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Text: "Zweitstimme Grün am 24.9.: Für Umwelt und Gerechtigkeit." Daneben ein Kreis mit einem blauen Kreuz drin.

Hauptinhalte

1994 - 1998

Wahlerfolge und Mißerfolge prägen die neunziger Jahre. Aber 1998 ist soweit: Rot-Grün bilden erste Regierungskoalition auf Bundesebene

1994

  • Am 15. Januar wird das Grün-Alternative Jugendbündnis (GAJB) gegründet.
  • Bei den Landtagswahlen in Niedersachsen am 13. März legen BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (7,4 Prozent) und die SPD zu. Die SPD ist in der Lage, alleine zu regieren.
  • Auf der BDK in Mannheim (25.-27.2.) wird das Programm zur Bundestagswahl verabschiedet.
  • Im April erscheint die erste Ausgabe von schrägstrich. Die Zeitschrift für bündnisgrüne Politik ist Nachfolgerin von »Punkt«, dem Magazin der Grünen, das im Februar 1993 erstmals erschien und »BÜNDNIS 2000«, dem Diskursforum von Bündnis 90.
  • Bei den Wahlen zum Europäischen Parlament erzielen BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN am 12. Juni 10,1 Prozent.
  • Bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt (26.6.) kommen BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN auf 5,1 Prozent und bilden eine Koalition mit der SPD.
  • Im September schaffen BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN bei den Wahlen in den Bundesländern Sachsen (4,1 Prozent) und Brandenburg (2,9 Prozent) nicht mehr den Einzug in den Landtag.
  • Am 3. Oktober gelingt mit 7,3 Prozent (49 Mandate) der Einzug in den Bundestag. Joschka Fischer und Kerstin Müller werden FraktionssprecherInnen, Antje Vollmer Vizepräsidentin des Bundestages.
  • Am 16. Oktober scheitern BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Thüringen (4,5 Prozent) und Mecklenburg-Vorpommern (3,7 Prozent) an der Fünf-Prozent-Hürde. Mit 5,5 Prozent gelingt ihnen im Saarland erstmals der Einzug in den Landtag.
  • Auf der BDK in Potsdam wird im Dezember ein neues SprecherInnen Duo gewählt: Jürgen Trittin und Krista Sager.

 

1995

  • Bei den Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen (13.5.) erzielen BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN 10 Prozent. Es kommt zur Bildung einer rot-grünen Koalition.
  • Auf der BDK in Bremen (1.-3.12.) werden »Leitgedanken für eine Zivilisierung der Außenpolitik« verabschiedet, in denen Kampfeinsätze zur Friedenserzwingung abgelehnt werden. Die Delegierten sprechen sich für eine Abschaffung der Wehrpflicht aus.

 

 

1996

  • Bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg am 24. März erzielen BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN mit 12,1 Prozent das beste Ergebnis, das je in einem Flächenstaat erreicht wurde.
  • Auf der BDK in Mainz (1.-3.3.) wird Dietmar Strehl zum Schatzmeister gewählt. Die Stiftungsreform – Zusammenführung von Buntstift, Heinrich-Böll-Stiftung und Frauen-AnStiftung zur neuen »Heinrich-Böll-Stiftung« – wird gebilligt und der Umzug der Bundesgeschäftsstelle nach Berlin im Jahre 1999 beschlossen.
  • Bei den Landtagswahlen in Schleswig-Holstein gelingt im März mit 8,1 Prozent erstmals der Sprung über die Fünf-Prozent-Hürde. Es wird eine rot-grüne Koalition gebildet.
  • Auf der BDK in Suhl (29.11.-1.12) wird der Bundesvorstand gewählt, Gunda Röstel und Jürgen Trittin werden SprecherInnen.

 

1997

  • Nach den Wahlen in Hamburg kommt es im November zur Bildung der fünften rot-grünen Landesregierung.

 

1998

  • Bei den Bundestagswahlen am 27. September erzielen BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN 6,7 Prozent der Stimmen und die SPD 40,9 Prozent. Die Unionsparteien erreichen 35,2 Prozent, die FDP 6,2 und die PDS 5,1 Prozent. Das Wahlergebnis ist ein klares Votum für einen politischen Wechsel. Bündnisgrüne und SPD einigen sich auf die Bildung einer gemeinsamen Regierung.
  • Auf der Bundesdelegiertenkonferenz in Bonn (23.-25.10.) stimmt eine große Mehrheit der Delegierten dem Koalitionsvertrag mit der SPD zu.
  • Die grüne Bundestagsfraktion wählt Kerstin Müller und Rezzo Schlauch zu Frakionsvorsitzenden. Antje Vollmer wird erneut Vizepräsidentin des Bundestages. Joschka Fischer wird Außenminister, Jürgen Trittin Umweltminister und Andrea Fischer Gesundheitsministerin.
  • Die BDK in Leipzig (11.-13.12.) wählt Gunda Röstel und Antje Radcke zu Parteivorsitzenden, Reinhard Bütikofer wird Politischer Geschäftsführer. Der Parteirat wird als neues Gremium zur Abstimmung zwischen Partei und Fraktion geschaffen.