• .Atomkraft

    AKW-Ausbau in Temelin stoppen

    Bis zum 5. Juni können auch deutsche Bürgerinnen und Bürger noch Einspruch gegen den Neubau zweier Atomreaktoren im tschechischen Grenzgebiet einlegen. MEHR

  • .Klimawandel

    Apocalypse now?

    Ein neuer Report des Club of Rome zeichnet ein düsteres Bild von der Zukunft unseres Planeten. Dennoch lohnt es sich, für ein Umdenken zu kämpfen. MEHR

  • .Energiewende

    Solarkürzung im Bundesrat gestoppt

    Bundesrat beschließt mit einer Zweidrittelmehrheit eine grundlegende Überarbeitung der schwarz-gelben Solarkürzung. Eine Schlappe für Röttgen. MEHR

  • Der Klimawandel bringt immer dramatischere Naturkatastrophen mit sich. Foto: gumtau/flickr.com (CC BY-NC-SA 2.0)
    .Klimagipfel

    Es muss was passieren

    20 Jahre nach dem ersten Erdgipfel trifft sich die Weltgemeinschaft erneut in Brasilien. Ein Dossier der Böll-Stiftung. MEHR

  • Solarzelle und Windräder. Foto: bby/Flickr.com (CC BY-NC 2.0)
    .Energiewende

    Viel reden, nichts tun

    Bei der Energiewende agiert die Bundesregierung planlos und bremst die Entwicklung mit falschen Entscheidungen aus. MEHR

Green New Deal konkret

In den 1930er Jahren gab es schon einmal eine verheerende Krise der Weltwirtschaft, die Millionen Menschen arm und obdachlos machte. US-Präsident Roosevelt leitete mit dem "New Deal" damals die Wende ein. Seine Idee war, den verarmten Massen mit staatlichen Maßnahmen zu Wohlstand und damit Kaufkraft zu verhelfen. Heute befinden wir uns wieder in einer Wirtschaftskrise und der Klimawandel droht, unsere Lebensgrundlagen zu zerstören. Deswegen wird es wieder Zeit für einen "New Deal" - einen Grünen New Deal. Wie wir uns diese große Transformation ganz konkret vorstellen, wollen wir in dieser Serie vorstellen.

Teil 1: Die Große Transformation - Greening the Economy

http://www.youtube.com/watch?v=amodXN-jBC4Am 28. und 29. Mai 2010 fand in Berlin die internationale Konferenz: "Die Große Transformation - Greening the Economy" statt. Eine Videodokumentation fasst die wichtigsten Standpunkte der Teilnehmer zusammen. Eine vollständige Dokumentation gibt es unter www.boell.de/great-transformation

Teil 2: Greenwashing in der Industrie

 

Die deutsche Automobilindustrie rühmt sich gerne, besonders innovativ und energieeffizient zu sein. Dabei ist ihre Klimabilanz kläglich. Die Bundesregierung hilft den Autobauern dabei, dies zu kaschieren. Ein Artikel von Holger Böthling für den schrägstrich. 

 

Teil 3: Green New Deal weltweit

Mitarbeiter der Heinrich-Böll-Stiftung berichten für den schrägstrich über die Umsetzung des Green New Deal in der Welt.

 

 

 

 

Teil 4: Klimaschutz, neue Arbeit und sozialer Ausgleich

Welche konkreten Maßnahmen für diesen Weg notwendig sind, beschreibt eine Broschüre von Reinhard Bütikofer und Sven Giegold.

 

 

 

 

Teil 5: Grüne Städte

Ob Sonnenenergie in Barcelona und Freiburg, Fahrradwege in London, geothermische Bohrungen in Paris oder ökologische Sanierung von Plattenbauten in Brünn - dass der "Grüne New Deal" viele Kommunen Europas bereits zu grüneren Städten gemacht hat, zeigen sieben Kurzfilme.

