Verdachtsfrei - Anlasslos - Nutzlos

Mit der Vorratsdatenspeicherung wollen EU-Innenkommissarin Malmström und Bundesinnenminister Friedrich Telekommunikationsanbieter zur Archivierung persönlicher Daten ihrer Nutzerinnen und Nutzer verpflichten. Dieses Video der Kampagne "Stoppt die Vorratsdatenspeicherung" erklärt, warum das problematisch ist.

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Kommentare

EBM
24-10-12 13:00
Die Mehrheit der Deutschen hat kein Problem mit der Vorratsdatenspeicherung, weil Ottonormalverbraucher, nicht wie ein Herr Özdemir mit seiner LH-Senator Card (bin ihm persönlich in der LH Senator-Lounge Stuttgart begegnet) auf Steuerzahlers kosten durch Europa jettet und nicht so viele Bewegungsdaten erzeugt und Bonusmeilen ansammelt.
Ein Problem mit der Vorratsdatenspeicherung haben doch nur Unehrliche, vor allem wenn es um Verflechtung von Politik und Wirtschaft geht (siehe Herr Wulff), und solche, die sich illegal Vorteile verschaffen wollen (siehe Bonusmeilenaffäre).
Im Prinzip stimme ich mit dem Film überein, aber die Ablehnung der Grünen gründet sich auf Horrorszenarien und deren Missbrauch. Diese Vorratsdatenspeicherung von Kontodaten von Jahren, gibt es schon lange im Bankensektor. Diese Systeme sind technisch faktisch nicht hackbar, selbst wenn sie in Kenntnis einer UserId und Passwort gelangen würden oder sogar in Besitz der physische Festplatte mit diesen Daten. Das hier zu erklären würde den Rahmen sprengen (Zugriffskontrolle, Alarmierung bei bestimmten Zugriffen und Datenmengen. Hardwarecrypto usw. usw,). Versuchen sie bitte nicht, die Sicherheit ihres Homecomputers, Smartphones oder eines WebServers mit der Sicherheit von Archivsystemen zu vergleichen!
Korrupte Banker gibt es natürlich (siehe Bankdatenankauf aus der Schweiz - das Land BW hat auf deren Auswertung verzichtet).
Nach der Logik der Grünen müßte man Bankfilialen abschaffen, um Banküberfälle zu verhindern!
Vorratsdatenspeicherung ist sinnvoll, aber mit strengen Auflagen wer wie was abfragen darf und zu welchem Anlass. Ich denke dabei nur an die Attentäter vom Sept. 11 in New York. Diese kamen auch aus Deutschland und deren soziales Umfeld sowie Unterstützer konnten nicht mehr vollständig ermittelt werden. Somit leben diese Leute immer noch unter uns, und das macht mich doch sehr nervös.
Hansdieter Vergin
26-05-12 11:07
Was im Film gezeigt wird, ist alles richtig.
Und doch hat eine "gewisse" Datenspeicherung auch Vorteile.
Denn zu mir kam die Polizei und frug mich, was ich vor vierzehn Tagen nachts um 01:00 h gemacht habe und wo ich gewesen sei?
Weil mir jemand unterstellte ich hätte ihn um diese Uhrzeit überfallen und beraubt.
Mit der Datenspeicherung hätte man, wenn es sie schon gegeben hätte und ich der Freigabe zugestimmt hätte, belegen können, dass diese Anklage haltlos war.
Habe ich doch in meinem Geschäft auf Einbrecher gewartet.
Die Polizei war mein Zeuge, weil ich die Einbrecher stellen und der Polizei übergeben konnte.
Eine Datenspeicherung sollte möglich sein. Der Zugriff auf diese Daten sollte jedoch nur auf richterlichen Befehl oder auf Freigabe eines Betroffenen möglich sein.
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