Fleischeslust
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Die FDP löst das Schuldenproblem der Bundesrepublik - mit Schippe und Schaufel am Strand. Wie das in der Realität funktionieren soll, sagt sie nicht.

"Die Stimme kenne ich doch!" Das sagt Otto Fricke (FDP), Vorsitzender des Bundestags-Haushaltsausschusses in einer neuen Folge des liberalen Youtube-Gehversuches „Fricke & Solms“.
Fricke wird soeben Solms gewahr, der - dramaturgischer Geniestreich! - an den selben Urlaubsort gereist ist.
Und wo die beiden schon mal zusammen am Strand sitzen, unterhalten sie sich eben über Steuerpolitik.
Was folgt, ist eine filmische Stilblüte, die in seltener Schönheit erklärt, warum die FDP auf keinen Fall in Regierungsverantwortung gelangen sollte.
Fricke gräbt ein einen Meter tiefes Loch im Strand und nennt es das Schuldenloch. Völlig zutreffend fragt Solms, wie er angesichts einer solchen Lage auch noch Steuern senken wolle.
Nun schüttet Solms vier Schaufeln Sand in das Loch. Er nennt sie „Schwarzarbeit verhindern“, „Subventionen abbauen“, „Bürokratie abbauen“, „Entwicklungshilfe einstellen für Länder, die sie nicht brauchen.“ Fricke beharrt: „Alleine reicht das doch nicht.“
Eigentlich sitzt Solms jetzt in der Falle, doch er rettet sich. Er biegt einfach
die Metapher von der Grube, bis es qietscht.
Er erklärt, die noch immer einen Meter tiefe (Schulden-)Grube lasse sich durch Steuersenkungen zuschütten. „Ich bin gespannt, wie Sie das hinkriegen.“, entgegnet Fricke.
In der Tat. Steuern senken, lieber Herr Solms, heißt, die Grube noch tiefer
zu machen. Sie hoffen, die Wirtschaft werde nach Steuersenkungen
selbstständig den Klimawandel verhindern und den Menschen einen fairen
Lohn zahlen.
Investitionen in Bildung und gemeinsames Lernen? I wo, der Markt regelt die Nachfrage nach Humankapital. Und das Loch? Das verschwindet, weil die Unternehmen Steuern zahlen.
Fricke hat ganz recht: Die Stimme kennen wir doch.