Außer Spesen nix gewesen

Merkel, Klimapolitik, Gletscher, Greenpeace, Greenpeace-Studie, Energie, Atomkraft, Erneuerbare Energien, Abwrackprämie

Welches Abschlusszeugnis stellst Du der Bundesregierung beim Klimaschutz aus?

Ein miserables, in der Schule würden sie schlichtweg nicht versetzt. Die Bilanz der Bundesregierung beim Klimaschutz fällt bitter aus. Sie schafft es im Ansatz nicht, ihre selbstgesteckten Ziele zu erreichen, z.B. die CO2-Emissionen bis zum Jahr 2020 um 40% zu senken. Das hat Greenpeace jetzt in einer Studie nachgewiesen. Frau Merkel hat sich auf jedem Event als die große Klimaqueen feiern lassen, aber spätestens jetzt erkennt man, dass das nur eine große Klimashow war. Die Bundesregierung hat überall gegen konsequenten Klimaschutz agiert. Sei es als es darum ging, die CO2-Grenzwerte für Automobile in der EU festzulegen, sei es als es darum ging die Altbausanierung energetisch zu unterstützen. Stattdessen bauen CDU und SPD weiterhin auf den Klimakiller Kohlekraft. Dass die Bundesregierung dann auch noch die Abwrackprämie als "Umweltprämie" definiert, grenzt an Verarschung, denn dieses Instrument schafft weder Arbeitsplätze noch schützt es das Klima.

Was braucht es stattdessen?

Es braucht eine konsequente grüne Klimapolitik. Es braucht die Ökologisierung der Wirtschaft. Es braucht Klimaschutzmaßnahmen im Rahmen des Konjunkturpaktes, die gezielt Erneuerbare Energien unterstützen. Elektromobilität muss unterstützt werden, und nicht die Abwrackprämie. Jetzt auch noch Steuersenkungen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Automobilindustrie vorzuschlagen, führt in die gegenteilige Richtung. 

... und sonst noch?

Sonst machen wir uns große Sorgen, über die zunehmende Aggressivität und das Auftreten rechtsextremer Parteien, auch bei den Landtagswahlkämpfen in Thüringen und Sachsen. Es werden Menschen angegriffen und Plakate systematisch zerstört. Wir fordern alle Demokratinnen und Demokraten auf: Geht zur Wahl. Sorgt mit eurer Stimme für demokratische Parteien, dass Rechtsaußen in Landtagen keine Kraft wird.

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Die sieben Sünden

Die Bundesregierung vergibt die Chance, die Wirtschaft jetzt ökologisch und sozial auzurichten

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Katerstimmung

Grün auf Sendung (12): Mit der Abwrackprämie ist ab morgen Schluss. Und nun, Frau Merkel? Kluge Industriepolitik sieht anders aus. Eine Bilanz von Jürgen Trittin

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Optimistisch kämpfen

Kopenhagen gescheitert, Weltklimarat in der Kritik, keine neuen Mittel für den Klimaschutz. Klimaexperte Hermann Ott will sich von diesen Widerständen nicht aufhalten lassen. Ein Interview.

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Schwarz-Gelb muss weg!

Sylvia Löhrmann hat zusammen mit dem Bundesvorstand den gemeinsamen NRW-Wahlkampf ausgerufen.

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Ökologie als soziale Frage

Wie verbindet sich für uns Grüne eine ökologische Wirtschaftsweise und nachhaltiges Wachstum mit den Erfordernissen von sozialer Gerechtigkeit?

Kommentare

Ihre "Qualifikation" Frau Roth?
02-12-09 20:44
Zeugnis ausstellen ist ja genau das richtige Schlagwort! Drollig das aus dem Mund der Grünen-Vorsitzenden zu hören, die mit ihren 54 Jahren immer noch keine abgeschlossene Berufsausbildung hat!
Dipl.-Ing. marievert
19-09-09 21:47
Vielen Dank an den Kollegen "Auch Ingenieur". Ich sehe das genauso. Was der sogenannte "Ingenieur" nicht berücksichtigt, sind die Möglichkeiten durch Energieeffizienz-Maßnahmen (sprich Stromsparen und das gleiche Ergebnis bekommen) den Verbrauch (besonders in der Grundlast:) signifikant senken zu können. Außerdem gibt es auch speicherbare Erneuerbare Energien - Biogas zum Beispiel. Herr "Ingenieur" - bitte lesen Sie die Studie von greenpeace und melden sich dann nochmal mit fundierten Details, ja?