 

Klicke auf die Buttons, um das jeweilige Netzwerk zu aktivieren. Beachte, dass dadurch persönliche Daten an Facebook, Twitter oder Google übertragen werden.

http://www.gruene.de/uploads/tx_rsmttnewsext/Teaser-Whole_world_-_land_and_oceans_Fotovon_NASA_225.jpg

Green New Deal weltweit

Wie sieht die Umsetzung des Green New Deal in anderen Winkeln der Welt aus? Mitarbeiter der Heinrich-Böll-Stiftung berichten. Teil 3 der Serie "Green New Deal konkret."

http://www.gruene.de/uploads/tx_rsmttnewsext/Gruene_Autos_Rasen_Greenwashing_Fotovon_Michael_Caven_Flick_CC_BY_20_225x130_01.jpg

Eine soziale und ökologische Wirtschaft

Der BDK-Antrag des grünen Bundesvorstands schlägt konkrete Schritte zur Umsetzung des Grünen New Deal vor.

http://www.gruene.de/uploads/tx_rsmttnewsext/green_new_deal_slideshow_225.jpg

Ein neuer Anlauf

Warum wir einen Green New Deal fordern. Und was das bedeutet

http://www.gruene.de/uploads/tx_rsmttnewsext/EUFahne_doc_lopez_photocase_c_225x130_05.jpg

Ohne Green New Deal keine Eurorettung

Die Euro-Krisenländer müssen die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern vermindern, sagt Sven Giegold. Ein Gastbeitrag.

http://www.gruene.de/uploads/tx_rsmttnewsext/schraegstrich_bh.png

Der Schrägstrich

Den schrägstrich - das Mitgliedermagazin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN - gibt es auch digital. Zum Reinschnuppern, Nachlesen oder Archivieren.

Kommentare

Bernd
11-05-12 13:10
Zinsgetriebener Kapitalismus und ökologische Nachhaltigkeit sind nicht vereinbar. Zinsen bedingen exponentielles Wachstum, doch leider ist unser Planet endlich groß, hat endlich viele Resourcen und kann nur endlich viele Emissionen aufnehmen. Ich bin enttäuscht von den heutigen Grünen. 30 Jahre Partei sein haben euch wohl leider betriebsblind gemacht. Ihr glaubt also, die Regierungen dieser Welt könnten den Kapitalismus zügeln, den übermächtig gewordenen Banken Regeln vorschreiben? Wie gut das funktioniert sieht man ja seit 2007. Es hat sich NICHTS geändert seit der letzten Finanzkrise.

Was wir brauchen, ist ein neues Geldsystem, sogenanntes fließendes Geld mit negativen Habezinsen. Dann wird nicht mehr derjenige belohnt, der am meisten davon hortet und es entsteht keine wachsende Ungleichheit.
13-03-12 12:39
Eines ist natürlich richtig. Durch den baldigen Zusammenbruch des Schneeball-Geldsystems einschließlich des des EURO werden Maßnahmen erforderlich sein um der dann verarmten Bevölkerung zu helfen. Alles was die Grünen propagieren verschlechtert allerdings die Lage.

Euro Rettung durch Neuverschuldung = Verstärkte Geldentwertung
Sinnlose Öko Maßnahmen und Abgaben = Verteuerte Energie
Grenzen auf = Lohndumping und Arbeitsplätzeverlagerung

ob das den Leuten hilft?
Jo
04-04-11 08:55
@ IvanvonHoe
Naja -an zu platten (und wohl nich sehr ernsten) Beispielen muss man es nicht festnageln Von welchem Auto (A8 oder 7er) irgend ein Rad- oder Rollerfahrer so träumt ist der Umwelt relativ wurscht. Was das Beispiel angeht: Vulkane spielen da nur ne kleine Rolle. Was die Skeptiker der CO2-Klimaauswirkungen oft zurecht anführen sind so sachen wie -im indischen Raum brennen unter Tage jährlich mehr Kohlen weg als in deutschen Kraftwerken -oder Torfbrände in ähnlichen Gegenden. Und die Endlichkeit der Ressourcen schockt gegenwärtig die Massen noch nicht allzusehr. Ölpreistreiberei geht derzeit (noch) mehr auf Spekulation, Protektionismus und von Kartellbehörden unbehelligte Ölmulti-Oligopole zurück, und noch nicht auf reale Verknappung bzw. Quellversiegen. Außerdem muss so ein "new deal" eine breite Zustimmung erfahren. In Deutschland ist man da wohl weiter -Kritiker nennen es hysterische Angstgesellschaft, Befürworter nennen es Weitsicht. Wie auch immer -der Zuspruch der Bevölkerung eines Landes bewegt so gut wie nix. Und bis zu einem halbwegs globalen "new deal" -my dear -das wird schwer.
IvanvonHoe
13-01-11 15:51
"Der Ausbruch auf Island hat so viele "Klimarelevanten" Gase in die Luft geblasen wie alle Autos in Deutschland in 20! Jahren austoßen."

