Mal richtig abschalten

Mehr als 50.000 Menschen waren auf der Anti-Atomdemo in Berlin. Eine laute Absage an die Atomlobby

  • 09.12.2012
    Die Spitze des Zuges kurz vor dem Abmarsch. "Mal richtig abschalten!" lautete das Motto der Großdemonstration in Berlin.
     
  • 09.12.2012
    Astrid Rothe-Beinlich von den thüringer Grünen, Jürgen Trittin, Renate Künast, Fritz Kuhn, Claudia Roth, Nina Hagen und Volker Beck (von links nach rechts) trugen das grüne Banner der Demo. "Schwarz-Gelb Nein Danke" war darauf zu lesen.
     
  • 09.12.2012
    Die Musikerin und Punk-Ikone Nina Hagen unterstützt BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. Besonders am Herzen liegt ihr der Atomausstieg. Mit diesem Video hatte Nina vor einer Woche zur Demo aufgerufen
     
  • 09.12.2012
    Hilft an der Materialausgabe: Steffi Lemke, bundespolitische Geschäftsführerin, füllt grüne Riesenballons mit Helium. Seit Monaten hat ein breites Bündnis aus Parteien und NGOs die Demo vorbereitet. So kurz vor dem Start wird es trotzdem noch einmal hektisch.
     
  • 09.12.2012
    So fröhlich lachen Atomkraftwerke normalerweise ja nicht. Starker Wind machte die ersten Gehversuche schwierig, doch nach einigen Metern ging es dann schon besser (und fast ohne fremde Hilfe).
     
  • 09.12.2012
    Einige dieser Traktoren haben schon mehr als 300 Kilometer hinter sich. Sechs Tage waren sie unterwegs, um aus dem Wendland bis nach Berlin zu fahren. Später melden die Veranstalter: 350 Trecker und mehr als 50.000 Menschen auf der Demo!
     
  • 09.12.2012
    Klare Ansage in Richtung Bundestag und Paul-Löbe-Haus. Dort haben die Parlamentsabgeordneten ihre Büros.
     
  • 09.12.2012
    Aus der Krise hilft nur Grün! Die grünen Fahnen waren auf der Demo überall. Gemeinsam mit Attac, BUND, Greenpeace und einigen Anhängerinnen und Anhängern der SPD ging es vom Berliner Hauptbahnhof durch die Innenstadt zum Brandenburger Tor.
     
  • 09.12.2012
    Auf der Demo gut zu sehen: Atomausstieg geht alle an. Viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind aus der ganzen Republik angereist.
     
  • 09.12.2012
    Klug aus der Krise - mit AKW, Sozialabbau und Abwrackprämie? Die 50.000 heute sagten: Sie haben die Atomkraft, Frau Kanzlerin!
     
  • 09.12.2012
    Dieses Bild sagt alles: Die MS Angela fährt definitiv in die falsche Richtung.
     
  • 09.12.2012
    Durch die Reinhardtstraße zur Friedrichstraße. Gleich kommt der Demozug an der Parteizentrale der FDP vorbei...
     
  • 09.12.2012
    ... doch im "mit mach zentrum" der Liberalen ist große Stille. Dafür machen draußen Tausende Atomkraftgegner ordentlich Krach.
     
  • 09.12.2012
    Als die Spitze der Demo schon am Ziel des Rundkurses angekommen war, warteten andere am Hauptbahnhof noch immer auf den Abmarsch.
     
  • 09.12.2012
    Das Ziel ist klar: Hier im Bundestag wird nach dem 27. September entschieden, ob der Automausstieg weiter geht, oder nicht.
     
  • 09.12.2012
    Die Menschen im Wendland sind von den Folgen der Atomkraftnutzung besonders betroffen. Unter ihren Häusern, Schulen und Gärten würde der radioaktive Müll gelagert, wenn das Enlager Gorleben in Betrieb geht. Schon jetzt werden Abfälle in ein oberirdisches Zwischenlager nahe des Ortes gebracht. Hier kannst Du Dir noch viel mehr Bilder im grünen flickr-Stream ansehen.
     
