Solide, solidarisch, grün

Es macht in Zeiten der Euro-Krise nicht den Anschein, weil die schlechte Lage anderer europäischer Länder alles überschattet, doch auch Deutschland ist hoch verschuldet. Ein Umdenken in der Fiskalpolitik ist daher dringend notwendig. Der BDK-Antrag des grünen Bundesvorstands setzt dabei auf die Sanierung der Haushalte und ein gerechteres und ökologisches Steuersystem, um Spielraum für Investitionen in Zukunftsfelder zu schaffen.

Euro-Münzen. Foto: Tabbo107/Flickr.com (CC BY-NC-SA 2.0)

Der Medienrummel um die Griechenland-Krise erweckt derzeit den Eindruck, als sei Deutschland ein finanzpolitischer Musterknabe. Doch mit einer öffentlichen Verschuldung von mehr als zwei Billionen Euro, was 83 Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistung entspricht, hat auch die Bundesrepublik einige fiskalische Leichen im Keller. Mit dem BDK-Antrag zur Haushalts- und Finanzpolitik will der Bundesvorstand diese ausräumen und setzt dabei vor allem auf Transparenz und eine Vereinfachung des Steuersystems. Bisherige Versäumnisse sollen behoben und die Besteuerung gerechter gestaltet werden.

Schwarz-gelbe Versäumnisse beheben und den Haushalt nachhaltig gestalten

Gerade hat die schwarz-gelbe Bundesregierung einen Haushalt vorgelegt, der den Fiskus alleine auf Bundesebene um weitere 26 Milliarden Euro belasten wird. Hinzu kommen die Schulden, die Länder und Kommunen anhäufen. Dabei hat es Schwarz-Gelb nicht geschafft, in der Föderalismuskommission II einen Dialog zwischen Bund und Ländern anzustoßen, um eine sinnvolle Regelung bei der Verteilung von Einnahmen zu erzielen.

Auch dem Plan, den Solidaritätszuschlag abzuschaffen, erteilt der BDK-Antrag eine Absage, weil damit gerade hohe Einkommen besonders entlastet würden. Außerdem sind die Einnahmen aus dem Solidaritätszuschlag jetzt schon bis zum Jahr 2017 im Bundeshaushalt verplant. Wenn der Solidaritätszuschlag danach ausläuft, wollen BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN auf dessen Grundlage einen Altschuldentilgungsfond aufbauen, der Ländern und Kommunen dabei helfen soll, bestehende Defizite abzubauen und so die Schuldenbremse einzuhalten.

Bei den grünen Vorschlägen in der Steuerpolitik profitieren alle staatlichen Ebenen: Die Länder allein bei der Erbschaftsteuer, gemeinsam mit Bund und Kommunen bei Mehrwert- oder Einkommensteuer. Für Kommunen wiederum bergen die Reform der Grundsteuer (die Besteuerung von Grundstückseigentum und deren Bebauung) und der Gewerbesteuer Potential für Mehreinnahmen. Und wenn eine Ebene mehr einnimmt, sollen andere Ebenen davon auch profitieren. Dies könnte beispielsweise durch eine Neuverteilung der Umsatzsteuer zugunsten von Ländern und Kommunen der Fall sein, falls der Bund durch Steuerpläne besonders profitiert.

Subventionsabbau, Ausgabenkürzungen und Einnahmeerhöhungen

Unter der hohen Staatsverschuldung leiden dringend notwendige Investitionen. Durch die verfehlte Steuerpolitik der Bundesregierung hat sich ein Investitionsstau in Höhe von 75 Milliarden Euro angehäuft. Das Steuerkonzept von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN nimmt das Ziel eines ausgeglichenen Staatshaushalts deutlich ernster. Anträge für neue Ausgaben sollen nur genehmigt werden, wenn sie auch ein Modell zur Gegenfinanzierung enthalten und aufzeigen, wo geplante Ausgaben an anderer Stelle eingespart oder herein geholt werden können. "Der grüne Dreiklang aus Subventionsabbau, Ausgabenkürzungen und Einnahmeerhöhungen kann das gesamtstaatliche Defizit von 43 auf etwa 20 Milliarden Euro reduzieren." So soll das Steuersystem ökologisch, gerecht, einfach und wirtschaftlich vernünftig gestaltet werden. 

