Eine für alle!

Vor mehr als 125 Jahren wurde in Deutschland das System der gesetzlichen Krankenversicherung eingeführt - in wichtigen Teilen ist es bis heute unverändert. Zeit, das zu ändern!

Ausgerechnet Otto von Bismarck haben wir es zu verdanken, dass es in Deutschland eine gesetzliche Krankenversicherung gibt. Mehr als 125 Jahre ist das her, die Welt hat sich seitdem verändert – nur unsere gesetzliche Krankenversicherung basiert noch immer auf Bismarcks „Lösung der socialen Frage“ von 1883.

Deshalb ist es an der Zeit, die gesetzliche Krankenversicherung zu reformieren, sie gerechter zu machen und dafür zu sorgen, dass wir uns auch in Zukunft noch eine Grundsicherung für alle leisten können.

Wir GRÜNEN haben dafür ein Konzept, die Bürgerversicherung. Warum wir sie brauchen und wie sie funktioniert, zeigen wir hier.

Klicke auf die Buttons, um das jeweilige Netzwerk zu aktivieren. Beachte, dass dadurch persönliche Daten an Facebook, Twitter oder Google übertragen werden.

http://www.gruene.de/uploads/tx_rsmttnewsext/Frau_nimmt_Tablette_Bildvon_NetDoktor.de_Flickr_225_01.jpg

Schwarz-gelbe Klientelpolitik

Mit der Erhöhung der Kassenbeiträge haben sich die Koalitionsspitzen auf die unsozialste Rechnung geeinigt, sagt Claudia Roth im Interview.

http://www.gruene.de/uploads/tx_rsmttnewsext/Fragezeichen_FlorianMarquart_flickr_CC_BY-NC-SA_20_225x130_12.jpg

Eure 25 Fragen für die KandidatInnen

Bis 12. Oktober werden die BewerberInnen für das Spitzen-Duo diese Fragen beantworten.

http://www.gruene.de/uploads/tx_rsmttnewsext/jahresrückblick.jpg

Ein bewegtes Jahr

Claudia Roth und Cem Özdemir blicken Monat für Monat auf das Grüne Jahr 2010 zurück und wünschen friedliche Feiertage.

http://www.gruene.de/uploads/tx_rsmttnewsext/arbeitnehmer_bh.jpg

Liebe Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer,

wer profitiert von niedrigeren Steuern? Es sind diejenigen, die sowieso mehr haben

http://www.gruene.de/uploads/tx_rsmttnewsext/Teaser_Urheberrecht_120830_bh.png

Die grüne Fairness-Pauschale

Ein neues Urheberrecht, das denen hilft, die zum Beispiel Musik machen? Und es anderen erleichtert, Musik zu nutzen? Hier eine Idee dazu.

Kommentare

Quo Vadis
19-11-10 18:14
Beitragsbemessungsgrenzen müssen abgeschafft werden! Beiträge auf alle Einkunftsarten erhoben werden, ähnlich wie in der Schweiz!
Georg Schallwig
26-09-10 13:41
Frührentner wegen 8-fachem Krebs seit 2003, gearbeitet bis 2010 also 60Jahre-14Jahre=46 Jahre.
Rente 1375€-eigenem Anteil PKV 500€ = 875€
Bin ich in der PKV priviligiert?

Georg
J.J.
25-07-10 01:31
..den privaten Krankenversicherungen sollte man endlich die gesetzliche Auflage machen jeden aufnehmem zu müssen und keine Beitragsunterschiede mehr machen zu dürfen...

...im übrigen schreibt Bernt Engelmann in seinen Büchern, das der Kaiser keine Soldaten mehr hatte, die Wehrpflichtigen waren durch die jahrelange Kinderarbeit in den Industriebetrieben so verkrüppelt, daß sie für den Wehrdienst nicht mehr zu gebrauchen waren...- daraufhin gab es ein kaiserliches Donnerwetter und eine Sozialreform mit neuen Arbeitsschutzvorschriften und einer Erfindung der Krankenkassen...

..ähnliches wäre bei 23% Astma- und Allergieerkrankungen bei Grundschulkindern und bei aktuell bis zu 50% Behinderten bei Neugeborenen in der Bundesrepublik derzeit auch mal wieder längst überfällig....

