Fleischeslust
Welche politische Dimension der Genuss von Schnitzel, Gulasch und Co. hat, erklärt die Heinrich Böll Stiftung in ihrem Fleischatlas. MEHR
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Der Monitoringbericht macht deutlich: Die Schwarz-Gelben Regierung kann die Energieeffizienzziele nicht erreichen. MEHR
Die von der Merkel-Regierung verabschiedete Beihilferegelung für die Industrie fördert weder den Klimaschutz noch entlastet Sie die Bürger. MEHR
Eine Geschichte über unfaire Ausnahmen, die Schwarz-Gelb der Industrie gewährt. MEHR
Wie wir bis 2050 unabhängig von fossilen Energieträgern werden können. MEHR
Wir erklären, warum Solarstrom ein wichtiger Baustein für die Energiewende ist. MEHR
Alle Infos rund um EU-Fiskalvertrag, ESM und die Position der Grünen. MEHR
Grüne Mitglieder können zehn Projekte für die Bundestagswahl 2013 auswählen. MEHR
Die Bewahrung der natürlichen Lebensgrundlagen ist unser zentrales Anliegen und nachhaltige Entwicklung unser Leitbegriff.

Eine intakte Umwelt ist die Lebensgrundlage für uns und unsere Kinder. Wir treten dafür ein, die Industriegesellschaften so zu modernisieren, dass unser Lebensstil die Lebenschancen von morgen nicht zerstört. Der Wohlstand einiger darf nicht länger zu Lasten anderer oder kommender Generationen gehen. Grüne Umweltpolitik schließt die Dimension der Gerechtigkeit von vornherein ein. Lediglich 15 Prozent der Weltbevölkerung verbrauchen über die Hälfte der Rohstoffe weltweit. Sie tragen mit ihrer verschwenderischen Lebensweise maßgeblich zur Erwärmung des Weltklimas bei. Die Zerstörung der Lebensgrundlagen kommender Generationen ist somit in vollem Gang. Ein Beispiel ist die industrielle Überfischung und Meeresverschmutzung. Sie geht auf Kosten der Zukunft und nimmt vielen Fischerinnen und Fischern ihren Lebensunterhalt.
Wir setzen dieser zerstörerischen Lebens- und Wirtschaftsweise unseren neuen grünen Gesellschaftsvertrag entgegen. Er vereint ökologisches Leben und Wirtschaften mit einer sozialen Perspektive. Eine nachhaltige und gerechte Nutzung der natürlichen Ressourcen macht sich weniger abhängig von endlichen Ressourcen. Flüsse, Luft und Böden dürfen nicht mehr scheinbar kostenlos zur Verfügung stehen. Wir brauchen eine ökologisch ausgerichtete Wald- und Landbewirtschaftung sowie Fischerei. Den Flächenverbrauch wollen wir reduzieren und umweltgerechte Grenzwerte für Produkte und ihre Herstellung einführen. Für ein starkes Umweltrecht ist ein Umweltgesetzbuch nötig, das alle entsprechenden Gesetze zusammenfasst.
Wir wollen Lebensräume für Tiere und Pflanzen schützen und die biologische Vielfalt erhalten. Dafür müssen Naturschutzgebiete erhalten und möglichst großräumig vernetzt werden. Naturschutz, sanfter Tourismus und eine ökologische Landwirtschaft sind Teil grüner Umweltpolitik.
Die letzten großen Naturräume der Welt – wie die Antarktis, die Weltmeere und die Urwälder – müssen durch völkerrechtlich bindende Verträge geschützt werden. Wir brauchen eine stärkere und finanziell besser ausgestattete UN-Umweltorganisation, damit internationaler Umweltschutz ein größeres Gewicht erhält. Im Rahmen der Welthandelsabkommen wollen wir ökologische Mindeststandards durchsetzen.