Macht uns die Sonne arm?

Immer wieder hörte man in den vergangenen Wochen die Nachricht, dass Solarunternehmen wegen des zunehmenden globalen Konkurrenzkampfs in wirtschaftliche Probleme geraten. Dennoch will Bundeswirtschaftsminister Rösler gerade jetzt die Solarförderung über das Erneuerbare-Energien-Gesetz kürzen. Im Interview mit gruene.de erklärt der energiepolitische Sprecher der grünen Bundestagsfraktion, Hans-Josef Fell, weshalb die Bundesregierung es mit der Energiewende nicht ernst meint und warum wir China beim Ausbau der Erneuerbaren Energien mit ins Boot holen müssen.

Hans-Josef Fell ist energiepolitischer Sprecher der grünen Bundestagsfraktion.

gruene.de: Jürgen Großmann, Vorstandsvorsitzender von RWE, hat gesagt, der Mini-Jobber finanziere das Solardach des Zahnarztes. Ist das Erneuerbare-Energien-Gesetz wirklich so ungerecht?
Hans-Josef Fell: Dann müsste Herr Großmann ja auch behaupten, der Arbeitslose finanziere das Dienstwagenprivileg für den Porschefahrer bei RWE. Nein, das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ist eine enorme Erfolgsgeschichte, gerade in der Fotovoltaik, aber auch bei Windkraft, Biogas und anderen Erneuerbaren Energien. Wir sehen, die Erneuerbaren machen richtig Druck auf die alte, schädliche Stromerzeugung. Dass zum Beispiel Holland einen geplanten Atomreaktor nicht baut, weil die fallenden Strompreise ihn unrentabel machen, liegt vor allem an den Erneuerbaren Energien.

Großmann meint auch, Solarstrom in Deutschland sei so sinnvoll wie Ananaszucht in Alaska.
Natürlich gibt es in den Wüsten von Afrika bessere Strahlungsbedingungen. Doch auch in Deutschland scheint bekanntlich die Sonne. Schon heute ist die Produktion von Solarstrom billiger als der Strom, den Frau Müller und Herr Meyer von RWE oder Vattenfall kaufen. Bereits dieses Jahr wird die Solarvergütung absehbar unter 20 Cent (ohne Mehrwertsteuer) pro Kilowattstunde fallen. Dieser Preis bleibt über 20 Jahre gleich. Wenn man bei Vattenfall Strom einkauft, müssen die Kunden dieses Jahr vermutlich 24 oder 25 Cent (mit Mehrwertsteuer) pro Kilowattstunde zahlen und dieser Preis wird in den nächsten Jahren steigen.

Lass uns noch mal zurückschauen: Was hat uns das EEG denn gebracht?
Mit dem EEG wollten wir die Monopolstellung der alten Stromkonzerne brechen, die den Netzeintritt neuer Akteure immer bekämpft haben. Dafür hat das EEG mit dem gesetzlich verordneten, privilegierten Netzzugang für die Produzenten Erneuerbarer Energien gesorgt. Es hat Wind- und Solarstrom über eine Umlage gefördert, als diese Stromarten noch nicht konkurrenzfähig waren. Und es hat den Produzenten den Absatz garantiert. Das hat zu den notwendigen Investitionen geführt, zu einem beispiellosen Produktivitätsschub, zu Hunderttausenden neuen Arbeitsplätzen und Milliarden Steuereinnahmen. Und das EEG hat den Erneuerbaren Energien einen enormen technologischen Schub gegeben, das ihnen weltweit zum Durchbruch verhilft.

Ist es denn wirklich fair, die Förderung des Stroms aus Erneuerbaren Energien auf die Stromkunden umzulegen?
Es wäre fair, die Kosten auf wirklich alle Stromkunden umzulegen. Aber diese Koalition hat ja aktuell eine ganze Menge Branchen auch von der EEG-Umlage befreit. Dazu gehören zum Beispiel der Braunkohletagebau und die Zementindustrie. Hier werden die größten Klimasünder zu Lasten einfacher Haushaltskunden aus der Verantwortung genommen. Das ist eine unfaire Umverteilungspolitik.