... Kaiserin Angela möge also ihrem Kanzler den Auftrag erteilen, den Gesundheitsschutz der zukünftigen Generationen ihrer Untertanen schnellstmöglich durch eine Beseitigung der Ursachen nachhaltig zu gewährleisten..

ftp://www.dreiaffenimrheinlahnkreis.de
Bernd Marquardt
23-07-10 18:16
Ich finde, dies ist ein grundsätzlich guter Ansatz. Kommt selbstverständlich auf die konkrete Ausgestaltung an. Ich selbst bin privat krankenversichert und Arbeitnehmer, zahle aber gerne mehr, wenn es dafür gerechter zugeht und diejenigen, die gar nichts einzahlen aus ihren Beitrag leisten müssen.

Eine Frage zur konkreten Ausgestaltung: reicht es nicht, wirklich nur EINE Versicherung/Kasse zu haben? Ich halte es vür Verschwendung wenn man 100x den Overhead zahlen muss, obwihl die alle grundsätzlich das gleiche tun...
Andreas Hoffmann
30-06-10 16:51
Als Berater habe ich erlebt, wie Krankenversicherungen in der Verwaltung Unsummen Geld verschleudern. Macht ja nix, wenn man mehr braucht, wird halt der Satz angehoben. Diese Unsummen muss man mal Anzahl der Versicherungsinstitute multiplizieren. Das Geld fehlt dann für medizinischen Leistung am Menschen.
Phil
29-06-10 12:10
ein sehr gute idee.... das ist richtig das alle in einen topf zahlen müssen.... das ist sehr gercht

weiter so.....
schau mal einer
15-06-10 20:40
Berechnung ist falsch. Gesamtbelastung bei 60.000€ Brutto wäre mit GKV(14,9%) und RV(20%) etwa 65%. Spitzensteuersatz zählt ja erst ab Betrag ÜBER 52k.
schau mal einer
15-06-10 18:14
Das führt dann dazu, daß ein Freiberufler oder Selbstständiger, der bei einem angenommen Bruttoverdienst von 60.000 €/Jahr schon 42% Spitzensteuersatz + Soli, gleich nochmal 15% Bürgerversicherung abdrücken muß (die Bemessungsgrenze soll ja auch noch hoch und als Eigenverantwortlicher steht ja der volle Beitragssatz an).

Also eine Last von 59,21%. Bleiben ihm also 2000€/Monat Netto. Davon muß er sich die Rente zusammensparen, denn er ist ja noch nichtmal rentenversichert.

Und wenn, wie hier von manchen gefordert, auch noch eine Einzahlungspflicht für die gesetzliche Rentenkasse kommt, müßte er schon schlappe 80% von seinem "fetten" Brutto abdrücken. Hat er dann also noch fantastische 1000€ Netto.

Das nennt ihr dann gerecht und wollt am liebsten auch noch einen höheren Spitzensteuersatz??????
Sozialistische Gleichmacherei bei dem am Ende alle gleich arm sind. Nur die Einen placken sich krank und doof dabei und die Anderen halten die Pfoten immer unverschämter auf und kriegen den Hals doch nicht voll.
Sÿl DaVeng
09-06-10 06:57
Wenn man den Link zur Bürgerversicherung anklickt wird man auf einen ZEIT-Artikel vom 06.05.2004 verwiesen? Ist das die "aktuelle" Politik der Grünen zur "Lösung der socialen Frage"?
Mattthias
05-06-10 14:18
Eine seit Jahrzehnten bestehende, unglaubliche Ungerechtigkeit, gerade die Besserverdienenden koppeln sich einfach aus der Gesetzlichen Krankenversicherung aus, findet kaum Gehör in der Gesellschaft. Wird selten diskutiert. Dabei finde ich dies den Reformpunkt der ganz oben stehen müsste. Aus meiner Sicht gibt es kaum eine einfachere und bessere Lösung für die Probleme des Gesundheitssystems. Unverständlich, dass in dieser Hinsicht nicht schon mehr in Bewegung ist. Ich wünsche den Grünen diesen Punkt noch vehementer vorzutragen und sich damit Gehör zu verschaffen. Vor allem auch in der Gesellschaft. Die Grünen müssten damit 25 % der Stimmen bei den nächsten Bundestagswahlen bekommen!
Kommentar

Wir freuen uns auf Meinungen zu diesem Artikel. Bitte beachtet unsere Nutzungsbedingungen.
Die Kommentarfunktion dient nicht dazu, direkt mit uns Kontakt aufzunehmen oder Fragen zu stellen. Dafür haben wir ein Kontaktformular.



CAPTCHA-Bild zum Spam-Schutz

Wenn Sie das Wort nicht lesen können, bitte hier klicken.