Dein Klimaschutz-Sofortprogramm!

Wusstest Du, dass wir in Deutschland zwei Kraftwerke sofort abschalten könnten, wenn alle Menschen auf den Standby-Modus ihrer Fernseher und Stereoanlagen verzichten würden? Und wusstest Du, dass ein PC 70 Prozent seines Stroms im heruntergefahrenen Zustand verbraucht? Weitere 98 Energiespartricks findest Du in unserer Klimaschutz-Liste

Grüner Strom aus deiner Steckdose. Foto: jarts/photocase.com
  1. Regionale Produkte kaufen. Im Supermarkt öfter mal auf das Etikett schauen – ist der Saft schon einmal durch das ganze Land gefahren?
  2. Saisonale Produkte kaufen. Erdbeeren im Januar sind ein großer Luxus. Für den die Umwelt zahlen muss, wenn die süßen Dinger aus Südafrika eingeflogen werden.
  3. Weniger Fleisch essen. Bevor ein Rind geschlachtet werden kann, muss es erst mal selbst essen. Und zwar viel mehr, als der Nährwert des Fleisches am Ende beträgt.
  4. Bio kaufen. Die Herstellung von Bioprodukten verbraucht weniger fossile Energieträger.
  5. Recyclingpapier kaufen. Das verbraucht weniger Energie und Wasser.
  6. Nachfüllpacks kaufen. Plastik wird ebenfalls aus Öl hergestellt.
  7. Plastiktaschen vermeiden. Siehe oben.
  8. Getränke in großen Flaschen kaufen. Das verbraucht anteilig weniger Material.
  9. Kühlschrank nicht neben den Herd stellen. An einem kühlen Ort hat er weniger zu tun und braucht weniger Energie.
  10. Platz hinter dem Kühlschrank lassen. Kühlschränke machen innen kalt und außen warm. Je schlechter die Wärme an die Umgebungsluft abgegeben werden kann, desto mehr Energie benötigt das Gerät.
  11. Kühlschrank nicht unnötig offen lassen. Das macht sowieso kein Mensch? Dann ist ja gut.
  12. Heiße Speisen abkühlen lassen. Und erst dann in den Kühlschrank räumen. So hat er weniger zu tun.
  13. Gefrorene Lebensmittel auftauen. Und erst dann in die Mikrowelle oder auf den Herd stellen. Zeit ist Geld – das gilt auch anders herum.
  14. Gefrorene Lebensmittel im Kühlschrank auftauen. Für ganz ausgefuchste. Wer viel Zeit hat, kann Tiefgefrorenes im Kühlschrank auftauen. Dann muss der weniger Kühlen.
  15. Vereiste Kühlschränke abtauen. Der Eispanzer vermindert nämlich den Wirkungsgrad.
  16. Im Urlaub Kühlschrank aus. Kühlgeräte sind die größten Stromfresser im Haushalt. Aus damit, wenn niemand sie braucht (aber Tür offen lassen)!
  17. Auf jeden Topf ein Deckel. Schade um die Energie, die als Wasserdampf entweicht.
  18. Jeden Topf auf seine Platte. Ist die Herdplatte zu groß oder zu klein für den Topf, verpufft viel Energie wirkungslos.
  19. Schnellkochtopf nutzen. Ganz einfaches Prinzip: Wasserdampf unter hohem Druck vermindert die Kochzeit.
  20. Nachglühen! Elektroherde geben noch viel Energie, auch wenn die Platte schon abgeschaltet ist. Nutze sie!
  21. E-Herd gegen Gasherd tauschen. Letztere gehen viel sparsamer mit der zugeführten Energie um.
  22. Backofentüre zu! Was für den Kühlschrank gilt, ist auch beim Backofen eine gute Idee.
  23. Unser Backofen muss kleiner werden. So genannte Backraumteiler verringern das Volumen des Ofens. Je weniger Luft darin ist, umso weniger muss dieser nämlich heizen.
  24. Umluftherde optimal nutzen. Wer einen Umluftherd hat, kann mehrere Speisen gleichzeitig zubereiten. Oben Braten, unten Backen – zu Weihnachten ist das gar nicht so abwegig.
