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1980 – 1983

Am 12./13. Januar 1980 tritt in Karlsruhe der 3. Kongress der SPV DIE GRÜNEN zusammen und gründet die Bundespartei DIE GRÜNEN.

1980

  • Im März erzielen DIE GRÜNEN bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg 5,3 Prozent.
  • Vom 21.-23. März findet in Saarbrücken die 2. Bundesversammlung der GRÜNEN statt. Die Versammlung verabschiedet das erste Bundesprogramm und wählt Petra Kelly, August Haußleiter und Norbert Mann zu SprecherInnen.
  • Im Mai rufen AtomkraftgegnerInnen in Gorleben die »Freie Republik Wendland« aus.
  • Mit der 3. Bundesversammlung in Dortmund ist im Juni der Gründungsmarathon der GRÜNEN beendet. Dieter Burgmann löst August Haußleiter als Sprecher ab.
  • Bei den Bundestagswahlen im Oktober erreichen DIE GRÜNEN 1,5 Prozent.

 

1981

  • Am 28. Februar demonstrieren mehr als 100.000 Menschen in Brokdorf gegen die Atompolitik der   Bundesregierung.
  • Auf der 4. Bundesversammlung in Offenbach (2.-4.10.) verabschieden DIE GRÜNEN ein Friedensmanifest, in dem die Nachrüstung abgelehnt wird. Für Norbert Mann wird Manon Maren-Grisebach zur Sprecherin gewählt.
  • Am 10. Oktober demonstrieren in Bonn mehr als 300.000 Menschen für Frieden und Abrüstung.

 

1982

  • Am 21. März erzielen Die Grünen bei der Landtagswahl in Niedersachsen 6,5 Prozent der Stimmen und ziehen in den Landtag ein.
  • Am 6. Juni erreicht die GAL in Hamburg bei den Wahlen 7,7 Prozent der Stimmen.
  • Anläßlich des Besuchs von US-Präsident Reagan demonstrieren am 10. Juni in Bonn fast eine halbe Million Menschen.
  • Im September kommen DIE GRÜNEN bei den Landtagswahlen in Hessen auf 8 Prozent, die SPD auf 42,8 Prozent. SPD-Chef Brandt sieht eine »neue Mehrheit links von der Union«.
  • Am 4. Oktober wird die sozial-liberale Regierung unter Bundeskanzler Helmut Schmidt (SPD) durch ein konstruktives Misstrauensvotum abgelöst. Helmut Kohl (CDU) wird Bundeskanzler.
  • Auf der Bundesversammlung in Hagen (12.- 14.11.) werden Rainer Trampert, Wilhelm Knabe zu neuen Sprechern gewählt und Rudolf Bahro wird als Beisitzer.

 

1983 

  • Auf der Außerordentlichen Bundesversammlung in Sindelfingen (15.-16.1.) wird das Rotationsprinzip für Bundestagsabgeordnete beschlossen: Wechsel nach zwei Jahren, die Abgeordneten der ersten und der zweiten Hälfte der Legislaturperiode sollen gemeinsam die Fraktion bilden. Von ihren Diäten sollen Bundestagsabgeordnete 1.950 plus 500 Mark für jede zu unterhaltende Person behalten (Orientierung am Facharbeiterlohn).
  • Bei der Bundestagswahl am 6. März erhalten DIE GRÜNEN 5,6 Prozent. Marieluise Beck-Oberdorf, Petra Kelly und Otto Schily werden zu SprecherInnen der Bundestagsfraktion gewählt. Joschka Fischer wird Parlamentarischer Geschäftsführer.
  • Im März gibt der grüne Abgeordnete Werner Vogel sein Mandat zurück, nachdem bekannt wurde, dass er Mitglied von NSDAP und SA war.
  • Auf der Bundesversammlung in Duisburg (18. - 20.11.) wird in einer friedenspolitischen Resolution der Austritt der Bundesrepublik aus der NATO gefordert. Rebekka Schmidt löst Manon Maren-Grisebach als Parteisprecherin ab.
  • Ende November wird im Bundestag gegen die Stimmen der Grünen und von 198 SPD-Abgeordneten die Stationierung von US-amerikanischen Mittelstreckenraketen beschlossen.