Das heißt, die Regierung treibt die Strompreise in die Höhe?
Nehmen wir die sogenannte „Marktprämie“. Diese soll Erzeuger von Erneuerbaren Energien belohnen, wenn sie ihren Strom zu Hochzeiten, wenn das Netz also voll ist, nicht einspeisen. So wird die Entwicklung der Erneuerbaren Energien gebremst. Richtig wäre zum Beispiel, endlich ausreichend Speicher zu bauen, damit Solarstrom zu jeder Zeit fließen kann. Ohne diese Maßnahmen der Regierung wäre die EEG-Umlage zum Jahreswechsel sogar gesunken - trotz des Booms bei Solaranlagen und Windkraft. Nicht der Zubau der Erneuerbaren Energien führt zu höheren Strompreisen, sondern schwarz-gelbe Lobbypolitik und die Preistreiberei der großen Stromkonzerne. An den jüngsten Strompreiserhöhungen von Vattenfall & Co. spielt die Umlagenerhöhung mit zwei bis vier Prozent nur eine marginale Rolle. Weit über 90 Prozent entfallen auf andere Faktoren.

Trotzdem soll sich die Einspeisevergütung für die bis 2010 gebauten Solaranlagen auf 150 Milliarden Euro summieren. Diese müssen die Stromkunden die nächsten 20 Jahre bezahlen.
Diese Zahl ist reine Propaganda und man kann sie nicht stehen lassen. Es gibt Berechnungen, die auf weit niedrigere Zahlen kommen. Unabhängig davon bekommen die Stromkunden ja auch eine Gegenleistung. Bei den Milliarden handelt es sich ja nicht um reine Subventionen, sondern um den Preis, der für eine Leistung bezahlt wird. Man darf nicht vergessen: Die Steinkohle wurde in den Jahren 1970 bis 2010 mit 288 Milliarden Euro staatlich gefördert, die Atomenergie im gleichen Zeitraum mit 196 Milliarden Euro. Und in dieser Rechnung sind die ökologischen Folgekosten wie etwa die Einlagerung und Sicherung des Atommülls oder die Folgen des Klimawandels aufgrund des CO2-Ausstoßes bei der Steinkohle-Verbrennung noch nicht berücksichtigt. Die Erneuerbaren Energien bekamen zwischen 1970 und 2010 übrigens nur 39 Milliarden Euro Förderung. Wir haben die EEG-Umlage damals ganz bewusst auf die Stromkunden umgelegt und nicht auf die Steuerzahler. Sonst wäre nämlich der öffentliche Haushalt belastet worden, sobald das EEG Wirkung gezeigt hätte. Anschließend hätte der Finanzminister versucht, die Energiewende zu bremsen und einzudämmen. Die Folge wären eine hohe Staatsverschuldung und keine Hilfe für das Klima. So ist das zum Beispiel in Spanien leider passiert. Vor allem aber muss man bedenken, dass es sich um Investitionskosten handelt. Wir werden in den nächsten Jahrzehnten wesentlich mehr an der Ernte verdienen, als die Ausgaben für die Saat gekostet haben.

Es wird auch oft kritisiert, dass der Solarstrom nur drei Prozent am erneuerbaren Strommix ausmacht, aber fast die Hälfte der EEG-Umlage in die Sonnenenergie fließt. Verdienen Solarunternehmen dadurch nicht unverhältnismäßig viel?
Da werden schon mal die Zahlen verwechselt. Der Anteil des Solarstroms am Erneuerbaren Strom beträgt bereits zwischen einem Fünftel und einem Viertel. Der Anteil an der gesamten Stromerzeugung beträgt bereits vier Prozent. Das ist sehr viel, wenn man bedenkt, dass er vor kurzem noch deutlich unter einem Prozent lag. Zudem wird übersehen, dass Solarstrom vor allem dann erzeugt wird, wenn viel Strom benötigt wird, zum Zeitpunkt der Mittagsspitze. Diesen Januar haben die Solaranlagen um die Mittagszeit bereits öfter soviel Strom erzeugt, wie mehrere Atomkraftwerke zusammen genommen. Solarstrom ergänzt sich da übrigens sehr gut zum Windstrom. Die Zeit, dass Solarunternehmen viel Geld verdient haben, ist vorbei. Und diese Zeit war auch nötig, damit sie in die Weiterentwicklung ihres Maschinenparks investieren konnten. Nur so war die Massenproduktion und der Preisverfall möglich, von dem jetzt alle profitieren. Von Renditen, wie jene von RWE und E.ON bei abgeschriebenen Atomkraftwerken, konnten die Solarfirmen aber auch in ihren besten Zeiten nur träumen. Wenn wir den Röslerschen Solarausstieg verhindern, werden wir bald schon Stromerzeugungsanteile von sechs, sieben und acht Prozent Solarstrom haben. Keiner anderen Technologie ist es gelungen, so schnell große Beiträge zur Stromerzeugung zu leisten.