  25. Backofen von Hand reinigen. Dein Backofen hat eine Reinigungsautomatik? Schön für Dich, aber schlecht fürs Klima. Dabei geht eine Menge Energie drauf.
  26. Wasserkocher statt Herd. Für das Teewasser ist ersterer viel besser geeignet.
  27. Wasserkocher sparsam füllen. Nur eine Tasse Tee? Dann koche auch nur so viel Wasser auf. Das spart Strom
  28. Duschen statt Baden. Gilt aber nicht für Dauerduscher.
  29. Beim Zähneputzen Wasserhahn zudrehen. Kann man nicht oft genug sagen: Spart jede Menge Wasser!
  30. Zähne nicht elektrisch putzen. Man sieht es ihr nicht an, da sie batteriebetrieben ist. Doch eine elektrische Zahnbürste produziert mehr CO2 als der beim Zähneputzen laufende Wasserhahn.
  31. Beim Rasieren den Wasserhahn zudrehen. Nein, gilt nicht nur für Männer.
  32. Brausekopf? Niederdruck! Niederdruck-Brauseköpfe reduzieren den Warmwasserverbrauch.
  33. Einhandhebelmischer lassen sich schneller einstellen und sparen darum Wasser.
  34. Wassertemperatur der Heizung einstellen. Niemand duscht mit 90 Grad heißem Wasser. Warum muss es also erst so hoch erhitzt werden um dann wieder auf 40 Grad abgekühlt zu werden?
  35. Warmwasserspeicher abschalten. Die kleinen Boiler unter der Spüle halten das Wasser den ganzen Tag warm. Obwohl tagsüber stundenlang keiner da ist. Aber Achtung: Manche Geräte können kaputt gehen, wenn sie ohne Wasserzufluss eingeschaltet werden.
  36. Spülstopptaste im Klo einbauen. Kleines Geschäft, kleine Spülung. Eigentlich logisch.
  37. Spülkasten abdichten. Läuft Dein Spülkasten immer ein bisschen? Das ist Trinkwasser, das da sinnlos durchs Klo läuft!
  38. Bei 40 Grad waschen. Dank moderner Waschmittel reicht das heutzutage meistens aus.
  39. Auf die Vorwäsche verzichten. Siehe oben. Wer nicht gerade als Maler arbeitet, braucht das in den seltensten Fällen.
  40. Waschmaschine voll machen. Viele ältere Maschinen waschen immer mit der selben Menge Wasser. Nicht gut, wenn nur ein paar T-Shirts und Socken drin sind.
  41. Sparprogramm sparsam nutzen. Auch wenn der Knopf mit "½ -Programm" beschriftet ist, bedeutet nicht, dass nur die Hälfte der Energie verbraucht wird. Ein doppeltes Sparprogramm verbraucht mehr Energie als eine Standardwäsche. Also lieber die Maschine voll machen (siehe oben).
  42. Wäsche an der Luft trocken. Wäschetrockner verbrauchen noch mehr Strom als Waschmaschinen. Und in den meisten Fällen trocknet die Wäsche ganz von selbst. Das hat die Natur clever eingerichtet.
  43. Lieber Abluft- als Kondens- Wenn unbedingt ein Wäschetrockner hermuss, sollte es wenigstens ein Ablufttrockner sein.
  44. Wäschetrockner voll machen. Aber nicht überfüllen, am effektivsten sind die Geräte, wenn man sich an die Anweisungen der Hersteller hält.
  45. Lass es ordentlich rund gehen. Vor dem Trocknen die Wäsche gut schleudern, mindestens bei 1000 Umdrehungen pro Minute.
  46. Flusensieb reinigen. Ist das Flusensieb verstopft, braucht der Trockner länger für seinen Job. Und frisst dabei viel Strom.
  47. Fenster und Türen dichten. Wer mal seinen Schreibtisch an einem undichten Fenster hatte weiß, wie viel Energie dort verschwindet.
  48. Heizung nachts runterdrehen. Im Bett wird’s von ganz allein warm. Aber die Heizung nicht ganz abdrehen – sonst verbraucht sie am nächsten Tag zu viel Energie.

