Header bestehend aus Logo und aktuellem Thema

Text: "Zweitstimme Grün am 24.9.: Für Umwelt und Gerechtigkeit." Daneben ein Kreis mit einem blauen Kreuz drin.

Hauptinhalte

Katrin Göring-Eckardt und Cem Özdemir stehen nebeneinander vor grünem Hintergrund mit Magenta Farbstreifen. Katrin hält die Arme locker verschränkt.
Damit Deutschland ökologischer und gerechter wird, bitten wir Dich um Deine Zweitstimme. Foto: © Dominik Butzmann

Am 24.9. Zweitstimme GRÜN für Umwelt und Gerechtigkeit

Bei der Bundestagswahl am 24. September 2017 entscheidet sich die Richtung für die kommenden vier Jahre. Diese Wahl wird nicht zwischen Union und SPD entschieden. Entscheidend ist, wer drittstärkste Kraft wird und der Politik Deutschlands endlich eine Orientierung gibt. Deine beiden Stimmen entscheiden über Fortschritt oder Stillstand. Für unsere Umwelt und mehr Gerechtigkeit bitten wir Dich um Deine Zweitstimme.

Am 24. September entscheiden die Bürgerinnen und Bürger über die Zukunft unseres Landes. Sie entscheiden darüber, ob Deutschland ökologischer wird, gerechter und weltoffener. Oder eben nicht. Ohne Grün wird die Zukunft unseres Landes aufs Spiel gesetzt. Die Große Koalition ist erschöpft und verpennt die Zukunft. Schwarz-Gelb wäre ein heftiger Rückschritt zu sozialer Kälte und Antworten von gestern. Die Umwelt und der soziale Zusammenhalt wären die Verlierer. Mit den Rechten droht ein Rückfall zu Hass und finsterem Nationalismus.

Wir wollen die großen Zukunftsfragen in Deutschland anpacken. Unsere Richtung ist klar: Wir kämpfen dafür, dass Deutschland für Klimaschutz und ökologische Modernisierung, für soziale Gerechtigkeit und für europäische Werte einsteht.

Warum soll ich die GRÜNEN wählen?

Wir sind die Umwelt- und Klimaschutzpartei. An der Seite der Menschen kämpfen wir für ein gutes Morgen. Im Dieselskandal für unsere Gesundheit und eine intakte Natur – und gegen den Betrug durch die Autoindustrie. Wir wollen umweltfreundlichen Verkehr, vollständig auf grüne Energien umsteigen und Deutschland wieder zum Vorreiter beim Klimaschutz machen. Mit dem Ausstieg aus der Massentierhaltung sorgen wir für gesunde Lebensmittel und sauberes Wasser.

Wir machen uns stark für mehr Gerechtigkeit. Damit alle gleiche Chancen bekommen, fördern wir Kinder und Familien sowie gute Bildung für alle. Mit dem Grünen Familienbudget geben wir jährlich 12 Milliarden Euro mehr für sie aus und bekämpfen damit Kinderarmut. Die sozialen Sicherungssysteme machen wir zukunftsfest und setzen uns dafür ein, dass multinationale Unternehmen Steuern zahlen, Banken verantwortlich handeln und dass Reichtum gerecht geteilt wird.

Was ist der Unterschied zwischen Erststimme und Zweitstimme?

Erststimme: Wahl einer Person aus Deinem Wahlkreis

Mit Deiner Erststimme wählst Du eine konkrete Person aus Deinem Wahlkreis. Es gibt in Deutschland 299 Wahlkreise. Aus jedem dieser Wahlkreise zieht eine Direktkandidatin oder ein Direktkandidat in den Bundestag ein. Das ist dann die Person, die die meisten Erststimmen bekommt. Bei der Erststimme gilt: „Der Gewinner bekommt alles“. Nur eine Person gewinnt, alle anderen Stimmen „verfallen“.

Zweitstimme: Wahl einer Partei für den Bundestag

Die Zweitstimme entscheidet über die Stärke und Anzahl der Sitze der einzelnen Parteien im Bundestag. Neben den über die Erststimme direkt gewählten Abgeordneten ziehen die weiteren Abgeordneten nämlich über die Landeslisten der jeweiligen Parteien in den Bundestag ein. Die Plätze werden dabei so an die Parteien verteilt, dass am Ende die Stimmenanteile im Bundestag dem Verhältnis der Zweitstimmen bei der Wahl entsprechen.

Die Zweitstimme ist für uns wichtiger als die Erststimme. Wir wollen im Parlament so stark werden, dass wir auch im Bund Regierungsverantwortung übernehmen können. So wie wir heute schon in zehn Landesregierungen das Leben jeden Tag ein bisschen besser machen, wollen wir mit unserem Spitzenduo Katrin und Cem auch für das ganze Land Fortschritt erkämpfen und umsetzen. Damit wir im Bundestag echten Umweltschutz und mehr Gerechtigkeit durchsetzen können, bitten wir Dich um Deine Zweitstimme.

Warum soll ich die GRÜNEN wählen und nicht...

... die SPD?

