Familie

"Wir haben die Erde von unseren Kindern nur geborgt." Dieser Leitsatz hat für uns nach wie vor Bestand. Kinder und Familien stehen im Mittelpunkt grüner Politik.

Vielfalt, Foto: mediasnacks/flickr.com (CC BY-NC 2.0)

Familie ist für uns da, wo Kinder sind – egal ob in klassischer Ehe, Ein-Eltern-Familie, unverheiratete oder gleichgeschlechtliche Partnerschaft. Kinder und Familien stehen im Mittelpunkt unserer Politik. Wir haben das Recht auf gewaltfreie Erziehung gesetzlich verankert und mit dem Ganztagsschulprogramm sowie dem Gesetz zum Ausbau der Kinderbetreuung die Vereinbarkeit verbessert.

Alle Kinder haben ein Recht auf kindgerechte Verhältnisse: Freiräume zum Toben, gesunde Ernährung, gute Bildung, bestmögliche Förderung und gleiche Chancen. Für ein gutes Leben mit Kindern brauchen Eltern flexible Arbeitszeiten, mehr Teilzeitstellen, gute und flächendeckende Kinderbetreuung, hochwertige Beratungs- und Unterstützungsangebote.

Wir wollen Kinderrechte im Grundgesetz verankern, einen Rechtsanspruch auf beitragsfreie Betreuung ab dem 1. Lebensjahr durchsetzen und mit einer Kindergrundsicherung die Kinderarmut bekämpfen. Jugendliche sollen ab 16 Jahren wählen dürfen, damit ihre Mitbestimmungsmöglichkeiten verbessert werden.

Wir wollen, dass die Chancen eines Menschen nicht durch seine Geschlechtszugehörigkeit eingeschränkt werden, sondern dass Frauen und Männern alle Wege gleichermaßen offen stehen. Das wäre echte Gleichberechtigung.

Gleichberechtigung bedeutet konkret:

  • Wir stehen für Lohngleichheit von Mann und Frau.
  • Wir sind für Frauenquoten in Aufsichtsräten und wollen ein Gleichstellungsgesetz für die Privatwirtschaft, damit die gut bezahlten Stellen nicht von Männerhand zu Männerhand gereicht werden.
  • Flächendeckende Mindestlöhne werden dafür sorgen, dass viele Frauen finanziell besser dastehen als bisher, denn sie stellen im Niedriglohnbereich zwei Drittel der Beschäftigten.

Ebenso wichtig ist die Abschaffung des Ehegattensplittings. Denn es bringt viele Frauen dazu, die schlechter bezahlten Jobs in Teilzeit anzunehmen, was wiederum dazu führt, dass ihre finanzielle Absicherung besonders im Alter nicht gewährleistet ist. Wir wollen zudem verhindern, dass erwerbslose Frauen vom Geldbeutel ihres Mannes abhängig sind. Deshalb wollen wir die Anrechnung des Partnereinkommens beim Arbeitslosengeld II abschaffen.

Ein Ausbau der Kinderbetreuungsplätze orientiert sich am Leitbild einer partnerschaftlichen Arbeitsteilung - wie sie sich eben viele jüngere Elternpaare wünschen. Eine Geldprämie wie das Betreuungsgeld fällt dahinter wieder zurück. Wir lehnen das Betreuungsgeld entschieden ab, weil es als "Herdprämie" den Wiedereinstieg in den Beruf erschwert und Kinder von frühkindlicher Förderung fernhält.

 

Hintergrundinformationen als PDF: 

Frühe Hilfen für Eltern ausbauen - Kindervernachlässigung vorbeugen - Parteitagsbeschluss 2008

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Kinder

"Wir haben die Erde von unseren Kindern nur geborgt" - dieser Leitsatz hat für uns nach wie vor Bestand.

Dafür: Gleichberechtigung

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Liebe Frauen, liebe Männer,

Das Geschlecht sollte nicht von Bedeutung sein - nicht im Job, nicht im Alltag. Was wir für euch verändern wollen

Dagegen: Herdprämie

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Die Karte der Ungerechtigkeit

Männer und Frauen sind gleichberechtigt? Von wegen! Wir zeigen die Lohnunterschiede zwischen den Geschlechtern in der EU

Kommentare

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14-09-09 17:57
Ich möchte mich bitte für die vielen Rechtschreib und Grammatik Fehler entschuldigen
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14-09-09 17:53
es ist zwar schön dass sie sich um die familien und auch insbesondere um die kinder kümmern wollen aber ein ganz tags programm is zwar gut für einig kinder und auch für einige familien aber es ist auch schön und da spreche ich warscheinlich nicht nur für mich wenn man nach der schule nachhause kommt und dann noch ein familien leben hat sonst würde das familien leben bei manchen familien auf das wochen ende zurück geschoben wird außerdem braucht man auch freizeit und es ist bestimmt nich schön immer bis 5 oder 6 in der schule zu sitzen
ein schüler des helmholz gym. in essen
Verena Schupp
09-06-09 20:08
Obwohl ich mich mit der Familienpolitik der Gruenen sehr gut identifizieren kann geht mir eine Sache doch gewaltig gegen den Strich: Der geforderte Hochschulabschluss fuer zukuenftige ErzieherInnen. Durch diesen soll eine hoehere Qualifikation fuer die BetreuerInnen erreicht werden. Ich selbst werde im September die Ausbildung zur Erzieherin beginnen und habe lange ueberlegt ob ich diese an einer Universitaet oder Fachakademie absolvieren moechte. Meine Wahl ist auf letzere gefallen, da diese Einrichtungen durch sozial paedagogische Seminare und Praktika eine viel praktischere Ausbildung bieten. Der Beruf der ErzieherInn fordert nicht nur Theorie- sondern auch ganz stark Praxiswissen. Daher kann ich nicht verstehen wie durch einen Hochschulabschluss die hoehere Qualifikation der ErzieherInnen gewaehrleistet werden kann.
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