  49. Thermostate einbauen. Wie Maßnahme 48, aber für Profis: Zeitgesteuerte Thermostate übernehmen die Tag/Nachtschaltung von allein.
  50. Heizung nicht voll aufdrehen. Schon ein Grad weniger spart proportional viel mehr Energie.
  51. Heizkörper nicht verdecken. Eigentlich ganz profan: Wenn Vorhänge vor der Heizung hängen, geht die Wärme durchs Fenster. Andersrum ist besser.
  52. Nachts Vorhänge schließen. Siehe oben, auch Rollläden sind eine gute Wärmedämmung.
  53. Wand hinter den Heizkörpern dämmen. Eine reflektierende Alufolie tut’s.
  54. Stoßlüften. Lieber die Fenster ein paar Minuten richtig aufreißen, als sie stundenlang gekippt zu lassen.
  55. Heizung warten lassen. Das ist vor allem sicherer. Und eine gut gepflegte Heizanlage kann ihre Aufgabe effektiver erfüllen.
  56. Stromsparende Küchengeräte kaufen. Jeder hat schon mal von Energie-Effizienzklassen gehört. Die sind nicht zum Spaß erfunden worden, sondern weil sie wirklich helfen, Geld zu sparen.
  57. Geschirrspüler anschaffen. Das ist doch mal eine gute Nachricht: Selber spülen verbraucht ab vier Personen im Haushalt mehr Energie.
  58. Geschirrspüler voll machen. Da ist es wie bei der Waschmaschine – je mehr mit einem Aufwasch erledigt wird, umso besser.
  59. Wasserhärte beachten. Du kannst Dein Gerät auf die jeweilige Wasserhärte am Ort einstellen. Solltest Du auch tun.
  60. Schmutziges Geschirr nicht vorspülen. Manche Leute machen das bei stark schmutzigem Geschirr. Tut aber nicht not. Für schwere Fälle hat der Geschirrspüler ein extra Programm.
  61. Energiesparmodus. Dein Geschirrspüler hat einen Energiesparmodus? Super, nutze ihn gut!
  62. Frischen Kaffee trinken. Die Warmhalteplatte der Kaffeemaschine ist ein richtiger Stromfresser. Außerdem schmeckt die Plörre schon nach ein paar Minuten nicht mehr. Besser: Thermoskanne oder frischer Kaffee.
  63. Moderne Geräte kaufen. Dieser Toaster aus den fünfziger Jahren sieht ja unheimlich schick aus. Aber Energieeffizienz war damals leider ein Fremdwort. Vielleicht nutzt Du das gute Stück lieber nur noch als Deko.
  64. Haus dämmen. Wenn Du eins hast, sorge für ordentliche Wärmedämmung. Die Investition rechnet sich schnell.
  65. Heizung modernisieren. Siehe oben. Moderne Heizsysteme gehen wesentlich sparsamer mit Energie um.
  66. Strom mit Solarzellen erzeugen. Denn die Sonne scheint für jeden umsonst.
  67. Warmwasser mit Solarenergie erzeugen. Das funktioniert sogar im Winter noch erstaunlich gut, wenn die Solaranlage eine herkömmliche Heizung unterstützt.
  68. Laptop statt Desktop. Die tragbaren Computer verbrauchen viel weniger Strom als große Schränke unter dem Schreibtisch.
  69. Heizung aus im Computerzimmer. Du glaubst, das ist ein Scherz? Dann halte mal Deine Hand an die Lüftung eines modernen PCs. Der produziert so viel Wärme, dass Du locker die Heizung ein wenig runterdrehen kannst solange der Rechner läuft.
  70. Monitor ausschalten. Wenn es nichts zu sehen gibt – Monitor aus! Nichts ist sinnloser als ein PC, der sich mit einem Bildschirmschoner selbst beschäftigt.
  71. Stromsparende Geräte kaufen. Nicht nur Waschmaschinen, auch Computer und Fernseher gibt es inzwischen in stromsparenden Varianten.
  72. Stromsparende Komponenten kaufen. Wenn Du es gern ein bisschen differenzierter magst, kannst auch bei der Auswahl der Rechnerbauteile auf Energieeffizienz achten. Baust Du zum Beispiel eine stromsparende Festplatte ein, dürfen Prozessor und Grafikkarte ja vielleicht etwas leistungsstärker sein..
  73. Rechner nicht nur runterfahren, sondern ausschalten. Die Kiste ist erst wirklich vom Netz getrennt, wenn der Schalter an der Gehäuserückseite aus ist. Wer den Rechner nur runterfährt, gibt ihm die Lizenz zum Stromkillen.
  74. Sendeleistung des W-Lans dimmen. Dein W-Lan versorgt auch die Kneipe um die Ecke mit? Schön für die Kneipe, aber schlecht für Deine Netzwerksicherheit – und den Stromverbrauch des Routers.
  75. Drucker und Scanner abschalten. Diese Geräte braucht man meist nur ein, zwei Mal am Tag. Es reicht völlig, sie kurz vorher anzuschalten.