Macht China mit der günstigen Produktion von Solarpanels den deutschen Markt kaputt?
Es ist gut, dass die chinesischen Unternehmen mitmachen. Der globale Klimaschutz braucht Klimaschutztechnologien überall in der Welt. Da die chinesischen Solarunternehmen weiterhin in großem Umfang bei deutschen Maschinenbauern einkaufen, führt dies auch dazu, dass diese ihre Maschinen günstiger produzieren und schneller weiter entwickeln können. Die chinesischen Unternehmen haben die Preise gedrückt. Davon profitieren vor allem die Stromkunden aber auch die Solarunternehmen, die ebenfalls Komponenten verkaufen, darunter die führenden deutschen Wechselrichterhersteller.

Und wir wollen ja auch, dass China nicht nur auf Kohle, Atom und andere Klimakiller setzt...
Genau. Natürlich exportieren die Chinesen auch. Wer will es ihnen verdenken. Dadurch werden die Preise noch weiter gesenkt, und es entstehen immer mehr Märkte in der Welt. In Nordafrika ist die Fotovoltaik heute schon konkurrenzfähig mit neuen Gas- und Kohlekraftwerken. Und gerade jetzt setzt die schwarz-gelbe Bundesregierung die Daumenschrauben an die deutsche Technologieführerschaft an, statt sie richtig zu unterstützen, wie sie es zum Beispiel immer mit der Automobilwirtschaft gemacht hat. Da versagt unsere Bundesregierung völlig.

Was hältst du von Philip Röslers Vorschlag, die Solarförderung auf ein Gigawatt pro Jahr zu beschränken?
Davon halte ich gar nichts, denn damit haben die Spanier ganz schlechte Erfahrungen gemacht. Dort hat der Finanzminister den Deckel eingeführt, weil die Umlage teilweise aus Steuergeldern bezahlt und so der Haushalt stark belastet wurde. Der Effekt war, dass der Deckel nicht einmal erreicht wurde, und es zum Zusammenbruch des Marktes und der Entlassung von 20.000 Menschen innerhalb weniger Monate kam. Das würde in Deutschland sogar in noch größerem Ausmaß passieren. Wir haben heute etwa 100.000 Beschäftigte in der Solarwirtschaft. Wenn jetzt Rösler mit dem Deckel kommt, haben wir Entlassungen zu befürchten. Da muss man sich auch die Frage stellen, ob das Bezahlen dieser Arbeitslosenkosten dann nicht den Sozialkassen höhere Defizite bringen würde, als die Solarförderung kostet. Was viele noch nicht verstanden haben ist, dass Rösler den Ausbau der Solarenergie ganz stoppen will. Bei 33 Gigawatt soll Schluss sein. 25 Gigawatt haben wir schon. Rösler fordert nichts weniger als den Solarausstieg.

Was treibt denn Rösler in seiner Kampagne gegen die Solarkraft an?
Ich glaube, dass viele Leute in CDU/CSU und FDP, die ja nur mit geballter Faust der Rücknahme der Laufzeitverlängerung zugestimmt haben, jetzt darüber eine Art Retourkutsche fahren. Zudem hofft Rösler über einen scharfen Anti-Öko-Kurs verloren gegangene Stammwähler zurück zu erobern, die immer für Atomenergie und gegen Solarenergie waren. Der FDP-Parteivorsitzende greift nach dem Strohhalm. Er übersieht, dass er mit Insolvenzen von Solarfirmen als Bundeswirtschaftsminister nicht punkten wird. Viele FDP-Mitglieder sind daher erschrocken über seinen Kurs.

