Ein paar Hühner auf einer Wiese.
A group of pasture raised chickens peck for feed on the ground Foto: © EEI_Tony/iStock

Frohe Ostern und freie Hühner

Verbraucherinnen und Verbraucher können die einfache Regel „Kein Ei mit der 3“ beim Kauf frischer Eier leicht befolgen. Beim Nudelkauf funktioniert sie nicht. Wir wollen wissen was wir essen und fordern die Ausweitung der Eier-Kennzeichnung auf verarbeitete Produkte.

Am Ostersonntag ist es wieder so weit: Millionen Kinder suchen mit strahlenden Augen und einem Lächeln im Gesicht in Blumenbeeten, Hecken und Bücherregalen eifrig nach versteckten Schokohasen und Ostereiern. Wer am schnellsten fertig ist, gewinnt und darf dem Schokohasen vergnügt die Ohren abbeißen. Auch der Biss ins gekochte Ei bereitet inzwischen nur noch selten ein schlechtes Gewissen – dürfen in Deutschland doch inzwischen keine Eier mehr aus Käfighaltung produziert werden.

Verbraucherinnen und Verbraucher haben die Wahl, sich beim Kauf frischer Eier zwischen Eiern mit der „3“ aus käfigähnlicher Kleingruppenhaltung, der „2“ aus Bodenhaltung, der „1“ aus Freilandhaltung und der „0“ aus Biohaltung zu entscheiden. Schwieriger wird es beim Kauf von Spaghetti, Mayonnaise und Marmorkuchen: In verarbeiteten Produkten werden oft Käfigeier aus dem Ausland verwendet. Ohne dass wir es wissen, landen so Eier von Hühnern auf unserem Teller, die in riesigen Ställen auf engstem Raum zusammengepfercht als Legemaschinen missbraucht werden.

Das wollen wir ändern! Wir wollen, dass Konsumenten wissen, wo tierische Produkte herkommen und wie die Tiere gehalten wurden. Deshalb fordern wir eine Ausweitung der Eier-Kennzeichnung auf verarbeitete Produkte.

Wir wünschen frohe Ostern und freie Hühner!

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