Demografie

Unsere Gesellschaft wird immer älter. Wir Grüne wollen den demografischen Wandel innovativ bewältigen

Vier ältere Personen sitzen auf einer Bank, Foto: © madochab/photocase.com

Unsere Gesellschaft steckt mitten in einem tiefgreifenden demografischen Wandel, der viele Lebensbereiche betrifft. Immer mehr Menschen werden immer älter, während immer weniger Kinder geboren werden. Das stellt uns vor große Herausforderungen. Unser Ziel ist es, auch unter veränderten Bedingungen für alle Menschen ein selbstbestimmtes Leben in einer solidarischen Gesellschaft zu ermöglichen.

Immer mehr Menschen führen bis ins hohe Alter ein aktives Leben. Der Arbeitsmarkt und die Gesellschaft brauchen die Erfahrungen und Qualifikationen der älteren Menschen. Es müssen mehr geeignete Arbeitsplätze für Ältere geschaffen werden. Ein Miteinander der Generationen, neue Wohnformen und die notwendige Infrastruktur sollen ein selbständiges Leben im Alter ermöglichen. Bei der Gesundheits- und Pflegeversicherung wollen wir mit einer Bürgerversicherung zu einer nachhaltigen Finanzierung gelangen. Familienfreundliche Politik und die Gestaltung der Einwanderung sind weitere wichtige Aspekte im Zusammenhang mir dem demografischen Wandel.

Erforderlich ist auch ein Umbau der Rentensysteme, um den Lebensunterhalt der Menschen im Alter verlässlich zu sichern. Wir wollen die Rentenversicherung langfristig zu einer Bürgerversicherung für alle weiterentwickeln, um ihre Finanzierungsgrundlagen zu stärken. Gleichzeitig werden wir ergänzende private Vorsorge in unterschiedlichen Formen weiter fördern.

Die Kommunen sind vom demografischen Wandel stark betroffen. Mit den steigenden Kosten für die Grundsicherung im Alter, die aus einer verfehlten Arbeitsmarkt- und Rentenpolitik resultieren, kommt eine enorme Belastung auf sie zu. Wohnortnahes Lernen bei rückläufigen Schülerzahlen zu ermöglichen, oder der Rückbau von Infrastruktur aufgrund des Bevölkerungsrückgangs sind weitere Lasten, die die Kommunen zunehmend zu tragen haben.

Wir wollen deshalb die Kommunen verfassungsrechtlich stärken, damit sie im Verteilungskampf zwischen Bund und Ländern nicht den Kürzeren ziehen. Einzelne Regionen sind besonders stark vom demografischen Wandel betroffen. Wir wollen sicherstellen, dass durch innovative dezentrale Lösungen keine Region abgehängt wird.

 

Hintergrundinformartionen als PDF:

Wir haben uns bereits frühzeitig mit der Frage beschäftigt, wie wir die
demografische Zukunft sozial und generationengerecht gestalten können.
2005 richtete der Bundesvorstand eine Demografiekommission ein: Ergebnisse der vier Arbeitsgruppen.

Am 2. Juli fand in Berlin die Grüne Zukunftskonferenz statt, auf der
die wichtigsten Herausforderungen der Gegenwart diskutiert wurden. Die
Zukunftskonferenz war die erste Etappe auf dem Weg zum Programm für die
Bundestagswahl 2013. Hier findet ihr die Papiere und Thesen des Zukunftsforums Kommunen.

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Rente

Ein Umbau der Renten­systeme ist nötig, um den Lebensunterhalt der Menschen im Alter verlässlich zu sichern.

Ein neues Miteinander

Gute Kindheit, würdiges Altern

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Alle inklusive!

Auf ihrem sozialpolitischen Kongress am 6. und 7. Juli suchen GRÜNE eine Antwort auf diese und weitere Fragen.

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Komm zur grünen Zukunftskonferenz

Für eine breite Diskussion zu den wichtigsten Herausforderungen unserer Zukunft möchten wir am 2. Juli ins Berliner Kosmos einladen.

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Bürgerrechte und Datenschutz

Die Datensammelwut ist eine ernste Bedrohung der Bürgerrechte. Der Staat muss die Privatsphäre der Menschen achten und schützen.

Kommentare

Dieter
04-07-12 13:39
Leider sind diesen Vorschlägen nur die Auswirkungen betroffen. Die Ursachen (zu wenig Kinder) oder die Lösung (mehr Kinder) werden nicht angesprochen. Leider propagieren die Grünen überwiegende Themen, die der Lösung entgegenwirken.

Getarnt als "Befreiung der Frauen" werden Abtreibung, Verhütung, Homosexualität und die Ausnutzung der Arbeitskraft der Frau gepriesen und die traditionelle Familie zum Feindbild erklärt.
Deshalb sollten die Grünen auch nicht über die demografische Entwicklung lamentieren...
Kommentar

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