  76. Weniger Drucken. Einfach noch mal kurz nachdenken: Brauche ich dieses Dokument auf Papier?
  77. Auf Schmierpapier drucken. Siehe oben. Wenn ja, noch mal überlegen: Reicht es vielleicht auch auf der unbedruckten Seite eines schon einmal verwendeten Blattes?
  78. Stromanbieter wechseln. Ökostrom verbraucht im Gegensatz zu Kohle, Öl, Gas und Atom keine natürlichen Ressourcen. Und produziert kein CO2.
  79. Energiesparlampen. Im Vergleich zu normalen Glühbirnen verbrauchen diese viel weniger Strom. Aber bitte das Recycling nicht vergessen, damit gesundheitsgefährdendes Quecksilber und andere Stoffe wiederverwendet werden und nicht in die Umwelt gelangen können.
  80. Licht abschalten. Muss im Flur das Licht brennen, wenn Du in der Küche bist?
  81. Licht anschalten. Noch schlauer: Ein Bewegungsmelder im Flur, der das Licht anschaltet, wenn es gebraucht wird. Und wieder aus.
  82. Elektrogeräte abschalten. Muss der CD-Player angeschaltet sein, während Du Radio hörst?
  83. Standby-Modus vermeiden. Fernseher & Co. nie mit der Fernbedienung ausschalten. Das Bild geht zwar weg, doch der Stromzähler läuft weiter. Abschaltbare Steckdosen machen damit Schluss.
  84. Stromsünder finden. Welche Geräte verbrauchen im Haushalt den meisten Strom? Das kannst Du mit einem Messgerät herausfinden, die es in verschiedenen Varianten gibt. Manchmal sind die unscheinbaren Geräte die schlimmsten Strolche.
  85. Akkus statt Batterien kaufen. Die kosten zwar mehr, sind aber bis zu 1000 Mal wiederverwendbar. Und sparen eine Menge Giftmüll.
  86. Gelbe Tonne, Glascontainer und Altpapiersammlung nutzen. Das nennt man Recycling. Es werden nicht nur Rohstoffe, sondern auch Energie gespart.
  87. Nicht immer Auto fahren. Jaaaa, Mama! Stimmt aber: Manchmal ist das Fahrrad oder der Bus ebenso gut.
  88. Inlandsflüge vermeiden. Von Hannover nach Stuttgart fliegen? Die gefühlte Reisezeit mag kürzer sein – doch die Fahrt zum Flughafen, Check-In und Sicherheitskontrollen brauchen viel Zeit. Am Ende ist die Bahn meist genauso schnell
  89. Videokonferenzen einführen. Wenn man diesen wöchentlichen Jour Fixe am anderen Ende der Republik vielleicht auch per Videokonferenz halten könnte, würden neben Energie auch Nerven und Reisekosten gespart.
  90. Spritsparend fahren. Darüber kann man ganze Referate halten (und sich auch prima streiten). Faustregel: Fahre möglichst mit geringer Motordrehzahl und passe Dich dem Verkehrsstrom an – dann musst Du nicht so oft bremsen.
  91. Spritspartraining absolvieren. Weil man übers spritsparende Fahren so herrlich streiten kann: Experten können Dir sagen, was wirklich stimmt.
  92. Motor nicht warmlaufen lassen. Schade um die schöne Energie – und dem Motor ist das egal, so lange Du nicht zu sportlich losfährst.
  93. Ordentlich Gas geben. Ja, das spart Benzin. Allerdings nur, wenn Du früh in einen höheren Gang schaltest.
  94. Nicht so rasen. Ab Geschwindigkeiten von 100 km/h geht der Benzinverbrauch steil nach oben. Und bei Vollbremsungen wird wertvolle Energie vernichtet.
  95. Bergab vom Gas gehen. Das ist so logisch. Trotzdem macht es kaum jemand.
  96. An der Ampel Motor aus. Lohnt sich fast immer.
  97. Stromfresser abschalten. Der elektrische Strom im Auto wird mit Hilfe des Motors erzeugt. Und der verbrennt Benzin. Darum auch im Auto: Strom sparen heißt Energie sparen.
  98. Ballast abwerfen. Die Schneeketten müssen nicht den ganzen Sommer im Kofferraum mitfahren. Einfach mal beherzt aussortieren. Das spart Gewicht und damit Triebstoff.
  99. Reifendruck prüfen. Das verringert den Reibungswiderstand der Reifen.
  100. Das richtige Auto kaufen. Achte beim nächsten Wagen auf den Verbrauch und Emissionswerte. Und muss es wieder ein Kombi sein, wenn die Kinder aus dem Haus sind?
  101. Im Internet surfen und EMails verschicken. Die Öko-Suchmaschine Ecosia benutzt für ihre Server Ökostrom und schützt mit jeder Suchanfrage ein Stück Regenwald. Auch Email-Anbieter wie Posteo und Biohost setzen auf Ökostrom.

