Kinder

"Wir haben die Erde von unseren Kindern nur geborgt" - dieser Leitsatz hat für uns nach wie vor Bestand.

Ein Kind, Foto: time./photocase

Kinder und Familien stehen im Mittelpunkt unserer Politik. Familie ist für uns da, wo Kinder sind – egal ob in klassischer Ehe, Ein-Eltern-Familie, unverheiratete oder gleichgeschlechtliche Partnerschaft. Wir haben das Recht auf gewaltfreie Erziehung gesetzlich verankert und mit dem Ganztagsschulprogramm sowie dem Gesetz zum Ausbau der Kinderbetreuung die Vereinbarkeit von Beruf und Familie verbessert.

Alle Kinder haben ein Recht auf kindgerechte Verhältnisse: Freiräume zum Toben, gesunde Ernährung, gute Bildung, bestmögliche Förderung und gleiche Chancen. Für ein gutes Leben mit Kindern brauchen Eltern flexible Arbeitszeiten, mehr Teilzeitstellen, gute und flächendeckende Kinderbetreuung, hochwertige Beratungs- und Unterstützungsangebote. Wir wollen einen Rechtsanspruch auf ganztägige Betreuung und Bildung ab dem 1. Lebensjahr und setzen uns für hohe Qualitätsstandards in Kinderbetreuungseinrichtungen ein.

Wir wollen Kinderrechte im Grundgesetz verankern und mit einer Kindergrundsicherung die Kinderarmut bekämpfen. Jugendliche sollen ab 16 Jahren wählen dürfen, damit ihre Mitbestimmungsmöglichkeiten verbessert werden.

 

Hintergrundinformationen als PDF:

Frühe Hilfen für Eltern ausbauen - Kindervernachlässigung vorbeugen - Parteitagsbeschluss 2008

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Familie

Kinder und Familien stehen im Mittelpunkt unserer Politik. Familie ist für uns da, wo Kinder sind.

Ein neues Miteinander

Gute Kindheit, würdiges Altern

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Die Karte der Ungerechtigkeit

Männer und Frauen sind gleichberechtigt? Von wegen! Wir zeigen die Lohnunterschiede zwischen den Geschlechtern in der EU

Frauenpolitik in der Wirtschaftskrise

Die Chance nutzen: Für ein Aufbrechen traditioneller Rollenbilder

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Mit dem Sorgeunrecht Schluss gemacht

Drei Fragen an Astrid Rothe-Beinlich über das Urteil des Bundesverfassungsgerichts und das Sorgerecht nichtverheirateter Eltern.

Kommentare

NEOEGO
20-12-12 22:31
ja das ist wohl so,kinderechte sind ebenso existentiell wie erwachsenenrechte.
aber wie heißt es so schön "kinder sind nicht euer eigentum"....
aber es gibt halt überall ausnahmen...wäre ich jude und nicht grieche und hätte die
ermordung meiner großfamilie überlebt,so wäre mir eine entschädigung zuteil geworden.
ausnahmen relativieren den universellen rechtscharakter allgemein gültiger und universeller rechte.man kann auch sagen ,was die muslime und juden da mit ihren kindern machen hat etwas von eigentumscharakter,es ist überall auf der welt nicht aktzeptabel.handelt es sich doch um un-kinderechte und ihre umgehung.
ich würde als junge die brd verklagen,wenn sie mich nicht davor schützt.
kann ich nur allen anderen raten.mißhandlungen sind nicht zu rechtfertigen,aus welcher tradition auch immer.
Helmut Krüger
10-12-12 22:04
Ich finde, es spräche für den Mut von Bündnis 90/Die Grünen, das hier jetzt augeworfene Thema Beschneidung von sich aus offensiv anzugehen, als sich de facto aus einer m. E. überhitzt geführten Diskussion wegzuducken.

Dann könnte auch ruhig bemerkt werden, dass sich Grüne da keineswegs einig sind, ebensowenig wie sich andere Parteien darin einig sind und genau diese Uneinigkeit nach meinem Empfinden stärker thematisieren als die Grünen.