Das stimmt wohl. Aber 1. ist Deutschland nur ein Bruchteil derer, die Abgase produzieren, und 2. kommt der Abgasausstoß ja zu den natürlichen Vulkanen DAZU.

Und dazu kommen auch noch alle anderen Öl-Kohle-und Gasverwertungen - das sind einige Riesenvulkane.

Wir kommen durch solch selektives Denken nicht weiter. Ich kann mir aus der Wahrheit nicht einfach den Teil rauspicken, der mir am Besten gefällt.

Einfach zu sagen: "Na, die Vulkane blasen ja auch Dreck in die Luft, also ist es eh egal!" ist total an der Realität vorbei.
IvanvonHoe
13-01-11 13:50
@Michael und @was'n das fürn scheiss

Nimm bloß keinem kleinen Kind sein Spielzeug weg...

Abgesehen davon: Eure Feindbilder sind genauso kindisch. Fahrt doch eure Riesenschlitten, wenns euch glücklich macht - davon wirds allein nicht schlimmer.

Es geht hier nicht um euch, sondern ums große Ganze.

Wenn ihr weiter euer Geld nach Russland oder Saudi Arabien bringen wollt, bitte - aber es ist auch nicht schlimmer, damit die deutsche Wirtschaft zu unterstützen.

Mit Fanatismus hat das nix zu tun. Es ist eher ne nüchterne Kosten - Nutzen - Rechnung.
Michael
12-01-11 19:01
Ich machs genauso ^^. Ich fahr nen BMW 7er mit über 500PS und kann über die Grünen nur lachen. Ihr Öko-Fanatismus bringt überhaupt nichts. Wieso machen sie denn keine KORKEN auf jeden Vulkan???
Der Ausbruch auf Island hat so viele "Klimarelevanten" Gase in die Luft geblasen wie alle Autos in Deutschland in 20! Jahren austoßen. Somit waren alle jemals unternommen Anstrengungen voll für´n Arsch. Vulkanausbrüche kommen öfters vor.
was´n das für´n scheiss
21-12-10 17:12
Ich scheiss auf CO2. Ich fahr jeden Tag mit meinem A8 W12 zur Arbeit und finds geil ^^
Dr.agr. Friedrich Mumm von Mallinckrodt
05-08-10 23:56
Green New Deal ist eine recht griffige Bezeichnung für ein zukünftiges programmatisches Konzept Grüner Politik. Mit mehr intellektuellem, sensiblerem Verständnis heutiger globaler Wirtschafts- und Gesellschaftszusammenhänge in Grünen Kreisen (im Gegensatz zu typisch konservativen Kreisen), wird man jedoch auch da die Grenzen der Vergleichbarkeit des New Deals in America der 30er unter Roosevelt erkennen. Ganz zu schweigen von Amerikas passiver Billigung (Chamberlain, Daladier und Mussolini) des fatalen Münchner Abkommens mit Hitler September 1938. Ich würde mehr für "Green Soft Revolution", "Green Global Happiness (Bhutan)", "Grüne Menschliche Kapital Bildung", o.ä. plädieren. Der New Deal war eine typisch restaurative Reaktion wie sie (siehe Naomi Klein Schocktherapie) auf Rüstungsinvestitionen und Kriege folgt. An der Zerstörung und am Wiederaufbau verdienen diesselben.

Herzliche Grüße FMvM, 83339 Chieming
Kommentar

Wir freuen uns auf Meinungen zu diesem Artikel. Bitte beachtet unsere Nutzungsbedingungen.
Die Kommentarfunktion dient nicht dazu, direkt mit uns Kontakt aufzunehmen oder Fragen zu stellen. Dafür haben wir ein Kontaktformular.



CAPTCHA-Bild zum Spam-Schutz

Wenn Sie das Wort nicht lesen können, bitte hier klicken.