Tierschutz

Wir GRÜNE kämpfen für den Schutz der Tiere als Lebewesen, für die Erhaltung ihrer Lebensräume und für die Artenvielfalt.

Ein Küken in einer Hand, Foto: jbkfotos/photocase.com

Tierschutz achtet die Rechte der Tiere. Wir haben den Tierschutz gestärkt, in dem wir etwa das Staatsziel Tierschutz im Grundgesetz verankert und Legebatterien verboten haben. Letzteres wurde gegen unseren Widerstand von der Großen Koalition zurückgenommen.

Wir kämpfen für den Schutz der Tiere als Lebewesen, für die Erhaltung ihrer Lebensräume und für die Artenvielfalt. Artgerechte Tierhaltung soll in der Landwirtschaft zur Regel werden. Tierquälerische Haltungsformen und unwürdige Zustände bei Tiertransporten müssen verschwinden.

Wir lehnen die nicht-artgerechte Haltung von Wildtieren im Zirkus, deren Import als Heimtiere und die Tötung von Tieren zu Luxuszwecken – beispielsweise von Pelztieren – ab.

Das Jagdgesetz muss Tier-, Arten- und Naturschutz beachten. Tierversuche sind so weit wie möglich durch alternative Methoden zu ersetzen. Wir treten für ein Klagerecht für Tierschutzverbände ein, damit sie ihrer Funktion als Anwalt der Tiere gerecht werden können.

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Werde Tieranwältin

So kannst Du bei den Grünen für Tierschutz aktiv werden.

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Intakte Umwelt

Erhalten, was uns erhält

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Ei, wo kommst du her?

Auch wenn wir darauf achten, frische Eier aus artgerechter Haltung zu kaufen, vergessen wir dabei oft, woher die Eier in Nudeln und Fertigkuchen kommen.

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Biologische Vielfalt

Die Bewahrung der biologischen Vielfalt ist zentrales grünes Anliegen. Nachhaltige Entwicklung ist unser Leitbegriff.

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Eure 25 Fragen für die KandidatInnen

Bis 12. Oktober werden die BewerberInnen für das Spitzen-Duo diese Fragen beantworten.

Kommentare

Karin Oswald
19-11-12 19:09
Für mich sind die Grünen aufgrund ihrer mangelnden Tierschutzpolitik nicht mehr wählbar. Fragt man mal unverbindlich nach, ist man bei den Grünen natürlich für Tierschutz. Fragt man aber genauer nach, kann man sich nur noch wundern. Ich habe mich an das Büro von Cornelia Behm gewandt, weil ich wissen wollte, welche Änderungen im Jagdgesetz die Grünen planen und ob sich die Grünen für die Abschaffung der Kampfhundelisten und des vielerorts eingeführten Leinenzwang einsetzen würden. Daraus entwickelte sich eine völlig abstruse Diskussion mit einem Mitarbeiter von Frau Behm. Eine Begegnung mit einem Jäger in freier Wildbahn hatte der Herr wohl noch nie. Die Änderungen im Jagdgesetz: Schönheitskorrekturen, mehr nicht, viel zu viele Zugeständnisse an die Jäger. Wiederansiedelung des Wolfes: ja, natürlich. Abschaffung des Leinenzwangs: nein, weil auch der Sohn meines Gesprächpartners Angst vor Hunden hat. Gibt es Wölfe dann auch nur mit Maulkorb und Leinenzwang? Haustierabschuss: unschön, aber der bodenbrütende Singvogel ist natürlich schützenswerter als die Katze, die für viele ein vollwertiges Familienmitglied ist. Dass der bodenbrütende Singvogel nicht wegen der Katze verschwindet, sondern schlicht und ergreifend wegen fehlender Lebensräume, ist wohl eine wirkliche Überraschung für die Grünen. Für mich hört sich das alles so an, als ob man sich oberflächlich betrachtet für den Tierschutz einsetzt, weil es ein paar Wählerstimmen bringen könnte, dass man sich bei den Grünen mit dem Thema aber nicht wirklich auseinandersetzt. Was ich da zu lesen bekommen habe, war wirklich haarsträubend. Ich finde es zwar gut, dass die Grünen das Jagdgesetz wenigstens etwas verändern wollen, aber das allein reicht mir nicht, um die Grünen auch zu wählen. Ich werde doch nicht so dumm sein, eine Partei zu wählen, das mir das tägliche Leben durch immer weitere Einschränkungen noch schwieriger macht. Die ganzen strengen Hundeverordnungen entstanden ja unter Rot-Grün, und dazugelernt wurde in der Zwischenzeit offensichtlich wenig. Ich würde mir daher wünschen, dass mehr Tierfreunde an der Basis oder auch ganz normale tierfreundliche Günenwähler den zuständigen Personen mehr auf die Finger sehen würden. Kritische Nachfragen sollten nicht die Ausnahme sein. Ich weiß nicht, wie es anderen geht, aber eine Umweltpartei, die sich nicht um die Tiere (egal ob Wild- oder Haustiere) ist für mich unglaubwürdig und nicht wählbar.
Gretel Döbrich
17-05-12 21:01
aus der Internet seite von
http://www.cd-koerperpflege.de//cd-engagiert-sich-gegen-tierversuche
Schrecklicher Unsinn, nicht wahr? Habt Ihr das auf der Tagesordnung?