Klicke auf die Buttons, um das jeweilige Netzwerk zu aktivieren. Beachte, dass dadurch persönliche Daten an Facebook, Twitter oder Google übertragen werden.

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Mein Geld tut Gutes

Was macht meine Bank eigentlich mit meinem Geld?

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Eure 25 Fragen für die KandidatInnen

Bis 12. Oktober werden die BewerberInnen für das Spitzen-Duo diese Fragen beantworten.

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Zusätzliche Plakate, Wahlkampfzeitungen oder eine Tageszeitungs-Anzeige: Mit einigen Euro kannst Du Guido und Angela ärgern.

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Selbst ist der Strom

Energiewende? Wie funktioniert das eigentlich ganz praktisch? Die kleine Gemeinde Feldheim in Brandenburg hat sich der Macht der großen Energiekonzerne entzogen.

Kommentare

Ingenieur
17-09-09 23:10
Die dumme Bevölkerung könnt Ihr täuschen, mit euren ausgeluschten immer gleichen Falschaussagen. Wie hoch ist denn euer Wähleranteil bei Ingenieuren? Wer mit Begriffen wie Grundlast, Mittellast und Spitzenlast etwas anfangen kann, merkt schnell, dass die Grüne Stromlüge nicht aufgehen kann.

Grundlast = Strombedarf der rund um die Uhr gebraucht wird
Wind = nicht immer da
Sonne = Nachts nicht da
Anteil Kernernergie Grundlast = 48%
Schlussfolgerung: DA IST EINE LÜCKE!!!
Thomas
15-09-09 11:28
Zu Punkt 43:
"Lieber Abluft- als Kondens- Wenn unbedingt ein Wäschetrockner hermuss, sollte es wenigstens ein Ablufttrockner sein."

Da solltet Ihr aber wenigstens erwähnen, daß Kondenstrockner mit Wärmepumpe wiederum besser sind, als die schöne warme Luft unsinnig in den Garten zu pusten.
George
09-09-09 11:56
Einhand-Mischhebel sind in der Regel so konstruiert, dass man sie für Kaltwasser nach rechts und für Warmwasser nach links drehen muss. Wo auch immer ich hinkomme steht der Mischhebel auf der Stellung "geradeaus", d.h. er liefert zu gleichen Teilen heisses und kaltes Wasser. Es ist wohl praktischer, wenn der Hebel genau nach vorne zeigt.
Das ist eine kolossale Verschwendung. Meistens braucht man nur wenig (und kaltes) Wasser. Es läuft gar nicht lange genug, als dass das automatisch zugemischte warme Wasser weiter käme, als in die Wand.
Ich schlage vor, in Zukunft nur noch Mischhebel auf den Markt zu bringen, die in der geraden Stellung nur kaltes Wasser liefern. Wenn man wirklich warmes Wasser braucht kann man ihn dann nach links drehen.
Die Einsparung dürfte, wenn man alle Haushalte zusammenzählt, in denen der konventionelle Mischer gewohnheitsmäßig nach vorne steht, riesig sein.
anton
04-09-09 23:07
es ist ja alles sehr interessant. Aber wie halten es die Grünen Spitzenpolitikerinnen mit dem Umweltschmutz!! durch die Fäberei ihrer Haare?????
eleral
30-08-09 10:41
Hallo,
für mich ist das Schlimmste, mich sehr allein zu fühlen, was den Umweltschutz betrifft. Es macht sich keiner Sorgen um unsere Kinder, nicht mal die, die eines haben. Es geht damit schon los, dass jeder sein Kind mit dem Auto zur Kita fährt, obwohl alleine schon die Rohstoffgewinnung für Öl und Benzin extrem Umweltschädigend ist, interessiert es keinen, seinen Kindern zu zeigen, wie wichtig es ist, kleine Wege mit dem Rad zu fahren für Umwelt und Gesundheit. Es sind so viele Sachen, die die Menschen nicht interessiert, sie haben fast alle Depressionen meistens vom Bewegungsmangel, sind vollgestopft mit Industrieessen und comerzorientiert, wo eine Heidi Klum noch voll unterstützt. Sie hat selbst jetzt 4 Kinder, jettet aber von Kontinent zu Kontinent und verpestet unsere Umwelt um für noch mehr umweltschädigende Dinge zu werben und bekommt dafür auch noch Geld.
Redaktion
28-08-09 18:10
Hallo Malte,