Weg mit ungerechtfertigten Steuererleichterungen

Das Kind seiner Eltern zu sein, ist keine Leistung. Dennoch wird nur ein Prozent der Kinder in den nächsten Jahren 25 Prozent des gesamten Vermögens erben, während ein Drittel aller Kinder gar nichts vermacht bekommt. Diese Begünstigung reicher Erbinnen und Erben soll durch das grüne Steuerkonzept abgeschwächt werden. Ebenso wenig ist eine steuerliche Regelung zu rechtfertigen, welche die Ehe im Vergleich zu anderen Lebensgemeinschaften privilegiert, unabhängig ob dort Kinder leben, oder nicht. Das Ehegattensplitting ist außerdem ein Anreiz für Frauen, zu Hause zu bleiben. Die Erbschaftsteuer soll deshalb deutlich erhöht und das Ehegattensplitting so weit, wie rechtlich möglich, abgeschafft werden. 

Über die Hälfte aller in Deutschland zugelassener Neuwagen sind Dienstwagen. Viele Behörden und Unternehmen sind leider immer noch der Ansicht, durch wuchtige Spritfresser besser repräsentiert zu sein, als durch innovative Fortbewegungsmittel. Ein ökologisch gestaffeltes Steuerkonzept soll deshalb das Dienstwagenprivileg für Spritfresser ersetzen und so positive Anreize zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes durch Automobile schaffen. 

Unternehmen müssen investieren können

Starke Schultern müssen mehr tragen als schwache. Das war schon immer ein Grundsatz der Grünen und wird es auch zukünftig bleiben. Der Spitzensteuersatz, der in den letzten Jahren immer weiter gesenkt wurde, soll wieder auf 49 Prozent angehoben werden. Da diese Regelung aber erst ab einem Jahreseinkommen von 80.000 Euro greift, werden nur die bestverdienenden zwei Prozent der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zusätzlich belastet. 

Das Investitionspotential von Unternehmen soll durch eine vernünftige Thesaurierung (die Möglichkeit, Unternehmensgewinne im Unternehmen selbst zu halten, anstatt sie in Form von Boni oder Dividenden an die ohnehin schon gut verdienenden Manager weiterzugeben oder an Aktionäre auszuschütten) gestärkt werden. Zusätzlich soll die Abzugsfähigkeit von Gehältern auf 500.000 Euro begrenzt werden, damit überhöhte Millionenboni und -abfindungen zukünftig keine Subventionierung mehr erfahren.

Mit der Einführung einer einmaligen und zeitlich befristeten Vermögensabgabe sind BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN die einzige Partei, die einen konkreten Vorschlag für die Bewältigen der Kosten der Finanzkrise vorgelegt hat. "Unsere Vermögensabgabe soll weniger als ein Prozent der Reichen mit einem Vermögen von über einer Million Euro betreffen. Für Betriebsvermögen begrenzen wir die Abgabe auf maximal 35 Prozent des Gewinns und verhindern damit, dass Unternehmen in ihrer Substanz getroffen werden", heißt es in dem Antrag. Über mehrere Jahre verteilt könnten so rund 100 Milliarden Euro in die öffentlichen Kassen gespült werden.

Deutschland braucht ein einfacheres und faires Steuersystem

Das Steuersystem soll gleich an mehreren Stellen vereinfacht werden. Sondernormen- und regelungen werden auf den Prüfstand gestellt, Steuer- und Sozialversicherungsrecht sollen besser aufeinander abgestimmt werden. Auch die Abschaffung ungerechtfertigter Subventionen und Steuervorteile sorgt für weniger Komplexität im Steuersystem. Eine Europäisierung des Steuerrechts soll außerdem für bürokratische Entlastung bei den Unternehmen sorgen. Darunter fällt auch die Idee, europaweit die Bemessungsgrundlage der Körperschaftssteuer zu vereinheitlichenund europäische Mindeststeuersätze einzuführen.

