Klimaschutz

Die Zeit ist vorbei, in der "Reichtum" mit der Verbrennung fossiler Energienträger verbunden zu sein schien. Wir streiten für eine energieintelligente Kultur und zeigen nicht zuletzt mit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz, wie Klimaschutz zum Wachstumsmotor wird.

Grüner Strom, Foto: jarts/photocase

Mit dem schrittweisen Ausstieg aus der Atomkraft haben wir Grüne einen historischen Sieg errungen. Wir verfolgen mit voller Kraft das Ziel, die Energieversorgung in Deutschland schrittweise vollständig auf Erneuerbare Energien aus Wind, Wasser, Sonne, Biomasse und Geothermie umzustellen und die Energieeffizienz deutlich zu steigern.

Um die globale Erwärmung auf zwei Grad zu begrenzen, müssen wir bis 2020 die Treibhausgasemissionen in Deutschland um 40 Prozent senken. Dafür soll der Anteil der Erneuerbaren Energien bis 2020 auf über 40 Prozent steigen. 

Die Stromproduktion soll möglichst bereits bis 2030, die Wärmeproduktion bis 2040 komplett auf erneuerbare Energien umgestellt sein. Bis Ende 2010 haben wir durch das von uns im Jahr 2000 durchgesetzte Erneuerbare- Energien-Gesetz (EEG) bereits mehr als 17 Prozent der Stromversorgung durch erneuerbare Energien bereitstellen können.

Das EEG ist zum weltweiten Modell für erfolgreiche Energiepolitik geworden. Auf diese Weise schützen wir das Klima, schaffen Jobs, stärken die regionale Wirtschaft und fördern Handwerk und Mittelstand.

Den Wandel, den wir auf dem Strommarkt eingeleitet haben, wollen wir nun in den Bereich Wärme übertragen. Wir wollen ein Wärmegesetz, das auch im Gebäudebestand die Nutzung Erneuerbarer Energien vorgibt. Die Effizienz der Wärmeversorgung muss gesteigert werden und es darf keine Abwärme aus industriellen Prozessen mehr vergeudet werden. Stattdessen muss Abwärme über den Ausbau der Wärmenetze nutzbar gemacht werden. Die energetische Gebäudesanierung muss weiter gefördert werden.

Den Netzausbau wollen wir durch bessere Bedingungen für Erdkabel erleichtern und beschleunigen. Damit der Wind aus dem Norden und die Sonne aus dem Süden die Haushalte im ganzen Land erreichen, ist es notwendig, unsere Stromnetze zu erneuern und intelligenter zu machen. Mit einem "Masterplan Netzintegration" wollen wir ein intelligentes Stromnetz mit optimaler Integration Erneuerbarer Energien schaffen sowie den Bau eines europaweiten Hochspannungsgleichstromnetzes zum Transport von Strom aus Erneuerbaren Energien voranbringen.

Diese grüne Energierevolution ermöglicht uns nicht nur, aus der Risikotechnik Atomkraft auszusteigen und die Abhängigkeit vom Erdöl zu verringern, sondern macht auch neue Kohlekraftwerke überflüssig. Kohlekraftwerke sind Klimakiller, die mehr als die Hälfte der Energie ungenutzt an ihre Umgebung abgeben und große Mengen von CO2 ausstoßen. Sie sind nicht nur kontraproduktiv, wenn es um die Erreichung der Klimaziele geht, sondern gefährden auch die Gesundheit der Anwohner in ihrer Umgebung. Deshalb lehnen wir den Bau neuer klimaschädlicher Kohlekraftwerke ab. Sie blockieren den Weg zu einer klimafreundlichen und schadstoffarmen Energiepolitik und verhindern den weiteren Ausbau von Erneuerbaren Energien und der effizienten Kraft-Wärme-Kopplung.

Wir treten für ein Tempolimit, Verkehrsvermeidung, eine Verkehrsverlagerung auf die Schiene und sparsamere Autos ein. Wir wollen das Dienstwagenprivileg abschaffen und eine Kaufprämie von 5000 Euro für Elektroautos einführen.

Steuersubventionen für Klimasünder sollen abgebaut werden. Auf den Energiemärkten wollen wir das Oligopol brechen, um innovativen Anbietern faire Marktchancen zu geben. International streben wir eine gerechte Verteilung der Klimaschutzaufgaben und gleiche Emissionsrechte pro Kopf an.

Dabei können wir die Jahrhundertaufgabe des Klimaschutzes nicht allein der Politik überlassen. Die Grünen setzen auf eine starke Bürgerbewegung für den Klimaschutz, die Wirtschaft und Politik zum Handeln antreibt.

In dem Video "Das GRÜNE Energiekonzept jenseits von Uran, Kohle und Öl" erklärt die Bundestagsfraktion das grüne Energiekonzept "Energie 2050".

