Zwischen zwei Balken: Programmentwurf. Darunter: Für die Bundestagswahl 2017. Daneben eine Broschüre als Icon, auf der steht: Zukunft wird aus Mut gemacht.
Ein Traktor fährt über ein Feld und versprüht eine Flüssigkeit.
Wir wollen Mensch und Natur vor dem Pflanzengift Glyphosat schützen. Foto: © fotokostic/iStock

Stopp Glyphosat: Kein Gift auf unsere Äcker und Teller!

Wir wollen eine Landwirtschaft, die leckere und gesunde Lebensmittel für uns alle herstellt und im Einklang mit der Natur wirtschaftet. Das Pflanzengift Glyphosat gefährdet Böden und Grundwasser, die menschliche Gesundheit und biologische Vielfalt. Deshalb unterstützen wir die Europäische Bürgerinitiative „Stopp Glyphosat“. Hilf uns, eine Million Unterschriften zu sammeln!

Hier könnt ihr die Europäische Bürgerinitiative "Stopp Glyphosat" unterzeichnen.

Glyphosat tötet – erst alles Grün auf dem Acker, dann gelangt es in unsere Gewässer und Lebensmittel. Dabei ist das Pflanzengift für Menschen laut Weltgesundheitsorganisation „wahrscheinlich krebserregend“. Doch die Agrarlobby verhindert mit Unterstützung der Bundesregierung das europaweite Verbot. Wir wollen nicht zulassen, dass dieses Gift weiterhin auf unsere Äcker und Teller kommt. Deshalb unterstützen wir die Europäische Bürgerinitiative (EBI) „Stopp Glyphosat“.

Bis Ende 2017 soll entschieden werden, ob Glyphosat in der EU weiter erlaubt bleibt. Deshalb haben sich zahlreiche Umweltorganisationen, darunter unter anderem der BUND, Greenpeace, das Umweltinstitut München und das Pestizid Aktions-Netzwerk, zusammengetan und die EBI im Januar 2017 bei der Europäischen Kommission registriert. Ziel ist es jetzt, innerhalb eines Jahres mindestens eine Million Unterstützerinnen und Unterstützer aus mindestens sieben verschiedenen EU-Ländern zu versammeln. Wie schon bei der erfolgreichen EBI gegen die Privatisierung der Wasserversorgung und der selbstorganisierten EBI gegen TTIP und CETA wollen wir zeigen, dass Bürgerprotest wirkt. Die Europäische Kommission wird es nicht ignorieren können, wenn die EBI bereits vor der Glyphosat-Entscheidung die Schallgrenze von einer Million Unterschriften erreicht.

Hier könnt ihr die Europäische Bürgerinitiative "Stopp Glyphosat" unterzeichnen.

So kannst Du vor Ort Unterschriften sammeln

Unterstütze die EBI und uns und sammel auch bei Dir vor Ort, in der Fußgängerzone, auf dem Marktplatz oder bei Kolleginnen und Kollegen Unterschriften. Dafür stellen wir Dir hier folgende Materialien zur Verfügung:

Das fordert die Bürgerinitiative

Die EBI will Glyphosat aus dem Verkehr ziehen und unabhängige Genehmigungsverfahren für Pestizide. Genehmigungsverfahren, die sich gegen die Lobbymacht der Agrarkonzerne behaupten können, sorgen dafür, dass auf unseren Äckern weniger Gift landet. Die bisherigen Genehmigungsverfahren erlauben den Pestizidherstellern, selbst durchgeführte, geheime Studien bei der zuständigen Behörde eines beliebigen EU-Mitgliedsstaats einzureichen. Diese werden dann als Grundlage für die Genehmigung genommen.

Umwelt- und Naturschutzverbände fordern schon lange, dieses betrugsanfällige System aufzubrechen. Finanzierung, Vergabe und Durchführung der Studien müssen entkoppelt, die Studienergebnisse veröffentlicht werden und „gute Beziehungen“ von Unternehmen zu einzelnen Behörden dürfen keine Rolle mehr spielen.

Selbst wenn die EU-Entscheidung über die Zukunft von Glyphosat bereits vor dem Abschluss der EBI im Februar 2018 gefällt werden sollte: Die Evaluation der EU-Pestizidgesetzgebung läuft gerade erst an und wird sich mindestens bis Ende 2018 ziehen. Vor diesem Hintergrund nimmt die EBI also direkten Einfluss auf die Entscheidung der Europäischen Kommission in Sachen Genehmigungsverfahren.

Grüne gegen Glyphosat

Wir setzen uns für eine umweltverträgliche Landwirtschaft ein, die fruchtbare Böden, sauberes Grundwasser, biologische Vielfalt und die menschliche Gesundheit schützt und erhält. Deshalb sind wir beim Thema "Glyphosat" schon seit Jahren auf unterschiedlichen Ebenen sehr aktiv und fordern ein Verbot. Es ist unverantwortlich, die breite Belastung von Lebensmitteln, wie zum Beispiel Brot, Bier und Wein, mit Glyphosat einfach in Kauf zu nehmen. Dasselbe gilt für das Artensterben, das durch den Einsatz verursacht wird.

Mit dem Verbot besonders giftiger Glyphosat-Zusatzstoffe sowie Anwendungsbeschränkungen in der Landwirtschaft ist uns hier bereits ein erster Teilerfolg gelungen. Der Kampf muss hier aber weitergehen. Wir unterstützen die EBI und sammeln sowohl online als auch auf der Straße mit hunderten grünen Orts- und Kreisverbänden Unterschriften.

Unterstütze unseren Einsatz gegen Glyphosat mit einer Spende

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Ein Spendenaufruf von Altruja

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