Warum blenden wir das Elend aus?

Der freie Markt hat nicht mehr Gerechtigkeit geschaffen. Einer Milliarde Menschen droht der Hungertod. Grünen-Vorsitzende Claudia Roth spricht über das, was niemand sehen will.

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Bildung für alle!

Rund 240.000 Menschen haben bundesweit für ein besseres Bildungssystems protestiert

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"Hier hilft nur Grün"

Die ARKUS gGmbH vermittelt und qualifiziert Langzeitarbeitslose. Erfolgreich, doch nicht ohne Sorgen. Renate Künast hat sie besucht

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Stuttgart 21: Vier Milliarden für vier Minuten

Grüne Woche mit Cem Özdemir: Über die Schlichtung bei Stuttgart 21, die Ökosteuer und ein Treffen mit Arbeitsagentur-Chef Weise.

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Risikoschüler dürfen nicht vergessen werden

Grüne Woche mit Cem Özdemir: Über die neue PISA-Studie, den Klimagipfel in Cancún und den Prozess gegen Dogan Akhanli.

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Brandstifter Seehofer

Grüne Woche mit Claudia Roth: Über Horst Seehofers Äußerungen zur Zuwanderung, Stuttgart 21 und die Gorleben-Demo am 6. November.

Kommentare

Anonym
02-07-10 14:37
denkt mal darueber nach ihr gruenen gutmenschen.
was ihr mit eurer forderung nachwachsende rohstoffe
angerichtet habt.hat einer von euch besserwissern die plantagen mit oilpalmen in malaysia,indonesien,brasilien usw.
gesehen ?.das war mal acker land!dort lebten bauern.die wurden vertrieben! alles wegen eurem oeko wahn.
ihr kotzt mich an.nun wird der hunger in der welt bejammert.wenn ich eure selbstgerechten gesichter sehe,vergeht mir regelmaessig der appetit.
Pfiffikus der Billig-Tankende Preisfuchs
08-02-10 17:04
Endlich die verdammte Biosprit-Förderung beenden!
Thomas Pogge (wer nicht weiß wer das ist, sollte sich im Net kundig machen): Zitat "Seit dem Ende des kalten Krieges sind über 300 Millionen Menschen infolge Armut nach jahrelangem Leiden elend verhungert und verreckt!"
Jean Ziegler erklärt gemeinsam mit BUND,Nabu,Robin Wood,urgewald,Arb.gem.sch.Regenwald u. Artenschutz,OroVerde,terre des hommes, pro Regenwald u. Deutsch. Naturschutzbund zum Biospritanbau:
Weltweiter Palmölanbau ist einer der größten Flüche für die gesamte Natur - gefördert mit riesigen Subventionen durch unsere Regierung: Schande für Rot/Schwarz wie für Schwarz/Gelb!
deftone
08-02-10 11:52
man sollte nicht vergessen, dass der Fleischverzehr, besonders der des Westens, viel mit Hunger in ärmeren Ländern zu tun hat. Wir nehmen dort die Felder für Rinder und wir bauen dort zb Soja an um es in der massentierhaltung zu verheizen, nur damit "wir"(ich nicht, bin veganer) alle morgens salami auf dem Brot haben, mittags schnitzel mit pommes essen, und abends noch mal n steak uns reinziehen. Wir sollten aufhören fleisch zu essen, auch der Tiere wegen
meznun karimanov
10-01-10 22:45
einigkeit,recht und freiheit sind des glückes unterpfand!
hat dieses recht des glücks nur das deutsche volk?
die eingkeit gilt sie nicht für die ganze menschheit, sowie das recht und die freiheit?!
haben wir menschen nicht alle recht glücklich zu sein.
das was wir deutsche für uns erstritten haben sollten wir nun mit der menschheit teilen und weiter geben ohne was dafür zurück zu erwarten.damit ncht nur unsere kinder schwein haben!
Ulrich Pietsch
26-09-09 15:37
Solange die Länder in der dritten Welt sich mit Waffen bis zum geht nicht mehr vollstopfen, ist es kein Wunder das einer Milliarde Menschen der Hungertod droht.
Die Reichen Staaten sollten nicht wahllos Geld an alle ausschütten, sondern Länder die eine Abkehr von dem Rüstungswahn nehmen mit Entwicklungshilfe belohnen.
Dazu gehört aber auch ein umdenken in der BRD, nämlich weg von dem gleichen Rüstungswahn und keine Auslandseinsätze der Bundeswehr. Die kann vielleicht viel in Katastrophen helfen,
nur Frieden kann sie nicht schaffen.
In einer waffenfreien Welt wird es mit Sicherheit nicht zu Hungerkatastrophen in dieser Größe geben.
Fabian Heil
21-03-09 11:56
Hier noch einmal der Link zum Weltagrarbericht (oben ist er defekt, vielleicht kann ein Admin oder Moderator den Link oben austauschen und diesen Beitrag löschen):

