AKW-Ausbau in Temelin stoppen
Bis zum 5. Juni können auch deutsche Bürgerinnen und Bürger noch Einspruch gegen den Neubau zweier Atomreaktoren im tschechischen Grenzgebiet einlegen. MEHR
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Ein neuer Report des Club of Rome zeichnet ein düsteres Bild von der Zukunft unseres Planeten. Dennoch lohnt es sich, für ein Umdenken zu kämpfen. MEHR
Bundesrat beschließt mit einer Zweidrittelmehrheit eine grundlegende Überarbeitung der schwarz-gelben Solarkürzung. Eine Schlappe für Röttgen. MEHR
Der Bund hätte nie komplett aus der Verantwortung bei der Bildung entlassen werden dürfen, sagen Sylvia Löhrmann und Cem Özdemir. MEHR
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Der Entzug der Eishockey-WM 2014 wäre ein Zeichen gegen das Lukaschenko-Regime. MEHR
20 Jahre nach dem ersten Erdgipfel trifft sich die Weltgemeinschaft erneut in Brasilien. Ein Dossier der Böll-Stiftung. MEHR
Bei der Energiewende agiert die Bundesregierung planlos und bremst die Entwicklung mit falschen Entscheidungen aus. MEHR
Das Betreuungsgeld hilft niemandem wirklich weiter. MEHR
In Kopenhagen müssen sich die Staats- und Regierungschefs auf ambitonierte Ziele beim Klimaschutz einigen und effektive Maßnahmen einleiten. Die Grünen haben mit der dänischen Partei Socialistisk Folkeparti eine gemeinsame Resolution verabschiedet.
Inhalt:
Claudia Roth:
Der Klimawandel wartet nicht. Er ist viel schlimmer als angenommen. Er wirkt sich jetzt schon aus auf viele Regionen dieser Welt. Die Entwicklungsländer - die ärmsten der Armen - sind heute schon am meisten von ihm betroffen. Es gibt über 10 Millionen Klima- und Umweltflüchtlinge. Als die maledivische Regierung vor kurzem auf dem Meeresgrund tagte, führte dies zu einem Aufschrei in der Gesellschaft. Die Nepalesen sind ebenso bedroht. Der Klimawandel kommt immer näher. Und deshalb muss es in Kopenhagen eine verbindliche Verpflichtung geben, dass die CO2-Emissionen massiv und drastisch reduziert werden, damit es überhaupt eine Chance gibt, dass das 2-Grad-Ziel erreicht wird. Dieses Ziel bedeutet, dass die Erderwärmung nicht über zwei Grad hinaussteigt, weil es sonst eine desaströse Zukunft für diesen Planeten gibt. Um dieses Ziel zu erreichen müssen vor allem die Industrieländer vorangehen mit konsequenten Reduzierungsverpflichtungen, aber nicht nur mit Zielen, sondern auch mit Taten, die diese Ziele erreichen. Da ist unsere Bundesregierung in der Pflicht. Denn sie erzählt viel von Zielen. Aber wo bitte - Herr Röttgen, Frau Merkel - sind die konkreten Schritte, die zu diesem Ziel führen sollen?
Da ist es eine besondere Provokation der Bundesregierung, dass sie angekündigt hat den Klimaschutz aus den Mitteln zu finanzieren, aus denen eigentlich die Armutsbekämpfung bezahlt werden sollte. Das widerspricht allen Verpflichtungen, die die Bundesregierung in der Vergangenheit eingegangen ist. Und dagegen gehe ich auch morgen auf die Straße. Hoffentlich mit vielen Vertretern von der Zivilgesellschaft, Gewerkschaften und Menschenrechtlern, die sagen: In Kopenhagen entscheidet sich die Zukunft dieses Planeten.
Jakob Norhoj:
The most important thing is this historical chance to reach an agreement that can take us away from this very dangerous path we are now on. That we can reach this two degree goal.
Die gemeinsame Resolution von Socialistisk Folkeparti und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN finden Sie hier.