Header bestehend aus Logo und aktuellem Thema

Text: "Zweitstimme Grün am 24.9.: Für Umwelt und Gerechtigkeit." Daneben ein Kreis mit einem blauen Kreuz drin.

Hauptinhalte

Ein Windrad bei Sonnenuntergang.
Wir setzen auf 100 Prozent Erneuerbare. Foto: © iStock/i-Stockr

Grüner Zukunftsplan für saubere und nachhaltige Energie

Die Klimakrise gefährdet Menschenleben und richtet enorme volkswirtschaftliche Schäden an - weltweit. Ihre Ursachen sind seit langem bekannt: globale Erwärmung infolge des Treibhauseffekts, vor allem verursacht durch die beim Verbrennen fossiler Energieträger wie Kohle oder Öl entstehenden Gase – wie Kohlendioxid. Wir brauchen die Energiewende. Von ihr hängt es ab, ob wir die Erwärmung der Erdatmosphäre in den Griff bekommen. Deshalb legen wir einen Zukunftsplan für die zweite Phase der Energiewende vor. Er zeigt wie und bis wann Deutschland komplett auf die erneuerbaren Energien umsteigt und sich von den Altlasten Kohle- und Atomkraft trennt.

Erneuerbare Energien sind preiswert geworden. Das ermöglicht es, neue Wege zu gehen, die Energiewende zu beschleunigen und die Erneuerbaren jetzt zum Leitsystem der Energieversorgung zu machen. Sogar die Unternehmen der konventionellen Energiewirtschaft planen die Stromversorgung in Deutschland auf Basis von Sonne und Wind.

Die Systementscheidung ist also längst gefallen. Nun geht es darum, die Energiezukunft Wirklichkeit werden zu lassen – und den Menschen und Unternehmen Gewissheit zu geben, wie der Weg dahin konkret aussieht. Wir müssen die Energieversorgung auf die Erneuerbaren als Hauptträger der Energieversorgung ausrichten und dabei die neuen Chancen der Digitalisierung nutzen.

Mit dem Zick-Zack-Kurs der Merkel-Regierung muss Schluss sein. Wir werden die Voraussetzungen dafür schaffen, bis 2030 vollständig auf erneuerbar erzeugten Strom umsteigen zu können. Dazu werden wir unverzüglich den Kohleausstieg einleiten, Energieeinsparen verbindlich machen, den Ausbau von Wind- und Solarenergie verdoppeln sowie Kosten und Nutzen der Energiewende fair verteilen.

Selbstverbrauchten Strom aus der eigenen Solaranlage wird wieder von der EEG-Umlage („Sonnensteuer“) befreit, Mieterstrommodelle werden auf Gewerbe und Wohnquartiere ausgeweitet. Die Industrieprivilegien im EEG wollen wir abschmelzen und künftig aus dem Bundeshaushalt bezahlen. Damit senken wir die Strompreise für Privathaushalte und Unternehmen und sorgen dafür, dass immer mehr Menschen direkt vom preiswerten Ökostrom profitieren.

Grüner Zukunftsplan: Anpacken für saubere und nachhaltige Energie (PDF)