Ist denn die Energiewende, die Schwarz-Gelb mit beschlossen hat, in Gefahr, wenn am EEG herum geschraubt wird?
Global sind wir auf einem guten Weg. Die Kosten für Erneuerbare Energien fallen so schnell, dass diese Entwicklung nicht mehr zu stoppen ist. Vor allem auch wegen China. Schwarz-Gelb kann aber die Energiewende in Deutschland ausbremsen. Wenn Schwarz-Gelb die deutsche Solarindustrie kaputt macht, werden die Menschen nur noch chinesische Module für ihre Dächer kaufen, darüber ihren billigen Strom machen und trotzdem noch keinen Atomstrom kaufen. Es ist eigentlich unbegreiflich, dass die Bundesregierung jetzt nicht ernten will, was wir über Jahre hinweg gesät haben, nämlich den wachsenden Weltmarkt mit deutschen Unternehmen zu bedienen.

Fotos: Hans-Josef Fell: gruene.de; Wählerischer Stromzähler: a.fiedler/flickr.com (CC BY-SA 2.0); Wind und Solar: bby/flickr.com (CC BY-NC 2.0).

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Zehn Argumente für Solarstrom

Wir erklären, warum Solarstrom ein wichtiger Baustein für die Energiewende ist.

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Was kostet Strom?

Die Diskussion um den Strompreis ist voll entbrannt. Viele Zahlen schwirren umher. Eine Studie hilft jetzt bei der Versachlichung.

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Warum der Strompreis steigt

Eine Geschichte über unfaire Ausnahmen, die Schwarz-Gelb der Industrie gewährt.

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Keine Wende in Sicht

Schwarz-Gelb verstolpert wichtige Schritte auf dem Weg zur Zukunft mit Erneuerbaren. Die Solarförderung wird gekappt, bei Energiesparen und Energieeffizienz werden Potentiale nicht genutzt.

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"Die Sonne schreibt keine Rechnungen"

Was bringt Desertec? Bärbel Höhn über Chancen und Risiken des Solarprojekts

Kommentare

Romina
21-11-12 19:38
Es soll naturfreundlich werden, wir wollen leben noch behalten bevor es wirklich zu spät wird.
Gast
29-06-12 15:13
An Stuart,

Das ist Lehrgeld was Du bezahlt hast. Hoffentlich lernst Du auch daraus nicht mehr in den Scheinöko-quatsch zu investieren.

Lies lieber hartgeld.com, dann weißt Du wie man investieren muss um keine Verluste machen.

Und sieh Dir im Internet den Film "Fabian - Gib mir die Welt plus 5%" an, dann weißt Du auch warum man so investieren muss.
kilowatt
12-06-12 05:38
1.) die chinesn brauchen unsere masch. nicht mehr.
die stellen selbst welche her.billiger und genau so gut.
ich weis das, habe mehrere jahre in china gearbeitet.
wer was anderes sagt, lügt.oder musslügen.
2.)die stromlobby sagt nicht die ganze wahrheit.aber die grünen "experten" sind volks ver dummer übelster sorte.
warum werden jetzt sozialbeihilfen fuer harz 4empfaenger
gefordert? ist doch alles nicht so schlimm!!
ja,ja, ihr gruenen,ihr seid mir eine mischpoke!
Heinz
28-04-12 12:21
Ein Argument gegen den Solarstrom war ,das die Netze nicht geeignet wären zu große Mengen aufzunehmen.War auch mal richtig - da die Ortsnetztrafos keinen Laststufensteller haben kann es be zu geringer Last ,bzw. Einspeisung von der Verbraucherseite zu Spannungsüberhöhungen kommen.
Aber die Industrie ist zum Glück nicht so langsam wie die Politik:Wo ein Markt ist , gibt es auch eine Lösung.
Regelbare Ortsnetztrafos wurden auf der Hannover Messe vorgestellt.Es gibt sogar preisgünstige Lösungen für die Nachrüstung alter Trafos !
Nur wer investiert , wenn nicht sicher ist , ob die Solartechnik weiter ausgebaut wird ?
Schade , dabei hatte ich gehofft mit einer Fr.Dr.Physik käme endlich mal Technikverstaendniss in die Politik !
Susanne Ganwind
27-04-12 21:28
Hallo, es ist unglaublich für mich, was ich da zu lesen bekomme und Madame Merkel propagiert groß in der WR, dass Sie die Energiewende zur Chefsache macht. Ich bin weiterhin der Meinung, dass hier auf Naturgas mit der Fracking-Methode geschielt wird, denn da kann man besser Geld scheffeln ... insbesondere die 4 Energieriesen sind da mit Sicherheit dick mit drin im Geschäft ... während Solarenergie ja eher eine dezentrale Geschichte ist!
Die Profitgier ist halt größer als die Liebe und die Einsicht zur Notwendigkeit des Umwelt- und Klimaschutzes!

