Green Goal ist ein Volltreffer

Die FIFA Frauen-Weltmeisterschaft 2011 in Deutschland hat sich grüne Ziele gesteckt. Erstmals wird eine Frauen-Finalrunde von einem umfangreichen Umweltprogramm begleitet.

Claudia Roth bei der Vorstellung des Green-Goal-Programms in der Bundespressekonferenz.

Claudia Roth, grüne Bundesvorsitzende und Sprecherin des WM-Umweltbeirats, hat heute in der Bundespressekonferenz gemeinsam mit Theo Zwanziger, Präsident des DFB, Klaus Töpfer, ehemaliger Bundesumweltminister und Mitglied des WM-Umweltbeirates, und Martin Schmied, Projektleiter des Green Goal vom Öko-Institut, das "Green Goal 2011" zur FIFA Frauen-Weltmeisterschaft vorgestellt.

Nachdem bei der Männer-Weltmeisterschaft 2006 das Green Goal ein voller Erfolg war, der auch international gewürdigt wurde, wurden für das Green Goal 2011 noch mal neue Wege beschritten, an deren Ende ein sehr umfangreiches Umweltprogramm steht. "Fußball soll Spuren in der Gesellschaft hinterlassen", sagt Claudia Roth. Bei der Integration, Anti-Diskriminierung und Anti-Rassismus gehe der Fußball schon voran. Nun sei das Green Goal 2011 die große Chance, auch das Thema Umweltschutz in die Stadien der WM und zu den Menschen zu bringen.

Um das Green Goal, eine klimafaire WM, zu erreichen, wurden in der Planung der WM schon viele Maßnahmen ergriffen und eine Million Euro von DFB, FIFA und Partnern investiert. Wichtige Aspekte des Konzepts sind unter anderem die umweltfreundliche Anreise der Zuschauer mit Bus und Bahn, der sparsame Umgang mit Wasser und das Vermeiden von Abfall. Zusätzlich wurde auch auf das Catering geachtet. Im Stadion in Frankfurt, dem Austragungsort des Endspiels und weiterer Spiele, werden erstmals nur Bio-Bratwürste verkauft. An einem Spieltag werden ca. 15.000 Bratwürste verkauft.

Nach Berechnungen des Öko-Instituts entstehen durch die Ausrichtung des Turniers rund 40.000 Tonnen Treibhausgase. Greifen alle Maßnahmen der Kampagne, kann diese Menge aber deutlich reduziert werden.

Theo Zwanziger betont außerdem, dass nach der Weltmeisterschaft nicht Schluss mit den Anstrengungen für den Umweltschutz ist. Die Frauen-Weltmeisterschaft ist vielmehr der Anstoß zu einer großen Klimakampagne des DFB. Und für das Green Goal gibt es sogar schon Anfragen aus Brasilien, wo die nächste Männer-Weltmeisterschaft 2014 stattfindet.

Claudia Roth ist sich sicher: "Mit dem Green Goal ist ein ziemlicher Volltreffer gelungen."

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Klimafair kicken

Die Frauen-WM 2011 in Deutschland soll ohne negative Folgen für das Klima bleiben. Für das Projekt Green Goal hat der DFB einen Umweltbeirat eingerichtet, in dem sich auch Claudia Roth leidenschaftlich engagiert.

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Grünes Public-Viewing der WM

Der Bundesverbandes von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und der Landesverband Berlin laden zum grünen Public-Viewing bei der Frauen-Fußball-WM ein.

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Für Umweltschutz beim Fußball

Claudia Roth wurde in die Nachhaltigkeitskommission des DFB berufen.

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Fußball wirkt in die Gesellschaft hinein

Ganz Europa ist im Fußballfieber. Im Interview spricht Claudia Roth über die politische Dimension des Massensports.

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Blog vom Demokratiekongress

Unsere Berichterstattung vom grünen Demokratiekongress in Mainz zum Nachlesen.