Ich wähle GRÜN!
Auch Ingenieur.
19-09-09 21:37
Ich glaube der Anteil an grünen Ingenieuren ist größer als man denkt. Erstaunlich ist viel mehr, dass so genannte Ingenieure, die sich Ingenieur nennen und Kommentare schreiben, möglicherweise sogar hier, sich für nicht dumm halten, ein paar Protzvokabeln in die Runde schmeißen und denken, damit sich selbst als schlau und grüne Energiepolitik als dumm da stehen zu lassen. naTÜRlich kriegt man keine hundertprozentige Energieversorgung alleine mit regenerativen Energien hin. Sowas machen sich aber nicht mal die Grünen vor. Dass man sie soweit wie möglich ausbaut sollte ja wohl trotzdem ebenfalls klar sein.
Ingenieur
17-09-09 23:08
Die dumme Bevölkerung könnt Ihr täuschen, mit euren ausgeluschten immer gleichen Falschaussagen. Wie hoch ist denn euer Wähleranteil bei Ingenieuren? Wer mit Begriffen wie Grundlast, Mittellast und Spitzenlast etwas anfangen kann, merkt schnell, dass die Grüne Stromlüge nicht aufgehen kann.

Grundlast = Strombedarf der rund um die Uhr gebraucht wird
Wind = nicht immer da
Sonne = Nachts nicht da
Anteil Kernernergie Grundlast = 48%
Schlussfolgerung: DA IST EINE LÜCKE!!!
marievert
06-09-09 20:58
Hallo liebe Grüne,

hier ist der Link zur greenpeace-Studie: http://www.greenpeace.de/themen/klima/nachrichten/artikel/deutschland_kann_ausstoss_von_treibhausgasen_um_90_prozent_senken-1/

Es wäre schön, wenn Ihr diese Ergebnisse auch verlinken würdet und nicht nur den Spiegel-Artikel dazu.

Unterstützt Ihr das von greenpeace erarbeitete Konzept in allen Punkten bzw. bezüglich aller Maßnahmen? Oder was seht Ihr anders; was ist Euer Klimaschutz-Konzept im Detail?

Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen. Sie ist für mich wahlentscheidend.

Viele Grüße!
Hans Fritz
31-08-09 10:12
alooooooooahh from hawaii :D:D


tschöööös Ingoooo :D
Hildegard
31-08-09 10:11
Ich stimme zu, dass effektiv nicht ausreichend etwas verändert wurde. Wenn man grüne Umweltpolitik betreibt, wie sieht es dann mit dem auftretenden Wirtschaftsumbruch eurer Meinung nach aus?Läßt er sich bewältigen und abfangen? Ich könnte mir vorstellen, dass sich die Wirtschaft umstrukturiert und Deitschland irgendwann als Vorreiter sehr konkurenzfähig wird. Sind die konsequenzen des Umbruchs zu tragen? wie seht ihr das?
Redaktion
28-08-09 18:05
Hallo Maximilian,

auch wenn Deine These aus psychologischer Sicht fast verständlich ist - lies doch einfach den Stern-Report (http://www.hm-treasury.gov.uk/stern_review_report.htm) oder die IPCC-Berichte (http://www.bmu.de/klimaschutz/downloads/doc/40390.php) noch mal. Der Klimawandel ist leider kein "Horrorszenario", wie Du schreibst.

Und die Diskussion um das Waldsterben hatte seinerzeit zum Beispiel zur Folge, dass viel in eine sauberere Industrie investiert wurde. Davon profitieren wir jetzt.
Maximilian Bader
28-08-09 11:31
Das menschengemachte CO2 ist NICHT am Klimawandel schuld! Liebe Grüne, schonmal was von Sonnenaktivität gehört? Ausserdem: Wenn CO2 am Klimawandel schuld wäre, müsste es (wie von euch mal behauptet) als Gürtel um die Erde gelegt sein. Da die Atmosphäre aber ein homogenes Gemisch ist, kann dies nicht der Fall sein.Ausserdem hört die Atmosphäre nicht mit einem Ruck auf, sondern sie wird dünner und dünner. Daher ist das Treibhausdach schonmal gar nicht möglich.

Das habe ich mit meinen 15 Jahren geschrieben und die "Wissenschaftler" verbreiten trotzdem Unfug.

Anscheinend braucht jedes Jahrzent ein Horrorszenario:

In den 70ern hieß es, im Jahr 2000 ist das Öl leer und eine Eiszeit da. ISt es kalt und haben wir nicht noch Heizöl im Keller, obwohl seit dem Jahr 2000 bereits fast 10 Jahre vergangen sind?

In den 80ern sollte der deutsche Wald bis 2000 tot sein. Wenn ich aus dem Fenster schaue, sehe ich intakten Wald, der auch grün ist.

In den 90ern war es BSE und der Computercrash zum Jahr 2000 hin. Die Welt wird untergehen. Naja, ich lebe noch und die Welt ist auch noch nicht untergegangen.

Vielleicht wird es am 21.12.2012 was.
Schwarz Rot
28-08-09 10:42
also momentan bekommt man sowohl von der Tiefengeothermie als auch der oberflächennahen Geothermie bestimmt jeden Monat einen Unfall geschildert.
Bei Basel das Unglück,
in Landau die Verhandlungen, wer bezahlen muss.
Ein Neubau der 1m absinkt und nicht bewohnbar wird...
Also finde ich nicht unbedingt positive Presse. Es fehlen die Artikel über den Erfolg...
Kommentar

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