Fleischeslust
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Sie produziert einen Großteil der Klimagase und Giftstoffe. Doch die chemische Industrie ist auch wichtiger Wirtschaftsfaktor. Renate Künast, Jürgen Trittin, Fritz Kuhn und Thea Dückert beschreiben, wie wir sie zur grünen Industrie machen

Die chemische Industrie begegnet uns täglich: Im Supermarkt als Plastiktüte, im Shampoo, in elektronischen Geräten und als Bauteil von Autos.
Das Verhältnis von GRÜNEN und der Chemieindustrie war nie konfliktfrei: Die Ereignisse von Bhopal oder Seveso waren unter anderen Auslöser für die Gründung unserer Partei.
Doch angesichts der gewaltigen Herausforderungen, vor denen die Welt steht, muss die Chemieindustrie vom Problem zum Teil der Lösung werden.
Wie das gelingen kann, erläutern wir hier kurz. Ein ausführliches Papier, das von Renate Künast, Jürgen Trittin, Fritz Kuhn und Thea Dückert erstellt wurde, findet sich hier zum Download:
Noch ist die chemische Produktion verantwortlich für einen großen Teil der Treibhausgase. Ihr wichtigster Rohstoff ist noch immer Erdöl, viele ihrer Produkte sind giftig für Luft und Wasser, Menschen und Tiere.
Die Chemieindustrie ist aber auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in Deutschland. Das gilt nicht nur für global organisierte Unternehmen, sondern auch für kleine und mittelständische Betriebe. Zusammen geben sie fast 440.000 Menschen Lohn und Brot.
Unser Ziel ist es, die Arbeitsplätze in der chemischen Industrie zu erhalten und neue zu schaffen. Das kann gelingen, wenn sich die alte, graue Chemie zur neuen, grünen entwickelt. Die Chancen dafür sind gut:
Mit grüner Politik wollen wir eine Schlüsselbranche unseres Landes zukunftstauglich machen.
Doch auch künftig werden wir unsere Stimme erheben, wenn unsere natürlichen Ressourcen verschmutzt und die Gesundheit der Menschen in Mitleidenschaft gezogen werden – gerade in den weniger entwickelten Ländern der Erde.