Zitat Anfang
Bis 1998 wurden fertige Kosmetikartikel routinemäßig an Tieren getestet. So unterliefen unter anderem Cremes bis zu diesem Zeitpunkt einer Reihe an Tierversuchen. Dies änderte sich im Jahre 1998 als ein neues Gesetz verabschiedet wurde, dem sich alle Kosmetikfirmen anschließen mussten, um die Versuche mit fertigen Kosmetikprodukten an Tieren zu beenden. Dieses Gesetz verhinderte allerdings nur, dass die fertigen Produkte nicht mehr an Tieren getestet wurden. Dies schließt aber nicht aus, dass einzelne Rohstoffe immer noch in Tierversuchen auf ihre Sicherheit überprüft werden. Dies ist mit Inkrafttreten der neuen Kosmetikverordnung 2013 aber auch nicht mehr gestattet. Allerdings trat 2009 dann ein neues europaweit gültiges Gesetz mit dem Namen „Registration, Evaluation und Authorisation of Chemcials“ (Abk.: REACH) in Kraft:

REACH besagt, dass alle existenten und neuen Inhaltsstoffe auf ihre Sicherheit getestet werden müssen und viele dieser Tests müssen an Tieren durchgeführt werden. Es besteht also ein Paradox innerhalb der EU-Gesetzgebung zwischen dem Willen Tierversuche zu unterbinden und der gleichzeitigen Forderung REACH durchzusetzen.
Zitat Ende
Anja
17-05-12 15:58
neulich waren auf arte die Filme:"unser täglich Brot", und
"nie wieder Fleisch", zwei Filme, dessen Bilder nicht mehr aus meinem Kopf und Herzen gehen. Immer dachte ich die anderen machen schon, ich habe null Ahnung von Politik muss ich dazu sagen, aber so geht es nicht weiter. Ich habe die Grünen gewählt, weil sie sich auch für Tierschutz einsetzen, mehr weiß ich nicht. ES MUSS MEHR TRANZPARENZ GEBEN!!!!! In der Art und Weise der Tierhaltung, der Schlachtung usw. Es muss eine Verhaltensprüfung der Schlachter geben!!! Die Rinder hängen lebend mit ihrem GANZEN!!! Gewicht an Stangen bis sie dann ausgenommen werden..ich bin Köchin im Kindergarten, esse kein Fleisch mehr Schnitzel= Fleisch
Fleisch = Tier
Wir vergesse, dass jedes cevapcici vielleicht ein qualvolles Leben hatte, vielleicht...
Wir alle wissen wie weh es tut wenn wir uns schneiden....
Deshalb ist die Schächtung (egal was der molsemische Glaube sagt)das ausbluten lebendig,die Kuh wird hingelegt und die Kehle durchgeschnitten, sorry aber so ist das, und immer mehr Schlachter üben ihr Amt so aus, wegen der finanziellen Ersparnis....