Es gibt kein Argument, dass über dem anderen steht, wohl aber zwei oder drei grundsätzliche Überzeugungen, was das VORGEHEN gegenüber Minderheiten und hier insbesondere der jüdischen angeht, die auf Unterschiedliches wert legen.

Wie gravierend ist der Eingriff?

Wieweit handelt es sich um einen bislang noch nicht gekannten Eingriff oder wird die Angelegenheit dadurch schlimmer, dass das jahrhundertelang Praktizierte jetzt aufgrund des Kölner Urteils unabdingbar und eigentlich wider Willen geregelt werden muss?

Welcher Schutz wird jenen geboten, die sich innerhalb der Religionen gegen die Mehrheitsströmung stellen und die Positionen vertreten, die ja eigentlich auch "wir" vertreten?

Wie kann Beides - das Nichtdurchstellen eines Mehrheitsrechtes gegenüber Minderheiten - und der Schutz derjenigen, die innerhalb von Religionen etwas verändern, in Einklang gebracht werden?

Werden Mittwoch eher Einheitsreden zu erwarten sein, der einen und der anderen Seite, inwieweit werden persönliche Reden zu erwarten sein, werden dabei die Abgeordneten von Bündnis 90/Die Grünen mit PERSÖNLICHEM Gewissen hervorstechen oder werden sie gegenüber Abgeordneten anderer Parteien abfallen?

Für eine persönlich überzeugende Politik, die nicht "gewaltsam" überzeugen will, weil sie die Überzeugung der anderen achtet.

Nur so ist m. E. Veränderung möglich.
Tabea
06-11-12 15:10
Schließe mich einigen Ausführungen hier nochmal an. Von den Grünen muß eine klarere Position gegen diese archaische Praxis kommen und ein deutliches Nein zu rgendwelchen Schnell-Gesetzen. Den Babys und kleinen Jungen wird eine traumatische Erfahrung zugemutet, ein Eingriff in ihre Unveresehrtheit und Selbstbestimmung. und viele Grüne scheinen dem zuzustimmen??? Zu Recht ist Gewalt in der Erziehung untersagt, Un- Kinderrechte sind abgestimmt, und hier werden den Religionen nicht mehr Zugeständnisse und Anpassung an moderne Lebensverhältnisse abverlangt?? Andere Religionen haben sich auch verändert - mag sein daß es da noch mehr Veränderungsbedarf gibt (z.B. Frauen in der katholische Kirche), aber hier geht es wirklich um wehrlose Kinder, dazu gehören auch kleien Jungen, die sich dem sozialen Druck auch bei einer vermeintlich freiwilligen Entscheidung beugen müssen. Daher die Forderung: keine Beschneidung der Vorhaut bei nicht mündigen Kindern!! Die Religionen können ja stattdessen einen neuen, symbolischen Ritus für die Aufnahem in die Gemeinschaft entwickeln.
M. Limke
06-11-12 10:10
Beschneidung ist ein absichtlich übersehenes Thema, das allen Parteien, nicht nur den Grünen, bisher zu heiß war, da vehementer Widerstand und internationale Diffamierung aus dem jüdischen Lager absehbar war und gerade Deutschland in einer schlechten Position ist, sich dagegen zu wehren. Die Deutschen Bürger sind aber nicht länger bereit diese Barbarei, die sich mit geschlechtlicher Schamhaftigheit tarnt, im eigenen Land hinzunehmen. Gerechtigkeit darf in Deutschland nicht länger unterdrückt werden! Das ist der Grund, warum ein Beschneidungsverbot so vehement gefordert wird, weil diese eklatanten Rechtsverstöße von der Politik bisher bewußt ignoriert wurden.

Es gibt in dieser Frage kein Kollidierenden der Grundrechte: Weder religiöse Gebote, noch der Wille der Eltern kann eine Verstümmlung Minderjähriger rechtfertigen.

