Gesundheit

Unser Ziel ist ein leistungsfähiges Gesundheitssystem, das die medizinisch notwendige Versorgung für alle Menschen bereitstellt – unabhängig von Einkommen und Herkunft.

Grüne Kapseln, Foto: © freeday/photocase.com

Wir kämpfen für die Einführung einer Bürgerversicherung, in die alle Bürgerinnen und Bürger – auch Beamte, Selbstständige und Besserverdienende - gemäß ihrer Leistungsfähigkeit einzahlen.

In unserem Konzept der Bürgerversicherung werden alle Einkommensarten - auch Mieten, Zinsen und Pachten - zur Beitragsbemessung berücksichtigt, die Beitragsbemessungsgrenze wollen wir maßvoll anheben. Kinder und Menschen, die Kinder erziehen oder Pflegeleistungen erbringen, sind in der Bürgerversicherung beitragsfrei versichert. An der Beitragsparität, wonach Arbeitnehmer und Arbeitgeber jeweils die Hälfte der Beiträge zahlen, halten wir fest. Grüne Politik setzt sich für mehr Wettbewerb im Gesundheitswesen ein, stärkt die Rechte der Patientinnen und Patienten, baut Gesundheitsvorbeuge und Gesundheitserziehung aus.

Die Pflegeversicherung wollen wir finanziell und strukturell reformieren und als Bürgerversicherung gestalten. Pflege muss sich an der Menschenwürde und der Selbstbestimmung der Betroffenen orientieren. Wir treten dafür ein, ambulante und stationäre Pflegesätze anzugleichen und Pflegeleistungen an die Preisentwicklung anzupassen. Die Pflegezeit soll Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen die Möglichkeit für eine begrenzte Auszeit aus dem Beruf eröffnen (siehe auch: Soziale Sicherung).

Den Trend hin zu einer Zwei-Klassen-Medizin mit Praxisgebühr, Zuzahlung, Selbstzahlung und langen Wartezeiten für die gesetzlich Versicherten wollen wir GRÜNE stoppen.

Wer arm ist, hat eine niedrigere Lebenserwartung. Dieser Satz beschreibt die traurige Realität des Zwei-Klassen-Gesundheitssystems in Deutschland. Die Gesundheitsversorgung hängt zunehmend vom Geldbeutel ab. Besserverdienende umgehen das solidarische Umlagesystem, in dem sie in die Privatversicherung flüchten können. Es kann auch nicht sein, dass die Pharmalobby Schwarz-Gelb die Gesetze diktiert – und damit die Kosten im Gesundheitssystem weiter steigen.

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN setzen sich für eine Prävention und Gesundheitsförderung sowie eine stärkere Patientenorientierung des Gesundheitswesens ein. Gesundheitseinrichtungen und verschiedene Heilberufe können dabei Hand in Hand gehen und sich auf Augenhöhe begegnen. Wir wollen weg vom Gesundheitswesen als bloßem Reparaturbetrieb, hin zu einer Prävention, die schon vor der Geburt ansetzt, Kinder und Jugendliche in Kindergarten und Schule zu einer gesundheitsbewussten und selbstbestimmten Lebensweise befähigt, und sie dann im Arbeitsleben und im Alter weiter begleitet.

Hintergrundinformationen als PDF:

Zugang, Teilhabe, Prävention:
Grüne Gesundheitspolitik erhält und stärkt die Solidarität - Parteitagsbeschluss 2010

Die Bürgerversicherung - Eine grüne Idee

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Pflege

Unser Ziel ist ein leistungsfähiges Gesundheitssystem, das die medizinische Versorgung für alle Menschen bereitstellt.

Dagegen: Zweiklassenmedizin

Dafür: Bürgerversicherung

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Im Mittelpunkt: Der Mensch

Bundesvorstand stellt Parteitagsantrag zur Gesundheitspolitik vor.

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Die Blockaden lösen

Soziale Teilhabe für alle

Kommentare

Anna Becker
30-11-12 23:59
sieht so aus als ob das demokratische Denken mit Joschka gegangen ist.
Frau Steffens hat mich mit ihrer unqualifizierten EZigaretten-Hetze dazu gebracht nach 35 Jahren nicht mehr die Grünen zu wählen. Shame on you, Steffens! Das ist keine Demokratie, das ist Verschwendung der Steuergelder, Verbreitung von Lügen und willkürliche Diktatur von oben herab.
Gast
09-08-12 14:43
Was ändert es, wenn man die Krankenversicherung in Bürgerversicherung umtauft. Eine wohlkingende Namensänderung, mehr nicht. Letztendlich muss der Bürger auch dann zwangsweise Beiträge leisten. Ein Großteil der Gelder wird weiterhin in die Kassen der Chemie/Pharmaindustrie wandern. Heilen wird nicht belohnt sondern nur diagnostizieren und behandeln. Wie, das legt die Krankenkasse fest. Patient sowie Arzt sind nach wie vor entmündigt. Was soll der Quatsch dann?
Karl Fasbracke
03-07-12 15:25
Habe in den letzten Tagen über NRW, Frau Steffens und die e-Zigarette recherchiert. Ich bin empört. Ich würde zu gern wissen, was hier dahintersteckt. Die Sorge um die Volksgesundheit kann es jedenfalls nicht sein. An die Tabaklobby mag ich auch nicht recht glauben.
karl pervers
07-03-12 12:15
Krankenkassen Überschüsse

Wie wäre es denn mal mit

Krankenkassenleistungen wiederherstellen.

Also die, die unter Kohl und Rot Gruen abgeschafft wurden.
Ina Drewes
17-02-12 18:51
Euch kann man kein Wort mehr glauben.

Ihr sagt: "...Grüne Politik, stärkt die Rechte der Patientinnen und Patienten..."
Aktuell veranstalten gerade die Grünen mit der Anti-E-Zigaretten Politik eine Bevormundung des Bürgers!!! Siehe Frau Barbara Steffens in NRW "ACHTUNG VERBOTEN"

Ihr sagt:"...Es kann auch nicht sein, dass die Pharmalobby Schwarz-Gelb die Gesetze diktiert..."
Ebenfalls hier soll von Frau Barbara Steffens die e-Zigarette der Pharma-Lobby zugeschoben werden.

Alles nur Wahlkampf? So scheint es zu sein.
"Nach 30 Jahren sind die Grünen Geschichte"
Meine Stimme und viele Dampferstimmen werden Euch fehlen. Lebt wohl.
A. B.
20-01-12 04:20
Das mit Pharmalobby passt sehr gut dazu, was die "Grüne" Frau Steffens gerade mit der E- Zigarette veranstaltet. Meine Stimme und die einiger mir bekannten E- Raucher haben sie nicht mehr.
Kommentar

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