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Energie

Wir Grüne sind die Vorreiter für Klimaschutz und nachhaltige Energiepolitik.

Dafür: Erneuerbare Energien

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Atomausstieg

Unsere Position zum Thema Atomausstieg.

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Keine Wende in Sicht

Schwarz-Gelb verstolpert wichtige Schritte auf dem Weg zur Zukunft mit Erneuerbaren. Die Solarförderung wird gekappt, bei Energiesparen und Energieeffizienz werden Potentiale nicht genutzt.

Dagegen: Bau neuer Kohlekraftwerke

Kommentare

Namenloser
09-08-12 14:30
Hallo Bernd,

mir ist auch klar das der Klimaschwindel reiner Unsinn ist um die Völker mit Abgaben zu versklaven.
Ich bin auch für Umweltschutz, wenn er denn tatsächlich welcher ist. Dies ist ledier in den meisten Fällen nicht der Fall wenn von Umweltschutz gefaselt wird (z.B. beim CO2 Schwindel, beim Biosprit, beim Glühbirnenverbot usw.).
Ich denke wir sind insgesamt einer Meinung.
Bernd
14-03-12 01:27
Hallo Namenloser
Energie wird heutzutage als lebensnotwendig betrachtet. Energie gibt es überall, auch in der Wüste. Es kommt nur darauf an wer die Energie erschließen und für seine Zwecke nutzen kann. Es werden schon lange Kriege geführt um mittels der Energie Reichtum und Macht über andere Menschen zu erlangen. Das ist die ganz normale, dem Menschen eigene Art. Man sollte nur darauf achten wer den Nutzen daraus erzielt und ob die Allgemeinheit davon profitiert. Ich denke nur wer ohne Rücksicht auf die Umwelt in schamloser Weise für sich und seine nächsten Nachkommen, denn weiter denken auch diese Verbrecher nicht, die Natur und somit die Lebensgrundlage der Menschen zerstört sägt sich langfristig, so wie du sagst, den Ast ab auf dem man sitzt. Handlanger sind die "modernen Regierungen" dieser Zeit. Die Machthaber, wer auch immer das sein mag, haben den Dreh raus. Die verknüpfen ganz einfach Umweltschutz, Wetter, Klima und Klimawandel in, meiner Meinung nach, krimineller und menschenverachtender Weise miteinander um ihren Nutzen daraus zu ziehen. Dazu zählen ganz klar die Steuereinnahmen aus der Angstmacherei mit dem Klimawandel. Auch hier machen sich einige das Säckel voll. Abgesehen von den Schmierern, die auch ganz schön verdienen, gibt es da einige Menschen und Gruppierungen die sich mehr einverleiben als ganze Staatshaushalte einbringen (natürlich nur zum Wohle der Menschheit). Ich möchte hier nichts begründen, das haben schon viele gemacht ohne wahrgenommen zu werden. Den Menschen zur Einsicht zu bewegen ist eigentlich unmöglich (hier der Standartspruch: „Wir würden es ja auch machen wenn wir dran wären.“). Mit anderen Worten: „Der Mensch macht immer mit, man muss ihm nur suggerieren, dass er irgendeinen Nutzen davon haben könnte.“ Kurz und Gut, ich kann nicht akzeptieren, dass z.B. unsere Regierenden in Deutschland sich damit rühmen und dieses sogar im Gesetz verankern, Biokraftstoffe zu verwenden die aus der Zerstörung des Regenwaldes gewonnen und zu schlimmen Umweltschäden einschließlich klimaverändernden Reaktionen führen. Klimawandel gibt es seit die Erde besteht. Leider glauben viele diesen gierigen Superwissenschaftlern, die aus eigen wirtschaftlichen Interessen Glauben machen wollen, dass der Mensch langfristig das Klima verändern kann. Umweltschutz wird hier natürlich nicht erwähnt, das reduziert ja auch den Gewinn. Abgesehen davon das CO2 Klima-Neutral ist, erzeugen die sogenannten nachwachsenden Rohstoffe bei der Verbrennung natürlich auch CO2 weil ja nicht mehr aufgeforstet wird. Genau genommen haben die fossilen Brennstoffe im Laufe der Erdgeschichte auch nur CO2 gebunden. Die Verbrennung wäre dann, über einen großen Zeitraum betrachtet, Klima-Neutal. Statt die Bürger mit dem Gespenst Klimawandel abzuzocken sollten sich unsere Volksvertreter Gedanken machen wie man sich, wenn es denn in unserem kurzen Leben einen Klimawandel gibt, darauf einzustellen hat.
10-03-12 08:55
Energie ist Leben, Freiheit und Reichtum. Unsere Vorfahren hätten sich solche Energiequellen gewünscht. Es war immer der Traum der Menschheit, so viel Energie und damit so viel Wohlstand zu erzeugen (die ungleiche Verteilung mal unberücksichtigt).