Mir wird übel wenn ich an all das denke, ich fordere Aufklärund, die schon in der KITA beginnt, transparenz,
und artgerechte Haltung und Schlachtung (übrigens braucht der Mensch KEIN Fleisch!).
Es ist wie mit dem Rauchen (kein Entzug wie beim Alkohol)
Einfach kein Fleisch kaufen, leckeres Gemüse und alles andere essen...es ist sooooo einfach

wenn ich wüßte was ich tun und erreichen könnte, dann wäre ich sehr dankbar

Fleisch wächst nicht im Kühlregal
Ben
14-05-12 09:15
Ich findes es gut das sich die Grünen für artgerechte Tierhaltung, erneuerbare Energie und Naturschutz einsetzen. Schade find ich das die Jagd im so negativ geredet und nicht gemeinsam aktiv die Natur und Tierwelt geschützt wird. Schwarze Schafe gibt es überall, aber blinder Aktionismus ist in unser zersiedelten Umwelt fehl am Platz. Also gemeinsam zum Ziel!
Frank Schlimbach
09-04-12 08:00
Die Jagd sollte sofort komplett abgeschafft werden. Jährlich sterben im Schnitt 50 Menschen durch Jägerwaffen. Die Jagd ist ökologisch nicht sinnvoll wie zahlreiche Studien belegen. Je mehr gejagd wird, desto mehr Tiere gibt es. Das wissen die Jäger auch und ballern munter drauf. Das Argument, dassw es keine Wälfe in Deutwschland mehr gibt und desshalb der Bestand "geregelt" werden muss, ist natürlich auch gelogen. 95 % regelt sich der Bestand durch Krankheiten und Nahrungsmangel im Winter. Wenn allerdings weiter im Winter von den Jägern zugefüttert wird, funktioniert das natürlich nicht. Es gibt 100 Argumente ( wissenschaftliche belegte Argmuente ) gegen die Jagd. Leider werde im TV nur Jäger gezeigt die davon reden wie wichtig es doch ist Tiere zu töten ( sie nennen das sogar noch Tierschutz :- ).
Peter Lange
26-03-12 16:33
Ich werde mich innerhalb der Partei für folgendes einsetzen:

