Fleischeslust
Welche politische Dimension der Genuss von Schnitzel, Gulasch und Co. hat, erklärt die Heinrich Böll Stiftung in ihrem Fleischatlas. MEHR
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Der Monitoringbericht macht deutlich: Die Schwarz-Gelben Regierung kann die Energieeffizienzziele nicht erreichen. MEHR
Die von der Merkel-Regierung verabschiedete Beihilferegelung für die Industrie fördert weder den Klimaschutz noch entlastet Sie die Bürger. MEHR
Eine Geschichte über unfaire Ausnahmen, die Schwarz-Gelb der Industrie gewährt. MEHR
Wie wir bis 2050 unabhängig von fossilen Energieträgern werden können. MEHR
Wir erklären, warum Solarstrom ein wichtiger Baustein für die Energiewende ist. MEHR
Alle Infos rund um EU-Fiskalvertrag, ESM und die Position der Grünen. MEHR
Grüne Mitglieder können zehn Projekte für die Bundestagswahl 2013 auswählen. MEHR
Grüne Haushalts- und Steuerpolitik orientiert sich am Leitbild der Nachhaltigkeit.

Nachhaltige Haushaltspolitik bemüht sich, den kommenden Generationen finanz-, sozial- und gesellschaftspolitischen Gestaltungsspielraum zu vererben, anstatt unseren Kindern durch erdrückende Schuldenlasten die Möglichkeit zu rauben, später eigene politische Akzente zu setzen. Außerdem müssen die natürlichen Lebensgrundlagen erhalten und künftigen Generationen durch Bildung und Forschung Perspektiven eröffnet werden. Damit der Staat die notwendigen Zukunftsinvestitionen tätigen kann, müssen wir die Verschuldung abbauen und einen langfristig ausgeglichenen Haushalt erreichen. Deshalb brauchen wir eine Stabilisierung der Steuereinnahmen. Steuersenkungen müssen voll durch die Streichung von Steuervergünstigungen gegenfinanziert sein.
Unser Steuersystem muss einfacher und gerechter werden. Wir treten für eine gleichmäßige Besteuerung nach der Leistungsfähigkeit der Einzelnen ein, die nicht nach Einkommensarten und –quellen unterscheidet. Wir wollen Steuergeschenke und Subventionen – insbesondere umweltschädliche – abbauen, Steuerflucht und –hinterziehung konsequent bekämpfen und das Ehegattensplitting abschmelzen.
Betriebsverlagerungen ins Ausland dürfen nicht steuerlich begünstigt werden. Wir akzeptieren nicht, dass Unternehmen hohe Gewinne einfahren, aber keine Steuern zahlen. Die ökologische Steuerreform wollen wir weiterentwicklen, um den sparsamen Umgang mit Ressourcen und Investitionen in energiesparende Technologien zu fördern. Die Steuer auf große Privatvermögen soll wieder eingeführt und große Erbschaften stärker besteuert werden. Die Bemessungsgrundlage der Gewerbesteuer muss verbreitert werden, denn sie ist die wichtigste Finanzierungsbasis der Kommunen.
Die Kommunen sind der Ort für demokratische Selbstbestimmung der Bürger. Aber es steht schlecht für den Erhalt kommunaler Einrichtungen, neue Ideen seitens Politik und BürgerInnen können aufgrund leerer Kassen nicht verwirklicht werden. Die Kommunen haben zum Beispiel die finanziellen Folgen einer nicht chancengerechten Bildungspolitik zu tragen. Auch wenn auf Bundesebene das Recht auf einen Kindergartenplatz beschlossen wird, müssen sie es umsetzen. Die Folge: Die Kluft zwischen armen und reichen Kommunen wird immer größer.
Die Krise bewältigen - für einen Grünen New Deal - Parteitagsbeschluss 2008