Zusätzlich soll die Sofortabschreibung geringfügiger Güter vereinfacht werden, was vor allem kleinen und mittleren Unternehmen zu Gute kommen wird. Bis zu einer Größe von 250 Mitarbeitern sollen diese außerdem steuerlich gefördert werden, weil sie bei der Forschung wenig Unterstützung bekommen. Die Gewerbesteuer soll zu einer kommunalen Wirtschaftssteuer ausgebaut werden, die auch Freiberuflerinnen und Freiberufler einschließt. So werden die kommunalen Einnahmen gesteigert und gleichmäßiger verteilt. Durch die Möglichkeit, bereits gezahlte Gewerbesteuer für Folgejahre vortragen zu lassen, werden weniger ertragsstarke Unternehmen entlastet.

Durch eine Finanztransaktionssteuer soll der Finanzsektor seinen Beitrag leisten. Gleichzeitig sorgt sie für eine Stabilisierung der Märkte und verringert den Einfluss von Spekulanten.

Die aktuelle Euro-Krise oder die globale Rezession vor wenigen Jahren zeigen eindrucksvoll, wie schwierig es geworden ist, langfristige fiskalische Vorhersagen zu machen. "Deshalb muss die finanzpolitische Vorbereitung auf eine mögliche Grüne Regierungsbeteiligung auch nach diesem Beschluss weitergehen."

Eine transparente und solide Finanzierung der Zukunftsinvestitionen

Die Probleme der Bundesrepublik sind zu vielfältig, als dass sie alle auf einen Schlag gelöst werden könnten. Und das erwarten die meisten Menschen auch nicht. Sie verlangen aber, dass ihnen ehrlich mitgeteilt wird, wo Handlungsbedarf besteht und welche Lösungsansätze es gibt. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit, die in der Politik in den letzten Jahren aber leider wenig Beachtung fand. Der BDK-Antrag setzt deshalb auf Transparenz in der Steuerpolitik. 

Investitionen in Bildung, soziale Gerechtigkeit und die Energiewende sind dringend notwendig, damit in der Zukunft nicht noch mehr soziale und ökologische Schulden angehäuft werden. Die Ausgaben dafür müssen aber solide gegenfinanziert werden. Es darf kein Geld mehr ausgegeben werden, das nicht da ist. Stattdessen soll sicher gestellt werden, dass das Geld für Investitionen immer an anderer Stelle wieder hereingeholt oder eingespart wird. Darum gilt es, die vor uns liegenden Aufgaben mit vielen kleinen Schritten nachhaltig und erfolgreich zu bewältigen und darüber zu diskutieren, wo die Prioritäten gesetzt werden sollen. 

 

BDK-Antrag:  Solide, solidarisch, Grün: Unsere Haushalts- und Finanzpolitik (PDF)

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Weder gerecht noch einfach

Das FDP-Steuerkonzept würde die Kommunen immer mehr in eine ausweglose Schuldenfalle treiben, sagt Gerhard Schick im Interview.

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Volles Programm

Der zweite Tag der BDK in Kiel wurde von der Finanz- und Wirtschaftsdebatte bestimmt.

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Steuern

Grüne Haushalts- und Steuerpolitik orientiert sich am Leitbild der Nachhaltigkeit.

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Haushalt

Für Zukunftsinvestitionen müssen wir die Verschuldung abbauen und einen langfristig ausgeglichenen Haushalt erreichen.