Kommentare

h.g.
23-07-11 11:43
Den Sport für politische Zwecke zu instrumentalisieren wurde
schon von vielen Diktaturen praktiziert. Nazis, Kommunisten und andere Regime missbrauchten und benutzen heute noch portliche Massenveranstaltungen gerne für ihre Propaganda.
Dass auch Claudia Roth dieses Instrument für sich erkannt hat,läßt aufhorchen. Erst Olympia München (hier hat man sich dann klammheimlich aus dem Staub gemacht als ers brenzlich wurde),dann Frauen Fußball WM, bei der sie dann beim Finale wegen offen zur Schau gestellter Sympatie für eine Mannschaftzusammen mit Sylvia Neid zusammen höchst peinlich wirkte.
Was haben bitteschön die Katastrophen in Japan mit dem Fußball zu tun. Rein garnichts. Bedenkt man dann noch, dass die US Amerikanerinnen kurz vor Ende der Verlängerung bei einer eindeutigen Torschance für sich durch ein Foul gstoppt wurden welches für die japanische Verursacherin eine
rote Karte zur Folge hatte und den US Frauen vermutlich den
Siegestreffer kostete , sollte man nicht so euphorisch daherlabern. Es wirkt ein bisschen peinlich. Aber Frau Roth
lässt ja bekanntlich nichts aus, um ihren nervigen Senf zu allen Ereignissen abzugeben. Ihr habt siche bessere Leute als gerade diese Dame. Massenveranstaltungen dieser Art dürften wohl kaum klimaneutral abzuwickeln sein, hier hatte das "leidenschaftlich Engagement" von Frau Roth wohl andere
Beweggründe (siehe oben), außerdem war man dadurch häufiger im Focus der Fernsehkameras.
richter
13-07-11 06:13
Mir war bislang ziemlich unklar, warum die Frauennationalmannschaft überraschend ausgeschieden ist.
Jetzt weis ist es; sie wurden auf die "grüne Erfolgsspur geleitet" ! Klimafair kicken heißt, möglichst "früh" ausscheiden aus dem Wettbewerb. Früh "ausscheiden" dies ist Klima schonend, denn jeder Torbrüll und die Menschenmassen verursachen doch C02,oder? Weniger Zuschauer, kein Interesse
mehr, dies alles fördert doch den Sinn oder nicht Frau Roth.
"Frau Roth des Fußballs tot" - hört sich doch gut an !
Bernd
28-06-11 08:12
Wenn die WM Klimaneutral sein soll, warum müssen die SpielerInnen dann zwingend die Strecke von Berlin nach Frankfurt mit dem umweltschädlichsten Verkehrsmittel zurücklegen dass zur Verfügung steht?
Umweltschutz geht anders.
Axel Horn
28-06-11 07:38
Green Goal ist sicher eine gute Sache. Wird bei der Aktion auch auf die künstliche Rasenbeleuchtung verzichtet? siehe z.B. http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,749682,00.html Oder ist vorgesehen, für "Stadium Grow Lighting" nur 100% Solarstrom im Mittagspeak der Einspeisung zu verwenden? Das würde mich echt interessieren! Viel Spaß bei der Frauen-WM!
A.R.Schlecker
26-06-11 17:30
Wo bleiben die Kommentare?
Euer Zenit ist überschritten.

Lasst Euch ja nicht mehr auf Anti-AKW-Demos blicken.
umweltfreund
25-06-11 21:14
laßt uns als ausgleich zur frauen-wm 1 milliarde windräder pflanzen!
einannewaffel
25-06-11 21:10
gute nacht, gesinnungspolizei
einannewaffel
25-06-11 20:14
schade, das die gruenen heutzutage alles und jeden instrumentalisieren.
einannewaffel
25-06-11 20:13
ich werde in frankfurt schon mal keine zwangsbratwurst essen.
einannewaffel
25-06-11 20:12
was da gemacht wird nütz nichts.
Kommentar

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