Viele Wählerinnen und Wähler schwanken zwischen den GRÜNEN und der SPD. Wo liegen die Unterschiede? Wir möchten Dich mit drei Argumenten überzeugen, dass GRÜN die bessere Wahl ist:

1. Auf dem Papier bekennt sie die SPD gerne zum Klimaschutz – aber überall, wo es konkret wird, kneift sie.
Vom notwenigen Kohleausstieg findet sich im Wahlprogramm überhaupt kein Wort. Beim Erneuerbaren-Ziel fällt die SPD hinter die Paris-Ziele zurück und will bis 2050 lediglich „weitestgehend“ auf Erneuerbare umsteigen – ohne ein klares Instrument vorzuschlagen. Zum Abgasskandal oder zum Ausstieg aus dem Verbrennungsmotor verliert sie im Programm kein Wort. Wir Grünen wollen beim Klimaschutz endlich handeln und haben das Ende des Verbrennungsmotors zur Koalitionsbedingung gemacht.

2. Ob ein soziales Europa, Entlastung von Geringverdienern oder gleicher Lohn für gleiche Arbeit: Die SPD fordert viel Richtiges, hat dies aber in der Großen Koaliton nicht umgesetzt.
Und das wird sie als Juniorpartnerin in der nächsten Großen Koalition auch weiterhin nicht tun. Wir GRÜNE hingegen sind durchsetzungsstark: Selbst aus der Opposition heraus haben wir den endgültigen Atomausstieg und die Ehe für alle erkämpft.

3.
Klares Bekenntnis zu Asyl: Die SPD betont: „Das Recht auf Asyl muss auch in Zukunft unangetastet bleiben.“ Das klingt wie Hohn, nachdem die SPD mit der Union in den vergangenen drei Jahren das Asylrecht systematisch ausgehöhlt und massiv verschärft hat. Wir GRÜNE stehen hingegen klar für das Grundrecht auf Asyl!

... die FDP?

Die FDP verspricht frischen Wind – getrieben wird sie aber von alter Energie. Wer eine moderne Partei wählen will, ist bei den GRÜNEN besser aufgehoben.

1. Was bitte ist daran modern, auf fossile Energien zu setzen?
Der sauberen Windenergie und der Energiewende überhaupt will die FDP den Garaus machen. In Nordrhein-Westfalen hat sie damit schon angefangen. Damit bedroht sie nicht nur das Klima, sondern auch noch zukunftssichere Arbeitsplätze.

2. Die FDP steht für soziale Kälte.
Sie will den Mindestlohn aushöhlen, die tägliche Höchstarbeitszeit von acht bzw. zehn Stunden aufheben, mehr Leiharbeit und mehr Minijobs. Außerdem will sie die Mietpreisbremse ganz abschaffen und den Mieterschutz schleifen verringern.

3. Die FDP gibt sich modern, dahinter stecken aber immer noch die gleichen Interessen: Das Recht des Stärkeren durchzusetzen auf Kosten der Schwächsten.
Früher wurde die „alternativlose“ Deregulierung mit der Globalisierung begründet – heute mit der Digitalisierung. Auch wir GRÜNE wissen, dass die Digitalisierung vieles ändert – aber wir sagen im Gegensatz zur FDP auch, mit welchem Wertekompass wir das gestalten wollen: Die Digitalisierung bietet viele Vorteile, aber der Schutz der eigenen Daten und Privatsphäre vor Unternehmen und Staat ist für uns ein hohes Gut. Digitalisierung bietet neue Freiheiten, sollte aber kein Vorwand sein, um Arbeitnehmerrechte einzuschränken – das will die FDP etwa beim Arbeitszeitgesetz durchsetzen.

4. Wir GRÜNE sind unabhängig.
Über ein Drittel Unternehmensgroßspenden gingen 2017 laut der Organisation Lobbycontrol an die FDP. Wir GRÜNE setzen uns seit vielen Jahren für mehr Transparenz, auch bei den Nebentätigkeiten von Abgeordneten ein und veröffentlichen diese schon jetzt freiwillig – denn wir haben nichts zu verstecken.

5. Die FDP hat eine lange außenpolitische Tradition. Aber was ist daraus unter Lindner geworden? Kürzlich schlug Lindner vor, gegenüber Russland lockerer in der Krim-Frage zu werden. Er flirtet mit Putin und vergisst die Verantwortung, die gerade Deutschland gegenüber der Ukraine hat.

... die CDU/CSU?

Die CDU hat in den letzteren Jahren ein moderneres Image bekommen. Doch was steckt wirklich dahinter?

1. Bei den Parteien mit dem christlichen „C“ im Namen ist die Bewahrung der Natur leider Fehlanzeige
. Denn in den letzten acht Jahren ist der Ausstoß von Klimagasen in Deutschland nicht mehr gesunken, sondern gleich hoch geblieben. Das hat die CDU/CSU zu verantworten, die in dieser Zeit durchgängig regiert und die Kanzlerin gestellt hat. Auch sonst drückt sich die Union vor den wichtigen Zukunftsfragen: Statt für eine moderne, umweltfreundliche Mobilität zu arbeiten, führt die Partei lieber eine nutzlose, EU-feindliche Ausländermaut ein. Wir GRÜNE wollen, dass Deutschland sich der Verantwortung stellt: Raus aus der Kohle, rein in die Erneuerbaren. Nicht immer sagen, was nicht geht, sondern möglich machen: Mit E-Autos aus Deutschland, vernetzter Mobilität und besseren Angeboten für Bus und Bahn.