sehr aufmerksam! Allerdings bist Du vermutlich (leider) überdurchschittlich engagiert. Wir wären schon ein gutes Stück weiter, wenn sich jede und jeder an 10 oder 15 Punkte aus diesem Programm halten würde. Insofern hast Du natürlich Recht, aber Strom sparen ist immer gut - zumal einige Anbieter von Ökostrom inzwischen auch Ökogas im Programm haben.
Malte
28-08-09 17:16
Hallo,
irgendwie passen meiner Meinung nach die Punkte 21 und 78 nicht zusammen - wenn man Ökostrom bezieht, sollte ein E-Herd doch um einiges sinnvoller als ein Gasherd sein oder? Auch viele andere Stromverbrauchs-Probleme fallen dann nicht mehr so drastisch aus, abgesehen von der größeren Abwärme der stromfressenden Geräte und von den höheren Kosten.
Ansonsten stimme ich den Tipps hier jedoch zu und hoffe, dass möglichst viele davon durch die Bevölkerung umgesetzt werden.
KUG
15-08-09 21:34
Hallo,

ein paar eigene Gedanken zum Thema Nachhaltigkeit und Umweltschutz!

Inlandsflüge vermeiden ist ein sehr guter Punkt. Leider bleibt es die Bahn schuldig, attraktive Alternativangebote zu schaffen. Das scheitert leider schon am Preis, vom Service gar nicht zu reden. Fliegen ist immer noch zu billig, oder Bahn fahren zu teuer, je nachdem.

Mehr Fahrrad fahren? Volle Unterstützung. Aber dann sollte man auch die Vorsuassetzungen und Infrastruktur dafür schaffen, damit der Fahrradfahrer als Verkehrsteilnehmer ernstgenommen wird. Das fängt bei gescheiten Fahrradwegen (Schluß mit Verbundpflaster-Marterstrecken) an und hört bei den mittelalterlichen STVZO-Regularien auf. Beispiel gefällig? Die vorgeschriebenen "Funzeln", die man sich an's Rad schrauben soll, um es STVO-konform zu machen, sind ein einziges Sicherheitsrisiko. Und wer sich entsprechend mit leistungsstarken Lampen verkehrssicher ausstattet, handelt illegal. Innovative Liegeräder werden allein durch den Pedalreflektorparagraphen schon illegal. Hier ist dringend Nacharbeit erforderlich.

Zum Thema KFZ und Umweltschutz: Es muß endlich Schluß damit sein, daß die Fahrer alter Autos als Umweltsünder gebrandmarkt werden. Wer sein Auto fährt, bis es kaputt ist, handelt nachweislich ökoogisch sinnvoller, als der, der sich alle 5 Jahre ein neues "umweltfreundliches" Modell kauft. Sogenannte Umweltzonen sind ökoölogisches Placebo und Aktionismus, der außer der Diskriminierung der Halter älterer Fahrzeuge keinen Effekt hat. Die Abwrackprämie ist sozial ungerecht, da aus Steuergeldern finanziert, die alle zahlen und nur denen nützlich, die sich einen neuwagen leisten können.

Glühbirnen vermeiden? Wer möchte, gerne! Aber bitte freiwillig und nicht mit Zwang. Der Umstand, daß die EU mir vorschreiben will, was ich zuhause als Leuchtmittel benutzen soll, hat dazu geführt, daß ich mir aus Protest Glühbirnenvorräte für die nächsten 40 Jahre angelegt habe. Das Produkt Energiesparlampe ist eben kein gleichwertiger Ersatz, wie uns die Lampenindustrie, die sich die Politik erfolgreich vor den Karren gespannt hat immer weismachen möchste. In meine Fassungen kommt kein Energiespardreck.

