Als Text: "Nutzerumfrage. Hilf uns, gruene.de noch besser zu machen!". Daneben ein Block und ein Stift.
Menschen stehen vor einem Stopp Fracking-Schild und halten grüne Schilder hoch.
Foto: © Johanna Rauch

Stoppt Fracking! Am Bodensee und in ganz Europa.

Die deutschsprachigen grünen Parteien machen sich für eine breite Allianz gegen Fracking in Europa stark. Auf der gemeinsamen Bodenseekonferenz haben wir mit den grünen Parteien Österreichs, der Schweiz, sowie Liechtensteins und Luxemburgs gemeinsame Kernziele grüner Politik abgesteckt.

Der Bodensee fasst 50 Billionen Liter Trinkwasser höchster Qualität, das von fünf Millionen Menschen jeden Tag getrunken wird. Auch am schönen Bodensee wollen große Energiekonzerne durch Fracking Erdgas fördern. Gemeinsam mit den grünen Parteien Österreichs, Liechtensteins, Luxemburgs und der Schweiz sagen wir: „Nein zu Fracking am Bodensee und überall!“

Die grün-rote Landesregierung in Baden-Württemberg hat zwar bereits 2013 die Hürden für Fracking massiv erhöht. Der Kampf gegen Fracking ist aber noch nicht gewonnen. Die Europäische Kommission hat jüngst auf neue Gesetze gegen Fracking verzichtet und so den Weg für die zerstörerische Erdgasförderung wieder frei gemacht. Für Ulrike Lunacek, Spitzenkandidatin der österreichischen Grünen für die Europawahl, ist das Verhalten der EU-Kommission eine „Pflichtverletzung mit möglicherweise katastrophalen Folgen.“


„Fracking ist die falsche Antwort auf Klimaschutz und auf Energiesicherheit in Europa.“ findet Cem Özdemir, Bundesvorsitzender BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. „Wer mehr Unabhängigkeit von Kohle und russischem Gas will, muss auf Erneuerbare Energien setzen, nicht auf ein teures Roulettespiel mit unserem Grundwasser.“

Wir GRÜNE wissen, dass sich ambitionierte Ziele in der Klima- und Energiepolitik nur europäisch lösen lassen. Auch deshalb haben wir uns auf der 2. Bodenseekonferenz in Bregenz mit den anderen deutschsprachigen grünen Parteien getroffen und koordiniert.

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