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Finanzen

Mit dem Green New Deal aus der Finanzkrise, die Grünen zeigen wie es geht

Kommentare

Freiberufler
14-09-12 12:47
Hallo,

als Freiberuflicher Unternehmensberater setze ich persönlich schon seit längerer Zeit sehr viel auf die Bahn als Fortbewegungsmittel, da ich es aus Verantwortungs- und Kostenpunkten sehr interessant finde. Ich habe auch nichts dagegen, wenn mein Mercedes 350CDI T-Modell als Familienwagen für meine Frau und 3 Kinder etwas höher besteuert wird. Was ich aber etwas unüberlegt finde, ist die Tatsache, dass pauschal alle Einkommen ab 80.000€ höher besteuert werden sollen. Nur weil ich kein Unternehmen in einer Gemeinde mit geringem Gewerbesteuersatz (z.B. Eschborn) gründe, sondern meine Gewerbesteuer als Personengesellschaft in meiner Heimatstadt zahle, muss ich bei auch direkt ab 80.000€ den Maximalbetrag zahlen? Das finde ich etwas unüberlegt. Da würde ich mir eine Differenzierung zwischen Einkünften aus nichtselbstständiger Arbeit (Angestellte/Arbeiter) und selbstständiger Arbeit und Gewerbetriebe bei Personengesellschaftern wünschen, was aber natürlich wieder alles etwas verkomplizieren würde.
reinhard
09-01-12 18:22
wie kann die roth griechische politiker in den himmel loben,
wo die doch den mist verzapft haben.
die roth sollte mal nachdenken.
Uwe
27-11-11 11:32
Das klare Bekenntnis zum Schuldenabbau kann ich nur begrüßen, aber mit den Mitteln und Wegen habe ich ein massives Problem.

Ideen wie die Erhöhung des Spitzensteuersatzes und die Einführung einer Vermögensabgabe sind doch wohl mehr von linker Ideologie als von ethischen und ökologischen Zielen getrieben.

Sind sich die Initiatoren dieser Idee sich eigentlich darüber bewusst, das inzwischen auch ein nennenswerter Teil der grünen Parteimitglieder und Wähler zu den Besserverdienenden und Wohlhabenden gehört ?

Schon heute kann eine halbwegs sichere Geldanlage nicht mehr den Verlust durch Kaufkraftverlust ausgleichen und eine massivere Besteuerung find ich auf Grund dessen unangebracht.

Ich suche seit Jahren eine Gelegenheit, einen Teil meines Vermögens in regionalen Windenergie-Projekten anzulegen und finde dazu keine Gelegenheit, weil hier - trotz rot-grüner Landesregierung und entsprechenden Beschlüssen- einfach alles blockiert ist.

Stattdessen gibt es nur windige Angebote von Finanzdienstleistern für Anlagen im Osten Deutschlands, Offshore und im Ausland. Hier muss man anpacken, wenn man die Wirtschaft wirklich umbauen will.

Ich jedenfalls war kurz davor meinen Mitgliedausweis zurückzuschicken. Davon hab ich nur Abstand genommen, weil mir viel an der Grünen Lokalpolitik liegt.