Lebensrechte

1. Jedes Lebewesen ist gleich an Wert und Würde geboren.
2. Die Würde eines Lebewesens ist unantastbar.
3. Alle Lebewesen haben Anspruch auf die Rechte dieser Erklärung.
4. Jedes Lebewesen hat das Recht auf ein seiner Art gerechtes Leben.
5. Kein Lebewesen darf der Folter oder erniedrigender Behandlung unterworfen werden.
6. In Gefangenschaft lebende Lebewesen haben, vom Moment der Geburt bzw. des Schlüpfens an, ein Recht auf ¾ ihrer natürlichen Lebensdauer.
7. Alle Lebewesen sind vor dem Gesetz gleich.
8. Jedes Lebewesen hat Anspruch auf wirksamen Rechtsschutz.
9. Jedes Lebewesen hat Anspruch auf ein Verfahren vor einem Unabhängigen Gericht.
10. Jedes Lebewesen ist solange als unschuldig anzusehen, bis seine Schuld gemäß dem Gesetz nachgewiesen ist.
11. Alle Lebewesen haben Anspruch auf saubere, natürliche und artgerechte Nahrung und auf sauberes Trinkwasser.
12. Jedes Lebewesen hat Anspruch auf frische Luft und eine seiner Art entsprechende Lebensraumtemperatur.
13. Jedes Lebewesen hat Anspruch auf einen sauberen Lebensraum in angemessener Größe in der Natur oder im Lebensraum seiner Halter.
14. Für jedes Lebewesen ist ein möglichst natürliches Leben anzustreben.
15. Jedes Lebewesen hat Anspruch auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit.
16. Jedes Lebewesen hat das Recht auf freie Meinungsäußerung.
17. Keine Art oder Rasse darf unnatürlich- oder krankgezüchtet werden. Jedes Lebewesen hat Anspruch auf Gesundheit und Natürlichkeit des Körpers und des Geistes, wovon allein Tötung zu Ernährungszwecken ausgeschlossen ist.
18. Lebewesen dürfen zur Ernährung anderer Lebewesen getötet werden. Man darf ihre Körper soweit, wie möglich verwerten. Tötung von Lebewesen hat kurz und (sowohl körperlich als auch psychisch) schmerzlos zu sein. Die Tötung von Lebewesen ist nichts ehrenvolles, sondern zu Ernährungszwecken ein notwendiges aber natürliches Übel und als solches zu handhaben. Dem Leben ist der ihm zustehende natürliche Respekt entgegen zubringen.
19. Jedes Lebewesen hat das Recht auf angemessene Gesundheitsversorgung.
20. Eine vom Aussterben bedrohte Art oder Rasse hat Anspruch auf Schutz und Wiederausbreitungshilfe durch den Staat. Die Arten- und rassenvielfalt ist zu erhalten.
21. Keine Art oder Rasse darf zu einer besonderen Belastung anderer Arten und Rassen in einer der hier aufgeführten Bestimmungen heranwachsen. Der Staat hat dies auf sozial- und naturverträgliche Weise zu behüten.
22. Keine Bestimmung dieser Erklärung darf gegen ihren Sinn ausgelegt werden.

*Mit Lebewesen ist jedes mehrzellige sowohl tierische (einschließlich des Menschen) als auch pflanzliche Lebewesen gemeint.
Günther von Lohe
24-02-12 15:37
Sehr geehrte Damen und Herren von den Grünen
ich bin mir nicht ganz sicher, ob bei ihnen eher die bloße und nackte Dummheit herrscht oder vielleicht "nur" die blanke Unwissenheit.
Sie wollen doch tatsächlich diese zum Teil krimminellen Tierschutzverbände (PETA) unterstützen, welche doch nachweißlich das Schlachten von Tieren als Holocaust bezeichnet haben oder andere scheusliche Taten begangen haben.
Johnny
01-02-12 11:20
Ergänzung zur Information:
http://www.provieh.de/
Johnny
01-02-12 11:17
Sehr geehrte Damen und Herren,
habe mir bei Youtube ein paar Videos zur Massentierhaltung (Schweine, Geflügel) angesehen die mich doch arg Schockiert haben. Ich meine den meisten Leuten ist nicht bewusst wenn sie ihre Bratwurst essen unter welch grausamen Bedingungen oftmals die Tiere gehalten und getötet wurden. Beispiel betäubungslose Kastration und ähnliches. Bitte informieren Sie darüber und stellen Sie Verantwortliche zur Rede !

Herzlichen Dank !
Eva
05-01-12 08:25
Von den Grünen initiiert, wurde nun auch im kleinen niederrheinischen Städtchen Rheinberg eine "Kampfhundsteuer" mit dem 10-fachen Satz in Kraft gesetzt - welche laut WAZ 27 Hundehalter betrifft. Als langjährige Wählerin der Grünen ist dies nun leider der Punkt, an welchem ich meine Stimme nicht mehr den Grünen geben kann - wenn auch verspätet, denn in NRW wurde das "Kampfhundgesetz" ja wohl auch von den Grünen initiiert, was mir bislang entgangen war.
Eine Partei, welche ich u.a. wegen ihres Engagements im Tierschutz gewählt habe, die sich aber so über Studien, wissenschaftliche und Tiertrainer-Erkenntnisse hinwegsetzt und Hunde auf Grund ihrer Rasse abstempelt, kann ich mit dieser Haltung nicht mehr wählen.
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