Jeder der dagegen kämpft sollte Bedenken. dass er nur deshalb so viel Zeit hat sich um Plastiktütenverbot, Energiewende, Muktikulti, Gleichstellung und anderen Quatsch zu kümmern, weil er sein Essen, seine Kleidung, seine warme Wohnung nicht mehr im Schweiße seines Angesichts auf dem Feld, Wald im Bergwerk usw. per Handarbeit verdienen muss.

Nur mit dieser Menge Energie ist es möglich so viele Migranten,...schützer, ...beauftragte, ...aktivisten, ...gegner usw. zu versorgen die rein gar nichts produzieren.

Man sollte nicht den Ast absägen auf dem man sitzt.
Bernd
21-09-11 22:05
Lieber Andreas,
sag deinem Metzger doch einfach, dass du die Wurst und das Gehackte ohne Verpackung unter dem Arm tragen willst!
Andreas
20-09-11 19:51
Was wird eigentlich gegen diese überflüssigen Verpachungen gemacht?

Beispiel:
1. Man geht zum Metzger und bekommt Wurst in Papier mit Folie verpackt und dann kommt diese wieder in Papier und danach wieder in Plastiktüte.
2. Ich gehe zum Kaufhof und bekomme zwischen den einzelnen Wurstscheiben Folien und dann einen Tortenboden Pappkartong
der zum Kuchenkaufen seine Verwendung hat und dann wieder Papier mit Folie und dann Papiertüte und an der Kasse Plastiktüte.
Echt krass Leute, denn dieser Müll muss nicht sein.
Der landet dann im Wasser und alles ist gut.
Das Verhalten beim Konsumieren, was eh schon eine neue Weltreligion darstellt, könnte die neue Baustelle der Grünen werden.

Mit freundlichem Gruß
Michael
05-09-11 12:42
Um es vorweg zu nehmen: Ihr seid die Partei meiner Wahl! Aber...
Habt ihr nicht mitbekommen, dass CO2-Ausstoss und Klimaschutz nichts miteinander zu tun haben?
Mittlerweile muss man sich schon blind stellen um nicht zu erkennen, dass die Klimaerwärmung nichts, aber auch garnichts mit dem globalen CO2 Ausstoss zu tun hat.
Ich verweise hier auf einen von vielen Fachartikeln aus Welt online:
http://www.welt.de/print/die_welt/debatte/article13468245/Die-grosse-Luftnummer.html

Es ist jetzt die Zeit, sich vom Dogma CO2-Klimaschutz zu lösen.
Bernd
24-08-11 23:04
Was sind Treibhausgasemissionen?
CO² ist Bestandteil unserer Luft die wir einatmen.
Ohne CO² gibt es kein Leben auf unserer Erde.
CO² ist klimaneutral, aber nicht der Biosprit aus Flächen von abgeholzten Regenwäldern (Wolkenbildung).
Kohlekraftwerke produzieren giftige Stoffe.
Als Ersatz zum CO²-Handel können wir genauso mit Sandkörnen, Stickstoff oder Sauerstoff handeln. Die Zielsetzung ist schlichtweg falsch.
Kohlekraft? Nein Danke!
05-08-11 08:23
"Im letzten Jahr sind die weltweiten Treibhausgasemissionen so schnell gestiegen wie nie zuvor.
Von einer Wende in der Klimapolitik ist die Welt kann nicht die Rede sein.
In dieser Situation kommt es gerade auf die Verantwortung der Industriestaaten an. Sie dürfen
nicht die falschen Signale setzen.
Bündnis 90/Die Grünen wollen ein Moratorium für neue Kohlekraftwerke ohne CO2-
Abscheidung.Mit 750 bzw. 950 Gramm CO2 pro Kilowattstunde Strom stoßen Braun- und
Steinkohlekraftwerke zwei bis dreimal soviel schädliche Klimagase aus wie moderne Gaskraftwerke."
Zitiert nach Kohlemoratorium - Parteiratsbeschluss 2008
Bernd
29-03-11 19:00
Umweltschutz – gut
Atomausstieg – gut
Energiewende – jau
Schutz des Regenwaldes – gut
Klimaschutz – schwachsinn
CO²-Reduktion – schwachsinn
So lange die "Grünen" bei dem größten Verbrechen des Jahrtausends (CO²-Lüge) mitspielen sind sie für mich nicht wählbar.
Dann tuutet mal kräftig was für eure Glaubwürdigkeit!
michel
08-01-11 10:03
endlich einer der was tuut
Kommentar

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