Text: "Der September wird Grün. Unterstütze die grünen Wahlkämpfe", daneben ein schwarzer Kreis mit einem grünen Kreuz drüber.
Ein paar Hühner auf einer Wiese.
A group of pasture raised chickens peck for feed on the ground Foto: © EEI_Tony/iStock

Raus aus der industriellen Massentierhaltung!

Hühner, die auf einem taschentuchgroßen Fleck leben, Ferkel mit abgeschnitten Schwänzen, Rinder, die noch nie eine Wiese gesehen haben – Die quälerische Massentierhaltung ist der große Schandfleck unserer Landwirtschaft. Unter ihren Auswirkungen leiden Mensch und Tier. Tiere überleben die Qualen nur mit massenhaft Antibiotika, die dann bei uns auf dem Teller landen!

Noch immer werden in Deutschland Millionen Hühner, Schweine und Kühe in Massentierhaltung gehalten. Auf engstem Raum zusammengepfercht vegetieren sie vor sich, ohne Licht, Luft oder Bewegung. Küken werden ihre Schnabelspitzen ohne Betäubung abgeschnitten, Ferkeln die Schwänze und Mastkälber werden in Einzelboxen ohne Kontakt zur Mutter oder anderen Artgenossen gepfercht.

Antibiotika? Nicht in meinem Essen!

Die Qualen bis zur Schlachtung überleben die Tiere nur, weil sie über die Nahrung regelmäßig mit Antibiotika behandelt werden. Immer mehr Keime werden so resistent gegen Antibiotika - und landen später auf unserem Salamibrot, in der Bratwurst oder im Brathähnchen. Schon heute sterben mehr Menschen durch resistente Keime als durch Verkehrsunfälle!

Zeit für eine neue Haltung und gutes Essen!

Wir GRÜNE wollen raus aus der industriellen Landwirtschaft, die Tiere quält und Fleisch produziert, das uns krank macht. Das heißt konkret:

  • Schnauze voll von Antibiotika! Hühner, Schweine und Kühe brauchen Licht, Luft und Bewegung. Antibiotika werden dann größtenteils überflüssig, denn gesunde Tiere brauchen keine Dauermedikation.
  • Kein Klonfleisch, kein Chlorhuhn, keine Hormonmilch! Das Handelsabkommen zwischen EU und USA (TTIP) darf keine Umwelt- und Verbraucherschutzstandards gefährden.
  • Wissen, wo die Wurst herkommt! Fleischprodukte im Supermarkt müssen Auskunft über die Produktions- und Haltungsbedingungen geben.

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