Text: "Der September wird Grün. Unterstütze die grünen Wahlkämpfe", daneben ein schwarzer Kreis mit einem grünen Kreuz drüber.

Familie

Familie ist für uns überall da, wo Menschen verbindlich füreinander Verantwortung übernehmen - egal ob in klassischer oder wilder Ehe mit oder ohne Kinder, Alleinerziehende, in Patchwork oder in einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft. Sie gilt es zu schützen und zu fördern.

Vater spielt mit Kind auf Spielplatz
Familie ist für uns da, wo Kinder sind – egal ob in klassischer Ehe, Ein-Eltern-Familie, unverheiratete oder gleichgeschlechtliche Partnerschaft. Foto: © dpa

Familien und Kinder stehen für uns GRÜNE im Mittelpunkt unserer Politik. Wir GRÜNE haben das Recht auf gewaltfreie Erziehung gesetzlich verankert und das Ganztagsschulprogramm und den Ausbau der Kinderbetreuung auf den Weg gebracht.

Alle Kinder haben ein Recht auf kindgerechte Verhältnisse:

  • gute Bildung,
  • bestmögliche Förderung,
  • gleiche Chancen,
  • Freiräume zum Toben und
  • gesunde Ernährung.

Familie und Beruf besser vereinbaren

Morgens Butterbrote, mittags Business, abends Ins-Bett-bringen: So sollte es nicht sein. Deswegen brauchen berufstätige Eltern

  • flexible Arbeitszeiten,
  • mehr Teilzeitstellen,
  • mehr Akzeptanz von Vätern in Eltern- und Teilzeit,
  • gute und flächendeckende Kinderbetreuung,
  • mehr Ganztagsplätze in Kitas und Schulen und
  • hochwertige Beratungs- und Unterstützungsangebote.

Unsere Unterstützung bei der Vereinbarkeit von Arbeit und Familie brauchen auch Menschen, die Familienangehörige pflegen.

Mehr Kitas, kein Betreuungsgeld

Kinder ab dem ersten Lebensjahr sollen einen Rechtsanspruch auf einen qualitativ hochwertigen Ganztagsplatz in einer Kita erhalten. Wir wollen den Zugang zu Kitaplätzen verbessern, indem die Elternbeiträge Schritt für Schritt gesenkt werden. Ein Ausbau der Kinderbetreuungsplätze muss sich an einer partnerschaftlichen Arbeitsteilung orientieren – so wie es sich eben viele junge Eltern wünschen. Eltern sollen sich entscheiden können zwischen einem Platz in der Kita und der Tagespflege. Ein Betreuungsgeld lehnen wir dagegen entschieden ab, weil es als „Herdprämie“ den Wiedereinstieg in den Beruf erschwert und Kinder von frühkindlicher Förderung fernhält.

Mehr Rechte für Kinder und Jugendliche

Mit einer Kindergrundsicherung wollen wir die Kinderarmut bekämpfen. In unserer Kindergrundsicherung sollen Kinderregelsätze, Kinderzuschlag sowie die steuerlichen Kinderfreibeträge vollständig aufgehen. Wir wollen außerdem Kinderrechte im Grundgesetz verankern und Jugendlichen das Wahlrecht ab 16 Jahren ermöglichen, damit sie bessere Mitbestimmungsmöglichkeiten haben.

Gleichberechtigung für Frauen und Männer

Erst wenn Frauen und Männern alle Wege gleichermaßen offenstehen, ist echte Gleichberechtigung erreicht. Konkret bedeutet das:

  • Lohngleichheit von Mann und Frau,
  • Frauenquoten in Aufsichtsräten und Vorständen,
  • Gleichstellungsgesetz für die Privatwirtschaft,
  • Mindestlohn – sind doch zwei Drittel der Beschäftigten im Niedriglohnbereich weiblich.

Ebenso wichtig ist es, das Ehegattensplitting schrittweise abzubauen zugunsten einer neu ausgerichteten Familienförderung mit der Kindergrundsicherung. Denn dieses Alleinverdiener-Steuermodell bringt vor allem Frauen dazu, schlecht bezahlte Jobs in Teilzeit anzunehmen, was ihre finanzielle Absicherung im Alter gefährdet. Wir wollen außerdem verhindern, dass Frauen vom Geldbeutel ihres Ehemannes abhängig sind. Deshalb soll nach unseren Plänen auch das Partnereinkommen beim Arbeitslosengeld II nicht mehr angerechnet werden.

Hintergrundinformationen als PDF:

Teilhabe für Jung und Alt, Kapitel H des Bundestagswahlprogramms 2013

Die Hälfte der Macht – für eine verbindliche Quote in der Wirtschaft- Länderratsbeschluss 2011

Frühe Hilfen für Eltern ausbauen - Kindervernachlässigung vorbeugen - Parteitagsbeschluss 2008

Teile diesen Artikel

Klicke auf die Buttons, um das jeweilige Netzwerk zu aktivieren. Beachte, dass dadurch persönliche Daten an Facebook, Twitter oder Google übertragen werden.