Aber ich werde jetzt meinen Beitrag kürzen und stattdessen an den OV spenden.
Christian
26-11-11 14:49
Wenn es selbst Deutschland unter aktuell sehr positiven Bedingungen nicht schafft, ohne Neuverschuldung auszukommen - ja diese sogar zu erhöhen! -, wie können wir dann von Griechenland die Sanierung des Staatshaushalts einfordern? Dort kann man sich tatsächlich gut auf wirtschaftliche Probleme, Rezession, soziale Spannungen usw. berufen. Was macht es bei uns unvermeidbar, als schlechtes Beispiel immer weiter Schulden anzuhäufen?
Mechthild
21-11-11 11:23
Wenn man für Zuwanderung ist, sollte man auch dafür sorgen, dass die Migranten versorgt werden können. Das sage ich als Grüne! Wir brauchen nicht Millionen Leute, die die Sozialsysteme und Kommunen, Kommunen, in denen wir regieren, bis ultimo ultissimo belasten.
Jogo
20-11-11 22:58
Mit Steuerverlagerungen, Eurobonds , Hebelung etc. wird das Papiergeld (=legales Falschgeld) Zinseszins Problem auch nicht besser. Das jetzige System verlangt Wirtschaftswachstum = Umweltzerstörung , damit es nicht zusammenbricht. Da die Vermögensumverteilung aber so pervers geworden ist muß immer mehr Wachstum her , um die Privilegien der Reichen durch Zinsknechtschaft zu bedienen. Alle auf dieser Welt existierenden Papiergeld Schulden sind zugleich Vermögen auf der anderen Seite. Mit Schuldenabbau geht also ein gleichzeitiger Vermögensabbau einher. Geld ist in Wirklichkeit nur Kredit welcher mittels Fractional Banking aus dem Nichts erzeugt wird und gleichzeitig die Kaufkraft des bereits im Umlauf befindlichen Geldes verwässert, das sieht man sehr gut an den Immobilienpreisen und gestiegenen Mieten: Auf der Dollar Note steht`s drauf: This is legal tender for all public and private debt. Das sind also Schulden. Nochmal: Schulden sind Geld und Geld sind Schulden.
Solange wir dieses globale Falsch-Geldsystem mit dem Monopol privater Bankster für dessen Schöpfung haben, werden wir Kriege, Schlechtverteilung und Elend haben. Für die Elite bringen Kriege Vorteil, da sie daran verdienen. Siehe jetzt demnächst den Iran Krieg, der im worst Case zum dritten Weltkrieg mutieren könnte. Dagegen sind dann Tschernobyl und Fukushima Peanuts....Damit den Menschen der klare Blick verbaut wird, gibt es Spongebob, DSDS oder auch sonstige Ablenkungsmanöver.Ausländerfeindlichkeit ist in Wirklichkeit gewollt und wird hinter den Kulissen angeschürt. Meine Frau ist Ausländerin und kann ein Lied davon singen. Wärend Italien auf den Staatsbankrott zusteuert , wird in den Medien die Aufmerksamkeit auf Nazi Terror in Deutschland gerichtet. Dann soll der EFSF "gehebelt " werden. Ich hoffe, ihr wisst, was ihr tut, empfehle euch mal so zum Spass ETORO zu spielen, das ist ein Forex Trade Programm, dann lernt Ihr , daß zu einem Hebel auch eine Margin,sowie ein Stopp Loss gehört. Je grösser der Hebel, desto grösser das Risiko. Wenn der sogenannte Margin Call kommt, ist alles Geld verspielt. Also , warum nehmt ihr das Geld der deutschen Steuerzahler nicht lieber direkt ins Spiel Casino? Allen, die diese Zeilen lesen kann ich abschliessend nur empfehlen , die wertlosen Euros in Echtes Geld umzutauschen. Eine Unze Silber kostet in der Herstellung momentan 26 Dollar und eine Unze Gold 800 Dollar. Ein 500 Euro Schein kostet in der Herstellung 7 Cent. Im Worst Case geht jedes davon auf seinen inneren Wert.( Herstellungspreis) Also bei Papiergeld: Die Druckerfarbe und das Papier. Empfehle jedem , auch euch Politikern die Lektüre das Silberkomplott von Reinhard Deutsch zu lesen. Der Geldbetrug ist nämlich so alt wie die Menschheit, und die Geschichte wiederholt sich immer wieder. A Propos, habe gerade gelesen, daß die Zentralbanken tonnenweise Gold in den letzen Tagen gekauft haben, einfach nur mal danach googeln.....Übrigens wie wäre es mit einem zumindest Trennbankenssystem a la Glass Steagall. das gabs früher bis 1999 bei den Amerikanern, ich glaube der Clinton hat es abgeschafft, also Spar-Kundengelder dürfen nicht ins Finanz Spielcasino getragen werden , sozusagen Trennung von Finanzzockerbanken und Geschäftsbanken......Ach ja , Ihr könnt jetzt über Frau Merkel lästern, errinnert euch aber bitte, wer es war, als die Finanzmärkte vor ein paar Jahren dereguliert wurden auf Spanisch sagen wir da " Il burro hablando de orejas"
Jens
20-11-11 15:13
Ich freue mich, dass bei den Grünen die Frage der sozialen und wirtschaftlichen Zukunftsfähigkeit einen so großen Rahmen erhält. Schön finde ich die gelungene Anknüpfung an das Mainstreambewußtsein. Schade finde ich, dass die Dimension der Probleme nicht betont werden und so die dringliche Notwendigkeit eines dramatischen Umkehrens um 180 Grad der bisherigen "Politik" aussen vor bleiben. Wir benötigen jährlich ein mehr an öffentlichen Ausgaben von 150-250 Milliarden Euro. Denn wenn kein Wunder geschieht, sind wir, und die z.Z. profiiterenden Exportunternehmen und Kapitalbesitzer, zur Mitte des Jahrhunderts nur noch ein zusammenfallendes Land zweiten Ranges.
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