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Eure 25 Fragen für die KandidatInnen

Bis 12. Oktober werden die BewerberInnen für das Spitzen-Duo diese Fragen beantworten.

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Liebe Herren Bernotat, Großmann, Josefsson, Villis,

er war nicht ungeschickt, Ihr Plan, einen Stimmungswandel pro Atomkraft zu erzeugen

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Ja zum schnellen Atomausstieg

Dem Atomausstieg bis 2022 soll zugestimmt werden, aber die Grünen werden alles daran zu setzen, das letzte AKW deutlich vor 2022 abzuschalten.

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Spenden mit Folgen

FDP und CSU haben von Mövenpick Spenden erhalten. Jetzt subventioniert diese Regierung Hotelübernachtungen. Cem Özdemir hat einen Vorschlag.

Atomkraft: Schluss jetzt!

Die Anti-Atom-Bewegung muss am 18. September 2010 in Berlin zeigen, dass der Ausstieg aus dem Atomausstieg keine Option ist.

Kommentare

Schüler des Helmholzgyms in Essen 14 J
14-09-09 19:15
Also erstmal kann man sagen wenn Gorleben sicher ist warum dann nicht dort ?? Aber mann müsste wirklich Atomkraft mindern und durch Alternativeenergie ersetzen ! Also ich binn gegen Atom Kraft und für Alternative aber solange es die Atomkraft noch geben sollte und solange Gorleben sicher seien sollte Sage ICH nicht nein zu Gorleben aber es könnte ja auch in einer unbesiedelten gegend gelagert werden und davon gibt es nicht zu wenige !
der Crossi
14-09-09 16:57
Ich stehe dem totalen Nein zur Atomkraft (mangels Alternativen) recht kritisch gegenüber, einfach weil ich mich immer an die eigene Nase fassen mus um mir klar zu machen was das im Endeffekt bedeuten würde. Schließlich möchte ioch Strom sicher zu jederzeit beziehen können. Grundlage meiner Sicht es gibt KEINE!!! Möglichkeit elektrische Energie für uns zur Verfügung zu stellen ohne damit Schäden für Umwelt und Mensch anzurichten. Um allen gerecht zu werden(möglichst kein CO2 und keine Kernkraft) bleiben leider nur noch Gezeiten, Wellem, Wind und Solarkraftwerke. All diese Kraftwerke wandeln zeitabhängig in elektrische Energie um. Man braucht also Energiespeicher und das ist das ist das Grundproblem. Das am ehestn machbare und effizienteste sind dabei Pump- und Druckspeicherkraftwerke mit etwa 70%igen Wirkungsgrad. Das heißt jedes Wandeleinrichtung für Energie bebötigt einen Speicher. Das ist dann übrigensd die Sackgasse denn auch hier treten wieder Umweltschützer auf den Plan und verhindern den Ausbau dieser Speicher der große Landstriche stark verändern würde. Ich persönlich bin auch kein Befürworter der Atomkraft, nur ich erwarte von Leuten die derartig aggressiv gegen ungefähr 34% der Grundlast der Energieversorgung vorgehen auch mit Alternativen zu glänzen. Und zu sagen wir bauen einen Winpark sind eben leider nur 50% der Alternative die andern 50% sind der Bau der dazugehörigen Speicher. WARUM WIRBT DANN BIITE VON EUCH GRÜNEN KEINER FÜR DIE UMSETZUNG SOLCHER PROJEKTE????? Es ist die einzige Alternative warum hier keine Konsequenz. Es müssen Opfer gebracht werden, dann lieber so und nicht durch eine Atommülldeponie.
Stefan
11-09-09 12:17
dazu bleibt nur zusagen das Restriesiko ist das risiko das uns den rest gibt!!!
Kimi
11-09-09 11:53
Verbesserung: ich meinte natürlich AKW
Kimi
11-09-09 11:28
@Maximilian Bader,
ich weiß wie ein KKW funktioniert, die Technik an sich ist selbstverständlich genial.. aber ich glaube du solltest dich mal mit den Risiken der Stromgewinnung befassen.. denn leider bringt diese Art der Stromgewinnung verheerende Nachteile mit sich. Wir haben zum einen nicht die Möglichkeit den höchst gesundheitschädlichen Atommüll zu beseitigen, geschweige denn ihn wirklich(!) sicher zu lagern. Ausserdem ist das Risiko, dass eine atomare Katastrophe (wie zB in Tschernobyl) noch einmal passiert viel zu hoch. Ich bin 18 Jahre alt und möchte meinen Kindern später eine solch gefährlich Verunreinigung nicht zumuten! Ich bin dafür, dass mehr Geld in die Forschung und Entwicklung neuer Techniken zur sauberen(!!) Stromgewinnung investiert wird. Meiner Meinung nach ist der Atomstrom alles andere als sauber! Und auf Dauer auch noch sehr teuer! Es wird Zeit nicht nur an die Gegenwart sondern auch an die Zunkunft unserer Erde und das Wohl unserer Kinder und Enkelkinder zu denken!
limmettenkind
11-09-09 10:31
ixh finde euch toll bloß
dass alle auf die gleiche schule gehen müssen dass ist blöd

