Eine für alle!

Vor mehr als 125 Jahren wurde in Deutschland das System der gesetzlichen Krankenversicherung eingeführt - in wichtigen Teilen ist es bis heute unverändert. Zeit, das zu ändern!

Ausgerechnet Otto von Bismarck haben wir es zu verdanken, dass es in Deutschland eine gesetzliche Krankenversicherung gibt. Mehr als 125 Jahre ist das her, die Welt hat sich seitdem verändert – nur unsere gesetzliche Krankenversicherung basiert noch immer auf Bismarcks „Lösung der socialen Frage“ von 1883.

Deshalb ist es an der Zeit, die gesetzliche Krankenversicherung zu reformieren, sie gerechter zu machen und dafür zu sorgen, dass wir uns auch in Zukunft noch eine Grundsicherung für alle leisten können.

Wir GRÜNEN haben dafür ein Konzept, die Bürgerversicherung. Warum wir sie brauchen und wie sie funktioniert, zeigen wir hier.

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Schwarz-gelbe Klientelpolitik

Mit der Erhöhung der Kassenbeiträge haben sich die Koalitionsspitzen auf die unsozialste Rechnung geeinigt, sagt Claudia Roth im Interview.

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Eure 25 Fragen für die KandidatInnen

Bis 12. Oktober werden die BewerberInnen für das Spitzen-Duo diese Fragen beantworten.

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Ein bewegtes Jahr

Claudia Roth und Cem Özdemir blicken Monat für Monat auf das Grüne Jahr 2010 zurück und wünschen friedliche Feiertage.

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Liebe Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer,

wer profitiert von niedrigeren Steuern? Es sind diejenigen, die sowieso mehr haben

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Die grüne Fairness-Pauschale

Ein neues Urheberrecht, das denen hilft, die zum Beispiel Musik machen? Und es anderen erleichtert, Musik zu nutzen? Hier eine Idee dazu.

Kommentare

Dominik
05-10-09 15:26
Was wollt ihr denn schon machen? Ihr schafft es doch sowieso nicht in irgendeine Regierung , außer in den läppischen Stadtstaaten Hamburg und Bremen. Wer GRÜN wählt, der wählt Opposition. Da kann man gleich zu Hause bleiben!
Peter Mohr
30-09-09 10:18
Bürgerversicherung hin oder her, aber löst das unser Problem mit der Kostenlavine?
Und wo bitte ist da ein ökologischer Ansatz zu erkennen?
Wo bleibt die Integration einer ganzheitlich ökologischen Medizin?

Wenn Bärbel Höhn schon öffentlich um Tamiflu bettelt und die Grünen nicht die Courage haben sich gegen eine Massenimpfung bei der Schweinegrippe zu stellen, die nur einer Gruppe von Nutzen ist, nämlich der Pharmaindustrie, dann ist das mehr als ein Armutszeugnis.
Ich erwarte von einer ökologisch orientierten Partei ein ökologisches Medizin-Verständnis und eine ebensolche ganzheitlich orientierte Gesundheitspolitik, denn allein durch die Förderung dieser Medizin ließen sich nachweislich (Studien mit Rheumapatienten, durchgeführt von drei großen krankenkassen, belegen das) sehr erhebliche Kostenreduzierungen bewirken. Zudem wüde es den Patienten deutlich besser gehen.
Wieso sind die Grünen aud diesem Auge nur so blind?????????????????
hihawe
27-09-09 13:42
Eine Zweiklassenmedizin lehne ich ab und eine Bürger-versicherung kann eine Alternative darstellen. Ziel jeden einzelnen sollte es sein durch eine vernünftige Lebensweise seine Gesundheit möglichst lange und selbstständig zu erhalten. Krankheit kann aber jeden treffen und dann muß unbürokratisch Hilfe schnell und sinnvoll greifen. Dringend notwendiges muß dann allen Betroffenen gleich zu Gute kommen. Im Vergleich zu Drittländern,wo Menschen zu Hungerlöhnen arbeiten müssen mit den entsprechenden Folgen bei Krankheit ist unser System vergleichsweise gut. In unserem Kassensystem läuft allerdings zuviel Abzocke durch die Ärzteschaft und das bei zunehmender Überalterung der Gesellschaft .
Denise
25-09-09 16:15
Was sollen denn mit den Angestellten passieren, die in den verschieden Krankenkassen arbeiten??? Vorallem werden bei einer Bürgerversicherung auch die Leistungen/Vorgesetzten abgebaut, die ja die meisten Kosten verursachen??
Birte
19-09-09 13:16
Ich habe mehrere Autoimmunerkrankungen, die es mir unmöglich machen würden, eine private Krankenversicherung abzuschließen. Selbst wenn ich dieses wollte. Durch meine Erkrankungen kann ich noch nicht mal eine Lebensversicherung bekommen und empfinde dies schon als Deklarierung zum Mensch zweiter Klasse.
Auch wenn ich mit meiner gesetzlichen Versicherung super zufrieden bin, finde ich die Einordnung in Gesund -nicht gesund einfach ein Ding der Unmöglichkeit!!!!!
Thieser
12-09-09 20:55
Seit über 12 Jahren bin ich privat Versichert, ( männlich 45 Jahre, angestellt) ohne bisher Probleme mit der Versicherung gehabt zu haben. Im Gegenteil ich habe mich über die wesentlich geringeren Beiträge gefreut. ( nur 220 Euro im Monat mein Anteil) bei sehr guten Leistungen.
Ich habe meine Versicherung bisher ca. 7800 Euro gekostet. In 2007 hat mir mein Hausarzt ein Medikament verschrieben was bei Stoffwechselerkrankungen verordnet wird, warum weis ich gar nicht mehr- bin ja auch kein Arzt. Zeit Ende 2007 war ich auch nicht bei einem Arzt in Behandlung.
Nun versuchte ich meinen Versicherungsvertrag zu ändern und in einen vermeintlich günstigeren Tarif zu wechseln. Nach Prüfung der Versicherung will diese einen Riskozuschlag von 1600 Euro pro Monat erheben.

