurden acht verschiedene Argumentationslinien herausgearbeitet, die als Basis für die weiteren Diskussionen auf dem Parteitag dienten. Das Verfahren wurde dabei so transparent und die Redeliste so ausgewogen wie möglich gestaltet.

Mehrere Stinkbomben, einen Buttersäure-Anschlag auf Rezzo Schlauch und einen Farbbeutel-Wurf auf Joschka Fischer später stimmte die Versammlung am Ende mit 444 zu 318 Stimmen für eine deutsche Beteiligung am Kosovo-Einsatz. 

Mehr über diese Zeit erfährst du in diesem Interview mit Joschka Fischer.

Mitmach-Wahlkampf: Meine Kampagne

Meine Kampagne Aktivisten demonstrieren gegen Schwarz-Gelb.
Meine Kampagne Aktivisten demonstrieren gegen Schwarz-Gelb.  Foto: © gruene.de (CC BY-NC 3.0)

Meine Kampagne ist die grüne Unterstützerplattform: Hier kann jede und jeder sofort mitmachen (auch Nicht-Mitglieder) und Teil des bundesweiten grünen Wahlkampfteams werden. 

UnterstützerInnen werden informiert und können an Demos in ihrer Nähe teilnehmen, Petitionen unterzeichnen oder bei Online-Aktionen mitmachen. Welche Infos sie auf welchem Weg von uns erhalten möchten, legen die UnterstützerInnen dabei natürlich selbst fest.

Das Wurzelwerk

Ein Screenshot des Wurzelwerks.
Wurzelwerk: Das grüne Mitgliedernetz  Foto: © gruene.de (CC BY-NC 3.0)

Das Wurzelwerk ist das Netzwerk für grüne Mitglieder. Hier können Orts- und Kreisverbände und einzelne Mitglieder Gruppen gründen, in denen debattiert und koordiniert wird. Im Wurzelwerk sammeln sie Argumente, arbeiten an Projektideen und bereiten Aktionen vor.

Drei Tage Wach

Katrin Göring-Eckardt besuchte das 3TW-Team der Berliner Grünen im Tower des ehemaligen Flughafens in Berlin-Tempelhof.
Katrin Göring-Eckardt besuchte das 3TW-Team der Berliner Grünen im Tower des ehemaligen Flughafens in Berlin-Tempelhof.  Foto: © Grüne Berlin (CC BY-NC 3.0)

Seit 2009 haben wir ein ganz besonderes Instrument für den Wählerdialog: Bei der Aktion "Drei Tage Wach" beantworten GRÜNE KandidatInnen, Abgeordnete, Mitglieder und jede Menge freiwillige UnterstützerInnen in den letzten 72 Stunden vor der Wahl alle Fragen der Wählerinnen und Wähler. Per Livestream kann man ihnen live dabei zusehen. 

Dein Plakat für deine Bushaltestelle

Ein Großflächenplakat von einem roten Vorhang bedeckt.
Ein Großflächenplakat spenden und den Standort selbst bestimmen: Mit unserem Spendentool. Foto: © gruene.de (CC BY-NC 3.0)

Mit einer normalen Parteispende können Spenderinnen und Spender nur selten bestimmen, für welchen Zweck ihr Geld verwendet werden soll. Das wollten wir ändern. Im Bundestagswahlkampf 2009 konnten Spendenwillige über unser Online-Spendentool erstmals Standort und Zeitraum für ein Großflächen- oder ein Litfaßsäulenplakat selbst bestimmen. Seit neuestem geht das auch für einen Kinosaal für unseren Wahlspot.

MitmacherIn werden: leicht gemacht

Eine Hand hält ein Smartphone, das die Grüne +1 App anzeigt.
Unterwegs Mitglieder werben mit dem Smartphone: Grüne +1  Foto: © gruene.de (CC BY-NC 3.0)

Recherchieren, Formulare ausfüllen, Briefe verschicken - schon der bürokratische Aufwand kann Menschen davon abhalten, über eine Parteimitgliedschaft nachzudenken.

Wenn unsere grünen Mitglieder auf der Grillparty, beim Betriebsausflug oder in der Kneipe Menschen treffen, die sich bei den Grünen engagieren wollen, dann machen wir Ihnen das so einfach wie möglich.

In der Webapp GRÜNE+1  gibt das Mitglied seine E-Mail Adresse und die der Interessierten Personen ein. Unsere Bundesgeschäftsstelle sendet dann alle weiteren Infos. Zur Anwendung: www.plus1.gruene.de

Aktiv vor Ort

Grüne vor Ort: Umzingelung das AKW Biblis im April 2010.
Grüne vor Ort: Umzingelung das AKW Biblis im April 2010.  Foto: © gruene.de (CC BY-NC 3.0)

Veranstaltungen organisieren, Infostände in der Fußgängerzone, Flyer verteilen, Plakatieren, Mitglieder aktivieren. Je näher der Wahltermin rückt, desto mehr Helferinnen und Helfer brauchen wir, um die grünen Botschaften flächendeckend ins Land zu tragen. Wenn du im Wahlkampf mit anpacken willst, dann melde dich bei deinem Kreis- oder Ortsverband.