Stopt den Flächenverbrauch! Keinen zerstörerischen Standortwettbewerb mehr. Keine weiteren neuen Industrie- und Wohngebiete auf ehemaligen Naherholungsflächen, keine neuen Einkaufszentren auf der grünen Wiese mehr, während in den Innenstädten haufenweise Ladenflächen leerstehen und zerfallen.

Danke für Eure Aufmerksamkeit
Sigvard Gessinger
09-08-09 08:59
Fortführung des Liste "DEIN KLIMASCHUTZ-SOFORTPROGRAMM!"

100. Das richtige Auto kaufen. Achte beim nächsten Wagen auf den Verbrauch und Emissionswerte. Ein Elektroauto kaufen, das in kürze serienreif sein dürfte - aber bitte mit grünem Strom aus einer Photovoltaik-Anlage (auf dem eigenen Dach wenn möglich).
Bauen
101. Das richtige Haus planen und bauen. Neubauten dürfen nur noch als Energiesparhäuser geplant und gebaut werden - KfW-40 oder Passivhäuser mit 100% Erneuerbarer Energien - ohne (Saudi)Öl, ohne (Russen)Gas, ohne Atom- oder Braunkohlestrom!
102. Dezentrale Energiegewinnung. Wir haben in Deutschland genügend erneuerbare Energieressoursen <http://de.wikipedia.org/wiki/Erneuerbare_Energie> , um mit 100% Erneuerbarer Energien unabhängig vom Ausland zu sein.
103. Der richtige Kauf bei Immobilien. Achte beim nächsten Hauskauf auf den Energie-Verbrauch, auf die Emissionswerte und die Energieerzeugung.
104. Luftdichtheit. Ein luftdichtes Gebäude hat viele Vorteile für den Bewohner. Der Komfort ist höher (Behaglichkeit durch hohe Luftqualität und Vermeidung von Zugluft), der Heizenergieverbrauch (Heizkosten sparen) ist kleiner und es werden Bauschäden vermieden.
105. Wie wird die Luftdichtkeit geprüft: Durch die Blower-Door-Messung (nach DIN EN 13829), wenn bei Neu- oder Umbauten die Fenster/ Außentüren, die "Luftdichte Ebene" eingebaut ist und bevor weitere Innenverkleidungen montiert werden. Eventuell auftretende Leckagen können dann ohne größeren Aufwand abgedichtet werden
106. Wie Häuser im Bestand sanieren. Zuerst ein Konzept zusammen mit einem unabhängigen Energieberater (z.B.Architektenkammer) entwickeln - Gebäudehülle, solare Energieerzeugung, Restenergie z.B. über eine kleine Pelletheizung.
107. Der zeitgemäße Bebauungsplan. Im jetzigen Solarzeitalter muß der Bürger darauf achten, daß die Baubehörden um-denken und um-planen, damit Solaranlagen auf allen Neubau-Dächern durch Ausrichtung der Firstrichtung in Ost-West auch möglich ist. Solaranlagen sind (zum Glück) "genehmigungsfrei" geworden. Ausnahme: die Stadt Schwäbisch Hall hat in ihrer neuesten Satzung zum "Schutz der Dachlandschaften" in der gesamten Innenstadt Solaranlagen verboten! Siehe auch: Einspruch der "Energie-Initiative Kirchberg e.V.".

An die
Stadt Schwäbisch Hall
Öffentliche Bauvorschriften zum Erhalt der historischen Dachlandschaften von Schwäbisch Hall und Steinbach
Lageplan, Textteil und Begründung vom 07.01.2009
„öffentlicher Aushang“ seit 14.04.2009, Einspruchsfrist bis 14.05.2009

zum Textteil §4:
zu Punkt 1.)
Es gibt wohl keine Dachfläche, die von irgendwoher nicht einsehbar ist – somit sind Solarthermie- und Photovoltaikanlagen wohl in keinem Fall als rechtssicher „zulässig“ einzustufen.
zu Punkt 2.)
ist eigentlich selbstverständlich
zu Punkt 3.)
„flächenbündig“ – der Fachmann spricht von „InDach-Montage“ – ist für einen guten Solararchitekten ebenfalls selbstverständlich
zu Punkt 4.)
Oberflächen von Solarthermie- und Photovoltaikanlagen sind immer zu einem bestimmten Maße „reflektierend“, da die Oberflächen Glas- oder bzw. Glasverbundmodule sind, auch wenn sogenanntes Antireflex-Glas verwendet wird – somit sind Solarthermie- und Photovoltaikanlage grundsätzlich nicht „zulässig“?

