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Behindertenpolitik

Wir setzten uns dafür ein, dass Menschen mit Behinderungen selbstbestimmt an der Gesellschaft teilhaben können.

Ein Mann im Rollstuhl, Foto: Vintagedept/Flickr.com (CC BY 2.0)

Man ist nicht behindert, man wird behindert. So könnte beispielsweise ein gehörloser Mensch sehr viel selbstverständlicher am gesellschaftlichen Leben teilnehmen, wenn viel mehr Möglichkeiten der Kommunikation in Gebärdensprache – zum Beispiel in Banken, Geschäften und Schulen – zur Verfügung stünden. Wenn Menschen mit Behinderung geeignete Hilfsmittel und Nachteilsausgleiche am Arbeitsplatz erhalten, können sie gleichberechtigt an der Arbeitswelt partizipieren.

Wir setzten uns dafür ein, dass Menschen mit Behinderungen selbstbestimmt an der Gesellschaft teilhaben können. Um dafür günstige Voraussetzungen zu schaffen, wollen wir Benachteiligungen ausgleichen, denen Menschen mit Behinderungen täglich ausgesetzt sind und schrittweise alle Barrieren und Diskriminierungen im Alltag abbauen. Barrierefreiheit bedeutet nach unserem Verständnis nicht nur Stufenlosigkeit, sondern die Nutzbarkeit für alle Menschen mit und ohne Behinderung, unabhängig von der Art und Ausprägung ihrer Beeinträchtigung.

Menschen mit Behinderungen sollen jeweils die Hilfe erhalten, die individuell für die freie Gestaltung ihres Lebens benötigt wird: Sei dies Assistenz am Arbeitsplatz, technische Hilfsmittel oder Hilfe bei Behördengängen und der Bewältigung des Haushalts.

 

Hintergrundinformationen als PDF:

Das Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen
konsequent umsetzen! - Parteitagsbeschluss 2009

Barrierefreie Veranstaltungen - Parteitagsbeschluss 2006

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Es liegt an Dir

Du entscheidest, ob unsere Gesellschaft gerechter und unsere Wirtschaft zukunftsfähiger wird. Der Wahlaufruf in Gebärdensprache

http://www.gruene.de/uploads/tx_rsmttnewsext/die_blockade_loesen-225.jpg

Die Blockaden lösen

Soziale Teilhabe für alle

http://www.gruene.de/uploads/tx_rsmttnewsext/THE_KINGS_SPEECH_225.jpg

Auch Stotterer haben eine Stimme

Wie ist es, als Stotterer in der Öffentlichkeit zu stehen? Malte Spitz über seine eigenen Erfahrungen und den Film "The King

http://www.gruene.de/uploads/tx_rsmttnewsext/Baelle_maspi___photocase_c_225x130.jpg

Vielfalt leben

Der Antrag des grünen Bundesvostands soll die Debatte zur sozialen Idee der Grünen weiterführen.

http://www.gruene.de/uploads/tx_rsmttnewsext/AKW_gernot1610_photocase_c_225x130_01.jpg

Atomausstieg

Unsere Position zum Thema Atomausstieg.

Kommentare

haffelhans
10-05-12 09:26
ihr seid otter
Ann-Kristin
28-07-11 17:47
Im Juli 2010 habe ich die Schule mit dem
Abitur beendet, ich bin selbst seit meiner
Geburt gehbehindert.
Ich habe bei meiner Ausbildungsungssuche
seither sehr viele Niederlagen einstecken müssen
und muss leider sagen, dass die Gleichberechtigung
in den Betrieben noch nicht annähernd angekommen
ist, ich denke in der Arbeitswelt ist noch sehr viel
Nachholbedarf.
Das Gleichstellungsesetz findet in den wenigsten Betrieben
wirklich Umsetzung, es werden oft Rechtsanwälte
bezahlt, welche Absagen für behinderte Bewerber so formulieren, dass diese nicht im geringsten in Berührung mit dem Gesetz kommen. Man wird allenfalls noch bevorzugt zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen aber von einer bevorzugten Einstellung kann man nach wie vor nur träumen.
Kommentar

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