Der Eingriff raubt den betroffenen 70% ihrer sexuellen Empfindsamkeit, verursacht extreme Schmerzen, auch während der wochenlangen Heilungsphase, und ist keineswegs risikolos. Außerdem ist es reiner Mythos dass die Beschneidung irgendwelche Vorteile hätte, etwa Hygienische. Und dass kaum psychische Leiden der Beschneidung bekannt sind liegt an der systematischen Verdrängung des Problems. Schon bei den Betroffenen, die nur mit Spott rechnen können, und für die grundsätzlich keine Lösung möglich ist, als auch an der Gesellschaft, in der noch nicht mal ein Problembewusstsein zu erkennen ist.
Helmut Krüger
01-10-12 14:48
Nun also auch hier:
Nachdem das Thema Beschneidung die ganzen Jahrzehnte nicht auf dem Schirm war, nun also - als Abladung auf die schäbigen anderen - volle Pulle voraus und unverzügliches Verbot desselben.

Ich kann das Hineinschwemmende nicht mehr hören und nicht mehr lesen, liegen doch Welten zwischen einer anerkennenden und achtenden Auseinandersetzung, die Grundrechte gegeneinander abwägt ...

- sprich: Recht auf Leben und körperliche Unversehrheit, Religionsfreiheit und Elternrecht -

... und der Instrumentalisierung des Themas, wie weiland bei Roland Koch mit den Münchner U-Bahn-Schlägern.

Der deutsche Rigorismus feiert wieder fröhliche Urständ und schon immer war es so, dass nachhaltige Lösungen dadurch weit eher verbaut worden ist als zustandegekommen sind.
Stephan
25-09-12 23:00
Die Grünen befürworten die Beschneidung von Kindern


Für das, was wir vorhaben, sind wir noch zu wenige! (Werbung der Grünen(siehe oben))

Wollt Ihr jetzt Massenbeschneidungen durchführen?

Nie wieder meine Stimme für die Grünen!!!
Mohammed und andere
11-08-12 09:46
Wer die Beschneidung von Jungen toleriert trägt eine schwere Mitverantwortung für lebenslanges Leid von Männern. Die gesundheitlichen Probleme durch Beschneidung sind weit umfangreicher als öffentlich bekannt. Aus Scham und aus Angst und aus der Erkenntnis der Unabänderlichkeit wird sehr vieles unter der Decke gehalten. Die herrschsüchtige Macht der Religion übt mit Hilfe der blinden Tradition einen enormen Gruppendruck auf die Entscheidungsfreiheit es Einzelnen aus. Die Grünen wollen uns Männer offensichtlich ins Messer laufen lassen. Wir werden andere wählen müssen. Allah oder Jahwe oder wer auch immer, er hat uns perfekt geschaffen.
Peter MAYR
19-07-12 21:06
Ja, mit Eurer Haltung zur Beschneidung habt ihr euch endgültig ins Aus geschossen. Der letzte Akt in meiner Trennung von euch. Ihr habt alles verraten wofür ihr mal angetreten seid.
Schande über euch!
Bastian Vetter
19-07-12 04:31
Die Natur bringt uns Menschen so auf die Welt wie wir sind. Beschneidungen sind wider die Natur. Allein schon deshalb muss grüne Politik für ein Beschneidungsverbot aller Minderjährigen unter 18 Jahren sein.
Matt
17-07-12 13:57
Bin entsetzt über die Einstellung der Grünen zum Thema Beschneidung von minderjährigen Jungen und Babys. Wo bleibt hier der Kinderschutz, den sich die Grünen auf die Fahne geschrieben haben, und wo bleibt das Recht auf körperliche Unversehrtheit, welches als 3. Absatz im Grundgesetz steht, noch vor dem Recht auf freie religiöse Entfaltung. Mit welchem Recht dürfen Eltern an ihren Kindern Manipulationen vornehmen, die unwiderruflich sind? Ich bin schockiert und entsetzt und erwarte zumindest eine offene Diskussion mit der Basis zu diesem Thema.
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