Energiewend - JETZT
Es ist ein Schulterschluss aller Frackinggegner gefordert, damit regenerativen eine wirkliche Chance haben!
Bernie
24-04-12 20:34
Wussten Sie, dass es in Europa einen Emissionshandel gibt? Die Menge der CO2-Emissionen,zumindest für die Stromerzeugung sind damit europaweit festgelegt. An der Leipziger Börse kann man die Tonne CO2 für z.Zt. ca 7,-€ handeln.

Wussten Sie, dass es ca. 600- 800€ kostet, eine Tonne CO2 mit PV zu vermeiden? Mit Windkraftanlagen kostet dies ca. 100€.

Jede Tonne CO2, die wir in Deutschland mit Hilfe des EEG sündteuer vermeiden (ca. 10-15 Mrd.€/Jahr), verführt den Rest Europas dazu, CO2 umso billiger zu emittieren.

Wir zahlen, aber in Europa, schon gar nicht weltweit, ändert sich nichts!!!!

Warum konzentriert sich die Politik nicht darauf, die Menge der Emissionen festzulegen und überlässt dem Markt die wirtschaftlichsten Methoden, das Ziel zu erreichen?
Stuart M.
23-04-12 11:48
Ich besitze Solarworld and Solarwatt Anleihen die sehr an Wert verloren haben. Ich habe an der Erneuerbaren Energiewende geglaubt und mein Geld investiert. In Deutschland werden nicht nur Klima und Arbeitstellen sondern auch Kleininvestoren kaputtgemacht.
EXODUS
05-04-12 12:59
Es ist egal was hier geschrieben wurde. Fakt ist, der Solarmarkt stirbt in einem beachtlichen Tempo. Ob der Schaden zu reparieren ist, möchte ich auch bezweifeln.
Fr.Merkel ist sich treu geblieben und erntet in den Umfragen die besten Werte.

Ich hoffe, daß mit dem Solarmarkt auch die FDP stirbt !!!
Redaktion
12-03-12 10:09
@DL: Bei der Suche nach Reden im Parlament empfehlen wir, auf den Webseite der Bundestagsfraktion und der Abgeordneten selbst nachzuschauen.
Martin
10-03-12 12:39
Solarfacharbeiter TÜV SÜD

Ich lebe vom Verkau, der Beratung und der Montage von PV-Anlagen.

Meine Meinung kurz in Stichpunkten:

-Die Einspeisevergütungs - Gesetzgebeung hatte gute Argumente, um so zu beginnen, wie begonnen wurde, denn Geld will zu Geld.

- sie war, ist und wird assozial bleiben. Fell weiß das, der bürgerliche sozial starke, finanziell unabhängige Grünenwähler weiß es auch, so wie der Banker ...

- es wird Zeit, dass die Einspeisevergütungsordnung geht und einem neuen Gesetz Platz macht

- Bürgerbeteiligung, Förderhilfen für Arme, sozial schwache, für die Unterschicht, die KEINE Grünwähler sind, die die grüne Politik mit dem A. nicht ansieht.

- Entlastung der Geldbeutel der kleinen Leute. Anlagenförderung auf Mietskasernen mit Mieterbeteiligung.

- Großanlagen für Kommunen und ALLE Bürger, die der Kommune angehören

- Schluß mit Euren Kungeleien, Stichwort Offshore. Ihr seid schlimmer, als Kohl, Koch und Wulf zusammen, wenn Ihr weiter Eure Abzocker in den eigenen Reihen unterstützt

Ich bin ebenfalls energiepolitischer Sprecher. Ich gehöre nicht mehr zu den Grünen, weil die Grünen Hartz VI Empfänger verhönen, unsoziale Politik fördern, weil Ihr (wie ich) alt und satt geworden seid.
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