Fleischeslust
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GRÜNE zeigen sich besorgt über die Verhaftung und die drohende Auslieferung des Umweltaktivisten und Sea Shepherd Gründers Paul Watson. Es ist zu befürchten, dass Watson in Costa Rica kein faires, sondern ein politisch motiviertes Verfahren erwartet.

Am 13. Mai wurde der Gründer der Umweltschutzorganisation Sea Shepherd und Mitbegründer von Greenpeace, Paul Watson, am Frankfurter Flughafen festgenommen. Grundlage ist ein internationaler Haftbefehl aus Costa Rica aus dem Jahr 2011, ausgestellt wegen einer vermeintlichen Tat im Jahr 2002, als Watson und seine Crew sich Haifängern aus Costa Rica mit ihrem Boot entgegenstellten.
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN kritisieren die Verhaftung und drohende Auslieferung an die costa-ricanischen Behörden. Das plötzliche Zustandekommen des Haftbefehls neun Jahre nach der angeblichen Tat und der Umstand, dass 2002 nach richterlichen Anhörungen und der Vorlage von Beweismitteln das damalige Verfahren nicht weiterbetrieben wurde, lässt zumindest nicht ausschließen, dass Paul Watson in Costa Rica kein faires Verfahren erwarten würde.
Bereits am Tag nach der Verhaftung am 14. Mai hat sich der Parlamentarische Geschäftsführer der grünen Bundestagsfraktion, Volker Beck, in einem Schreiben an die Bundesjustizministerin gewandt und um eingehende Prüfung gebeten. Bisher blieb dieser Brief leider unbeantwortet. Auf europäischer Ebene kritisierte der Vorsitzende der grünen Fraktion im Europäischen Parlament, Dany Cohn-Bendit, das Vorgehen der deutschen Behörden und forderte eine Freilassung.
Es ist ein erstes, erfreuliches Signal, dass der Haftbefehl gegen Kaution ausgesetzt wurde und der costa-ricanische Außenminister Enrique Costilla sich in der Zwischenzeit mit Paul Watson getroffen hat. Es liegt nun an den deutschen und costa-ricanischen Behörden dieses absurde Auslieferungsverfahren schnellstmöglich einzustellen und auf das Angebot der Zusammenarbeit mit den costa-ricanischen Behörden seitens Paul Watson einzugehen.