Der Freund, der Dich kennt

Neun von zehn Internet-Surfern nutzen Google. Bist Du einer von ihnen? Dann weiß Google, wen Du magst, was Du gern isst, wen Du wählst. Wir erklären, wie der Suchmaschinenbetreiber Deine Daten einsammelt.

  • 01.01.1970
    Suchmaschine Google: Bei jeder Suchanfrage speichert Google Deine IP-Adresse (die Adresse Deines Computers), Deinen Browser, Dein Betriebssystem und den jeweiligen Suchbegriff. Google merkt sich darüber hinaus, ob Du dem ersten Treffer gefolgt bist oder weitere Ergebnisse aufgerufen hast und wenn ja, welche.
     
  • 01.01.1970
    Google Mail: Google wertet den Inhalt Deiner Mails „zu verschiedenen Zwecken“ aus, wie es in den Datenschutzbestimmungen heißt. Dazu gehört vor allem das Verschicken von personalisierter Werbung. Wenn Du also einem Freund via Google-Mail schreibst, dass Dein Auto kaputt ist, wirst Du kurz darauf Angebote verschiedener Autohändler zugeschickt bekommen.
     
  • 01.01.1970
    Google Chrome: Der neugierige Browser Chrome informiert Google über jede Seite, die Du besucht hast.
     
  • 01.01.1970
    Youtube: Auch You Tube, das zu Google gehört, speichert alle Aktivitäten der angemeldeten Nutzerinnen und Nutzer. Mit einem Cookie, einem kleinen Programm, das auf Deinem Computer installiert wird, werden IP-Adresse , Browser, Datum und Uhrzeit gespeichert.
     
  • 01.01.1970
    Notizen: Google speichert Deine Notizen, Deine IP-Adresse, das Datum, die Uhrzeit und den Webbrowser. Google liest den Inhalt Deiner Notizen nicht mit, generiert aber aus den gespeicherten Informationen personalisierte Werbung.
     
  • 01.01.1970
    Kalender: Google merkt sich Deine Kalendereinträge. Andere dürfen aber nur mitlesen, wenn Du es erlaubst.
     
  • 01.01.1970
    Google Toolbar: Google beobachtet genau, welche Instrumente und Funktionen Du nutzt. Die Daten werden ausgewertet, um eine Optimierung der Dienste zu erzielen. Wie das geschieht, dazu schweigt Google.
     
  • 15.02.2012
    Texte und Tabellen: Google merkt sich, wie oft Du mit diesem Programm arbeitest und wohin Du klickst.
     
  • 01.01.1970
    Google Handy G1: Das neue Google-Handy ist auch Reiseführer und Shoppingguide. Das hilft dem Nutzer. Und Google. Denn auf diesem Weg lassen sich wertvolle Informationen über das Nutzerverhalten Handybesitzers sammeln. Bei jeder Anwendung der neu angebotenen Dienste werden laufend persönliche Daten und Informationen an Google und seine Partnerfirmen übermittelt.
     
  • 01.01.1970
    iGoogle: Das Unternehmen speichert die Daten Deiner personalisierten Startseite in einem Cookie auf Deinem PC oder auf eigenen Servern, je nachdem, ob Du den Service registriert oder anonym nutzt.
     
  • 01.01.1970
    Google Desktop: Der Google-Desktop sammelt den Inhalt Deiner Festplatten inklusive der Chat-, Web-Protokolle und E-Mail-Inhalte. Es legt die gesammelten Informationen auf Deinem PC ab und verwendet die Informationen, um die Ergebnisse Deiner Websuche mit dem Inhalt Deiner Festplatte abzugleichen.
     
  • 01.01.1970
    Google Talk: Wenn Du dieses Programm zum Chatten nutzt, merkt sich Google die Personen, mit denen Du häufig kommunizierst. Es speichert außerdem, wie viele Daten dabei übertragen werden. Wenn Du auch die Option wählst, den Gesprächsinhalt auf den Google-Servern abzulegen, filtert Google diese Daten, um Dir personalisierte Werbung zu schicken.
     
  • Wie hieß noch gleich das tolle mexikanische Restaurant, das  eine Freundin neulich empfohlen hat? Kein Problem, es gibt ja Google. Im Handumdrehen ist die Antwort da. Während Du Dich darüber freust, wie einfach das war, freut sich Google über die schönen Daten, die Du eben hinterlassen hast.

    Suchmaschinen protokollieren jede einzelne Eingabe. Google speichert auf seinen Servern nicht nur Suchbegriffe, Datum und Uhrzeit, sondern auch die IP- Adresse des Fragenden. Anfangs speicherte Google diese Daten für einen unbegrenzten Zeitraum. Nachdem das Unternehmen scharfe Kritik durch EU-Datenschützer einstecken musste, werden die Daten inzwischen nach 18 Monaten anonymisiert. Den Nutzern hilft das wenig: Niemand ist unbeobachtet, dessen Spuren anderthalb Jahre lang zu sehen sind.

    Was die Suchmaschine über Dein Surfverhalten gespeichert hat, ermöglicht detaillierte Aussagen über Deine Hobbies, Deinen Beruf, Dein Einkommen, Deine politische Einstellungen und Deine Religionszugehörigkeit. Von Menschen, die regelmäßig Suchmaschinen nutzen, kann so ein umfassendes Profil erstellt werden, mit dessen Hilfe zum Beispiel personalisierte Werbung geschaltet und verschickt werden kann. Viel Spaß mit dem neuen Viagra!

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Kommentare

Siggiziege
26-08-09 22:31
das mag ja richtig sein. nur fehlt in dem text der zusammenhang zwischen den daten die zu einer IP gespeichert werden, und dem dazugehörigen nutzer der IP - denn der dürfte google ja unbekannt sein? andernfalls müssten die provider zu jeder IP immer auch die realen personaldaten herausgeben.

google kann also trends erkennen, auf diese reagieren und entsprechende werbung plazieren, aber auch nicht mehr.

oder...?
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