Ein Elch im Wald.
Wir wollen Lebensräume für bedrohte Arten erhalten. Foto: © iStock/Reimphoto

Biologische Vielfalt

Laut der Internationalen Roten Liste der Weltnaturschutzunion (IUCN) sind aktuell über 20.000 Tier- und Pflanzenarten vom Aussterben bedroht. Die Risiken, die dadurch entstehen sind unkalkulierbar, weil sie weitreichenden Einfluss auf unsere Ökosysteme haben. Wir wollen die Vielfalt der Natur, den Artenreichtum und die Schönheit der Landschaften schützen und für nachfolgende Generationen erhalten.

40 Prozent der Wirbeltierarten in Deutschland sind in ihrem Bestand bedroht oder bereits ausgestorben. Ihre Lebensräume: zerschnitten oder zerstört. Ihre Rückzugsgebiete: verdrängt. Aber auch unsere alten, heimischen Buchenwälder sind gefährdet. Immer mehr Bäume werden gefällt, die Artenvielfalt schrumpft.

Wir GRÜNE kämpfen für den wirksamen Schutz von Natur und Artenvielfalt. Die Vielfalt an Tieren, Pflanzen und Lebensräumen ist unverzichtbar für unser Leben, denn diese einzigartige Tier- und Pflanzenwelt

  • versorgt uns mit sauberer Luft,
  • fördert die Fruchtbarkeit unserer Böden,
  • liefert die Grundlagen unserer Ernährung,
  • reguliert auf natürliche Weise unseren Wasserhaushalt und unser Klima,
  • und ist für die Erholung und das Naturerlebnis der Menschen unschätzbar wertvoll.

Lebensräume für bedrohte Arten erhalten

Immer noch fallen in Deutschland täglich rund 70 Hektar Natur neuen Bau- und Verkehrsprojekten zum Opfer. Das entspricht pro Jahr in etwa dem Stadtgebiet von München. Damit gehen langfristig wichtige land- und forstwirtschaftliche Flächen sowie Schutzgebiete für bedrohte Arten verloren. Wir wollen die Naturschutzgebiete wirksam schützen und besser miteinander vernetzen.

Umfassender Naturschutz

Unser Ziel ist es, den Schutz der Natur in ihrer Vielfalt in das Selbstverständnis aller Politikbereiche zu verankern:

  • von der Umweltbildung,
  • über nachhaltige Entwicklung,
  • über Land- und Waldwirtschaft,
  • bis zur Verkehrsplanung.

Eine ökologische Wald- und Landwirtschaft, ein sanfter Tourismus, und eine Fischerei, die an Nachhaltigkeit orientiert ist, sind daher Teil des grünen Aktionsplans zum Schutz der biologischen Vielfalt.

Internationalen Umwelt- und Artenschutz stärken

Die letzten großen Naturräume der Welt – wie die Antarktis, die Weltmeere und die Urwälder – müssen durch völkerrechtlich bindende Verträge geschützt werden. Wir setzen uns für eine stärkere Berücksichtigung von ökologischen Standards zum Beispiel im internationalen Handel, in der Rohstoffpolitik und in der Entwicklungszusammenarbeit ein. Wir brauchen eine stärkere und finanziell besser ausgestattete Umweltorganisation der Vereinten Nationen, damit internationaler Umweltschutz ein größeres Gewicht erhält.

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