Zwar habe ich eine gute Chance das dies nicht passiert, da ich ja beweisen kann nicht an einer Stoffwechselerkrankung zu leiden.
Aber dieses Beispiel zeigt das Problem, die privaten Versicherungen ( Vollversicherung) sind keine Lösung für ein gerechtes Deutschland.

Eine Versicherung für alle, mit einer guten Grundversorgung ist wichtig. Private Zusatzleistungen wie Einzelzimmer 100% Zahnersatzkosten usw. können ja durch eine Zusatzversicherung abdeckt werden. Eine Zweiklassenmedizin bleibt zwar so erhalten, aber ich denke es ist utopisch zu denken das es dies in Zukunft nicht mehr gibt. Wer Geld hat wird immer etwas bessere Leistungen bekommen.



G.Thieser
Oreg
31-08-09 13:24
Gehaltsabhaengigkeit mit abschaffen!

Die Zweiklassenmedizin abzuschaffen und alle Krankenkassen miteinander konkurrieren zu lassen ist ueberfaellig. Bei der Gelegenheit sollte jedoch auch die unsoziale Gehaltsabhaengigkeit der Beitraege gekippt werden. Die Beitragsbessunggrenze sorgt dafuer, dass Reiche einen wesentlich geringeren Prozentsatz zahlen als der Mittelstand. Das Steuersystem erledigt die gewuenschte Umverteilung wesentlich sauberer, naemlich progressiv. Es gibt keinen Grund fuer die verzerrende, absurd aufwaendige und teure Duplizierung im Gesundheitssystem.
Yan
27-07-09 16:59
Bürgerversicherung+ Nur die Argumentation des Teasers ist ein wenig merkwürdig:

"Vor mehr als 125 Jahren wurde in Deutschland das System der gesetzlichen Krankenversicherung eingeführt - in wichtigen Teilen ist es bis heute unverändert. Zeit, das zu ändern!"

Genau so könnte man auch schreiben:

"Vor mehr als 60 Jahren wurde die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte beschlossen - in wichtigen Teilen ist sie bis heute unverändert. Zeit, das zu ändern."
Christof
27-07-09 11:49
ich bin ja sehr interessiert an mehr Informationen über das Konzept der Grünen zur Bürgerversicherung, aber wenn ich den Link auf dieser Homepage anklicke, komme ich auf einen Artikel der Zeit aus dem Jahr 2004! Ist das absichtlich so, um zu beweisen, dass man damals schon seiner Zeit weit voraus war?
Franz
26-07-09 06:34
Die Bürgerversicherung ist überfällig. In unserem Nachbarland Österreich wird sie praktiziert. Sie ermöglicht niedrige Beiträge bei hoher Versorgungssicherheit, sie verhindert das in Deutschland praktizierte 2 Klassensystem.Wenn man die hohen Kosten unseres Gesundheitssystems bestimmten Gruppen zurechnen will, muss man alle untersuchen, von denen die sich in´s soziale Netz fallen lassen bis zur gesamten Gesundheitsindustrie. Dort gibt es noch enorme Einsparpotentiale, gegen deren Lobby kämpfen Politiker nur scheinbar, weil sie als Parteispender unverzichtbar sind.
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