Gesamtdeutsches Win-Win
Vor 20 Jahren haben sich BÜNDNIS 90 und DIE GRÜNEN vereinigt. MEHR
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Zur Demo gegen ein gedrosseltes Internet: Eine Rede von Malte Spitz. MEHR
Jürgen Trittin über Kinderarmut, Endlager-Suche, Syrien-Konflikt und Bankenaufsicht. MEHR
Nie zuvor hat es auf unserem Planeten eine CO2-Konzentration von über 400 ppm gegeben. MEHR
Wofür setzen sich Grüne in einer künftigen Bundesregierung ein? Eine Bildergalerie zum Europatag am 9. Mai. MEHR
So wollen unsere Mitglieder die Menschen überzeugen, am 22. September GRÜN zu wählen. MEHR
In München beginnt der NSU-Prozess. Die Verbrechen müssen transparent aufgeklärt werden. Außerdem brauchen wir eine breite Debatte über weiterreichende Konsequenzen. MEHR
Ein Mindestlohn gefährdet Arbeitsplätze, behaupten Wirtschaftsinstitute. Wir sagen: Stimmt nicht! MEHR
Ab diesem Jahr müssen sich Kinder von Migranten für einen Pass entscheiden - ein weltweit einzigartiger Nonsens. MEHR
Der Emissionshandel verfehlt sein Ziel, den CO2-Ausstoß so teuer machen, dass er unattraktiv wird. Schwarz-Gelb verhindert eine Rettung. MEHR
Das Problem der Altersarmut wird immer größer. Deshalb fordern wir die Grüne Garantierente. MEHR
Ab August gilt der Rechtsanspruch und trotzdem fehlen noch 220.000 Kita-Plätze. Wir fordern stärkere Investitionen. MEHR
Katrin Göring-Eckardt und Jürgen Trittin treten als Spitzenkandidaten für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN an. MEHR
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wollen die sozialen Sicherungssysteme zukunftstauglich machen, denn unser bestehendes Sozialsystem ist an seine Grenzen gestoßen.

Unser Ziel ist es, Armut und soziale Ausgrenzung zu überwinden und allen Menschen gesellschaftliche Teilhabe zu eröffnet. Dafür brauchen wir eine verlässliche und eigenständige soziale Sicherung, die ein selbstbestimmtes Leben auf Basis des soziokulturellen Existenzminimums ermöglicht. Wir wollen Bevormundung, Sozialbürokratie und Zwang abbauen. Die Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe unter Rot-Grün war ein richtiger erster Schritt dorthin.
Die grüne Grundsicherung eignet sich in besonderer Weise für den nötigen sozialpolitischen Aufbruch: Wir wollen die Realität von Hartz IV durch eine bedarfsorientierte Grundsicherung überwinden, die durch Zugang zum Arbeitsmarkt und zu öffentlichen Gütern und vor allem Bildung befähigt. Der Regelsatz der Sozialleistungen nach Hartz IV für Erwachsene soll in Zukunft 420 Euro betragen.
Wir wollen langfristig die Leistungen der Ehe- und Familienförderung zusammenfassen und eine Kindergrundsicherung einführen. Armut beginnt, wenn Kinder wenig Chancen auf Bildung und Entwicklung haben. Wir wollen deshalb verstärkt in Bildung investieren, mehr Ganztagsschulen einrichten und unser Bildungssystem durchlässiger machen.
Durch die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise und der Euro-Krise wurde der öffentliche Haushalt stark belastet. Mit Milliarden bürgte der Staat für die Banken, die aufgrund der Finanzkrise sonst kollabiert wären. Die Kosten der Krise belasten die öffentlichen Haushalte schwer. Es kann aus unserer Sicht nicht sein, dass zu den notwendigen Sparmaßnahmen dann vor allem die Schwächsten beitragen sollen. Deshalb wehren wir uns dagegen, dass bei den Hartz IV-Empfängern und bei den Eingliederungsmaßnahmen für Langzeitarbeitslose gespart wird. Durch solche Streichungen steigen die Kosten für Sozialleistungen in der Zukunft, da die betroffenen Personen immer schwieriger in den Arbeitsmarkt zurückfinden oder sich keine ausreichende Rente erarbeiten können. Dafür werden umwelt- und klimaschädliche Subventionen beibehalten, das Umweltbundesamt spricht von insgesamt 48 Milliarden im Jahr. Das schadet dem Klima- und Umweltschutz und den öffentlichen Haushalten.