ich finde es besser wenn es gymnasien gibt
Maximilian Bader
10-09-09 09:57
Und mit Gas machen wir uns wieder ein Stück abhängiger von den Russen. Mein Gott, ihr seid doch alle echt verblendet und wisst sicherlich kein Stück wie ein KKW funktioniert.

Das Problem bei der Endlagerung: Die Grünen sind gegen eine Erkundung, im Parlament wird ein Gesetzesvorschlag gebracht, der die Endlagerung regelt und die Grünen sind natürlich dagegen, weil es keine Studien gibt (die sie selbst natürlich verhindert haben).
Ramona
09-09-09 23:29
@Torfkopp, zur Frage nach einem Energiekonzept empfehle ich die Lektüre der Greenpeace-Studie Plan B.

Sie kann geladen werden bei www.greenpeace.de/planb2050
Michael
09-09-09 22:06
Hallo Torfkopp,
derzeit brauchen wir - rechnerisch - noch etwa die Hälfte der Leistung der AKW-Flotte. Die andere Hälfte geht derzeit in den Export (wenn sie mal gerade laufen und nicht wegen irgendwas abgeschaltet werden mussten). Etwas weniger Energieverschwendung und mehr Effizienz könnte die andere Hälfte plus sehr viel Geld auch noch einsparen. Und wenn die Politik nicht wieder bremst, werden in den nächsten Jahren so viele regenerative (Sonne, Wind, Wasser, Biomasse) Kraftwerkskapazitäten aufgebaut, das mindestens nochmal die gleiche Menge zusammen kommt. Daher wollen wir Grünen ja auch nicht nur die AKWs, sondern bald auch die Kohlekraftwerke abschalten. Für eine Übergangszeit kann man auch noch mit hocheffizienten Blockheizkraftwerken auf Gasbasis arbeiten.
cougar66
09-09-09 16:15
Merkel sagt fortwährend "Die deuschen Atomkraftwerke sind die sichersten der Welt". Mag sein. Es geht aber nicht darum, ob die Atomkraftwerke möglicherweise in die Luft fliegen, sondern darum, dass der Atommüll -welcher immer anfällt- nicht sicher für die nächsten 100.000 Jahre gelagert werden kann. Vielleicht sollte man Angela Merkel als Physikerin mal fragen, ob die Leute demnächst radioaktiv kontaminiertes Grundwasser trinken sollen.
Kommentar

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