zur Begründung:
Natürlich sind in Schwäbisch Hall alle Bauepochen (bis ins „19. Jahrhundert“) vorhanden und wurden als bedeutsame kulturhistorische Zeugnisse erhalten und gepflegt, aber es sind auch neuere Bauten in der Innenstadt (Landratsamt, Blendstatthalle, Glashaus am Milchmarkt, Brenzhaus und viele mehr) entstanden und derzeit entsteht mit dem „Kocherquartiert“ eine moderne zeitgemäße Architektur.
Vergangene, völlig unterschiedliche Stil-Epochen haben sich in Schwäbisch Hall beispielhaft zum jetzigen denkmalgeschützten Ensemble zusammengefügt. Warum sollten moderne, zeitgenössische Baustile nicht hinzu kommen können. Man muss es nur richtig und einfühlsam machen.
Wir leben im Solarzeitalter und müssen uns von den alten Denkweisen des Öl-/Gas-/Atomstrom/Braunkohle-Zeitalters lösen - oder soll Schwäbisch Hall wie Rothenburg o.d.T. ein lebloses Freilandmuseum werden?
Natürlich ist es ausdrücklich zu begrüßen, dass Regelungen geschaffen werden, anhand derer im gestalterisch sensiblen Altstadtbereich jede Solarthermie- oder Photovoltaikanlage fachmännisch und gestalterisch von einem Architekten geplant, gebaut, überwacht und vom Bauamt genehmigt werden muss.
Durch die im Textteil des §4 aufgelisteten Punkte ist jedoch generell eine Solarthermie- und Photovoltaikanlage im Stadtgebiet nicht (mehr) zulässig.
Spätere Generationen werden sich über solch eindimensionale Betrachtungsweisen des Gemeinderates und der Baubehörde wundern. Ziel der Satzung sollte daher eher sein, die „Nutzung erneuerbarer Energien zu ermöglichen, im Einklang mit der Bewahrung der historischen Dachlandschaften“.

Arbeitskreis Architektur (AK) der Energie-Initiative Kirchberg e.V.
Sigvard Gessinger  Architekt Rainer Neubauer • Freier Architekt
74523 Schwäbisch Hall 74523 Schwäbisch Hall
Eberhard-Heim-Str. 17 Gelbinger Gasse 75
Fon 0791 3456 • Fax 0791 2212 Fon 0791 970 970 • Fax 970 97 17
• info@architekt-gessinger.de • • info@neubauer-architektur.de •
www.architekt-gessinger.de • • www.neubauer-architektur.de
K.-D. Tomic
14-06-09 13:36
Hallo

Legt den der Energiekonzernen das Handwerk!
Die Suche nach Lagerstätten für diese unausgegorene Technik der CO2-Speicherung ist absolut unnötig wenn von vornherein auf die Steinzeit-Technik Kohlekraftwerke verzichtet wird. Am Bürger vorbei versuchen diese Subjekte aus Gründen des Profits den Bau von neuen Kraftwerken zu ermöglichen. DAS zu verhindern sollte das erstrangige Ziel der Grünen sein! Hier im Norden (Ostfriesland) versucht der dänische Konzern DONG ein Kohlekraftwerk zu realisieren gegen den Widerstand der Bevölkerung. In nächster Nähe zu den Nordseeheilbädern Ostfrieslands - eine Schande! Eine intakte Natur wird bereits im Rheiderland durch den Kavernenbau (EWE, EON) zerstört. Was macht die Politik - nichts. Diese Ohnmacht des Bürgers wird sich ganz klar bei der nächsten Wahl äußern.Eine konsequente Absage an die Adresse der Fa. DONG wäre das einzig richtige Mittel, für eine Region wo die aufstrebende Windenergie-Industrie zuhause ist (BARD, Enercon). Ein Argument von DONG sind Arbeitsplätze - ein Hohn wenn bei Schaffung von 150 Arbeitsplätzen 25.000 in der Tourismusbranche verloren gehen. Wenn schon keine andere Partei sich dazu in der Lage sieht dies zu verhindern (wer ist hier eigentlich Herr im Haus?) - dann zumindest sollten sich die Grünen hier klar positionieren und positive ZuStimmung aus ganz Deutschland, wo auch an anderen Standorten (z. B. Mainz, Moorburg, Dörpen u.s.w)Kraftwerke geplant, wäre der Partei sicher.
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