2. Nicht vergessen: Die CDU kommt immer im Doppelpack mit der bayerischen CSU. Getrieben von Horst Seehofers erzkonservativer CSU hat sich die einstige Flüchtlings-Kanzlerin zur Flüchtlings-Abwehrkanzlerin entwickelt.
Dabei schreckt sie auch vor der Zusammenarbeit mit Diktatoren nicht zurück. Und Integration wird ausgesessen, anstatt sie endlich anzupacken. Wir GRÜNE wollen ein modernes Einwanderungsgesetz, wollen aus Ausländern Inländer machen und das Recht auf Asyl schützen.

3. Die CDU will Deine Bürgerrechte einschränken:
Mit immer mehr Videoüberwachung, automatischer Gesichtserkennung an öffentlichen Plätzen und weniger Privatsphäre im Internet. Sicherer macht das Deutschland nicht unbedingt – dafür brauchen wir mehr Polizistinnen und Polizisten sowie eine bessere Zusammenarbeit der unzähligen Sicherheitsbehörden. Wir wollen Deine Sicherheit UND Deine Bürgerrechte schützen!

... die LINKE?

Auf den ersten Blick gibt es viele Überschneidungspunkte – mehr soziale Gerechtigkeit, Kohleausstieg, Friedenspolitik. Doch hinter den Überschriften der Linken steckt oft etwas anderes

1. Kein klares Bekenntnis zu Europa.
An Europa ist nicht alles gut. Aber gerade im sozialen und ökologischen Bereich hat die EU uns viel Gutes gebracht – zum Beispiel bei strengen Grenzwerten für gefährliche Abgase, mehr Datenschutz online oder Schutz vor Diskriminierung. Die Kritik der Linken an der EU unterscheidet sich oft nicht von den Rechten – gleichzeitig bleibt sie konkrete Verbesserungsvorschläge schuldig. Die machen wir GRÜNE – mit einem Investitionsprogramm für die EU und mehr Demokratie.

2. Außenpolitische Verantwortung – die Linke lehnt die NATO ab, hat im Bundestag selbst die militärische Sicherung des Abtransports der syrischen Chemiewaffen mehrheitlich abgelehnt. Angesichts ihrer Inschutznahme des syrischen Regimes bei den letzten Giftgasangriffen und ihrer einseitig prorussischen Haltung ist der Satz im Programm „DIE LINKE ist die Partei des Völkerrechts“ schlichtweg eine Farce.
Abrüstung, Verbot von Waffenexporten in nicht-demokratische Länder und mehr Friedensarbeit fordern auch wir GRÜNE – gleichzeitig denken wir, dass für völkerrechtlich abgedeckte, sinnvolle Einsätze auch Deutschland Verantwortung tragen muss.

3. Reale Verbesserungen statt Maximalforderungen
. Die Linke legt bei ihren sozialen Forderungen gerne immer noch eine Schippe drauf. Doch damit Forderungen Wirklichkeit werden, müssen sie auch durchgerechnet sein. Viele der Forderungen der Linken würden die Sozialbeiträge erhöhen – wir setzen auf seriös durchbuchstabierte grüne Vorschläge zu Garantierente, Bürgerversicherung und Grundsicherung.

... die AfD?

Das ist eine Scherzfrage, oder? Zwischen GRÜNEN und AfD schwanken wohl die wenigsten Wählerinnen und Wähler. Die AfD will zurück zum Nationalismus, sie ist ein Tummelbecken für anti-demokratische und fremdenfeindliche Kräfte und lehnt jede Verantwortung Deutschlands, das Klima zu schützen, ab. Wir GRÜNE sind das Gegenteil der AfD. Anders als andere Parteien versuchen wir auch nicht, deren Wählerinnen und Wähler zu umgarnen.

... eine kleine Partei?

Es gibt viele kleinere Parteien, die ähnliche Anliegen wie wir haben: die Natur schützen, die Schere zwischen Arm und Reich schließen, Bürgerbeteiligung, mehr Tierschutz etc. Diese Parteien erscheinen vielleicht konsequenter in ihren Themen. Allerdings: Wem Tierschutz am Herzen liegt und wer grün wählt, kann sicher gehen, dass sein Anliegen auch im nächsten Bundestag vertreten ist. Das ist bei den Kleinstparteien nahezu ausgeschlossen.

Zwischen zwei Balken: Programm. Darunter: Für die Bundestagswahl 2017. Daneben eine Broschüre als Icon, auf der steht: Zukunft wird aus Mut gemacht.
Auf hellblauem Hintergrund der Text "Unsere Themen" zwischen zwei Balken, darunter "Von A bis Z - alles auf einen Blick!". Wahlprogramm Grüne. Bundestagswahl.