http://www.agassessment.org/index.cfm?Page=About_IAASTD&ItemID=2
Fabian Heil
21-03-09 11:53
Erst einmal hast du völlig recht, Claudia - es muss dringend gehandelt werden, eine Milliarde (!) hungernder Menschen ist völlig unerträglich.
Nur muss ich dir an einer Stelle sehr deutlich widersprechen:
Die Tatsache, dass die Hungerkrise ausgeblendet wird, spricht nicht für "Ignoranz, Egozentrismus und eine Haltung, die besagt, 'Haupsache uns geht es in Krisenzeiten gut". Es mag so wirken, aber es ist eigentlich ganz anders: es zeigt sich nur wieder die grundlegende Nahbereichsorientierung des Menschen, die besonders in Krisenzeiten (Angst schaltet Hirn aus)hervortritt. Der Mensch ist ursprünglich für das Leben in Kleingruppen ausgelegt und vor nicht allzu langer Zeit davon ausgebrochen. Das Gehirn funktioniert dewegen leider oft nach dem Prinzip: Was ich nicht sehe, berührt mich nicht.
(Vergleich David Hume, "A Treatise of Human Nature")
Das Hirn blendet also die Hungerkrise aus, nicht der Willen des Menschen, dass es einem doch bitte selbst gut gehen soll. Ich denke, dass jeder, der mit der Hungerkrise konfrontiert wird, etwas dagegen tun möchte. Doch hier kommt der fatale Punkt: Wenn man als "Normalbürger" mit der Hungerkrise konfrontiert wird, entsteht sofort ein Gefühl absoluter Machtlosigkeit - ICH kann die Hungerkrise ja nicht beenden. Ich kann das Leben einiger weniger Retten, aber die Krise beenden liegt nicht in meiner Macht.
Deswegen muss hier dringend gehandelt werden: Nicht nur muss die Hungerkrise mehr Öffentlichkeit bekommen, auch die Lösungsmöglichkeiten müssen gebündelt werden: Brot für die Welt, Die Caritas, Misereor, Die Diakonie, Das Rote Kreuz, Die Welthungerhilfe, alle Müssen zusammen arbeiten, um die Krise zusammen zu bekämpfen - nicht parallel. Ich muss als Bürger die Möglichkeit haben, mich direkt daran zu beteiligen und nicht mehr das Gefühl haben, dass das beste, was ich tun kann, doch nur ein Tropfen auf dem heißen Stein ist. Doch Spenden alleine werden die Welt nicht retten - außerdem soll niemand auf Almosen angewiesen sein um nicht zu verhungern.
Es muss eine umfassende politische Lösung geben, die Kontinuität und Sicherheit verspricht:
Auch müssen direkte möglichkeiten gegeben sein, auf die Regierungen Einfluss zu nehmen - Warum hatte die Debatte am 5. März über Hunger in Entwicklungsländern keine Öffentlichkeit? Wieso haben nicht alle Bürger Einfluss auf ihre Abgeordneten genommen?
Weil das Thema nicht kommuniziert wurde.
Hier müssen wir ansetzen: Der Bericht des Weltagrarrates(IAASTD, hier die Wikinews zum Agrarbericht: http://de.wikinews.org/wiki/Weltagrarbericht_fordert_ein_Umdenken_der_globalen_Landwirtschaft

Hier der Bericht (Englisch): http://www.agassessment.orgindex.cfm?Page=About_IAASTD&ItemID=2) hat es sehr deutlich gezeigt: Wir können den Hunger relativ unproblematisch in den Griff bekommen! Wir müssen das nur kommunizieren. Lasst uns die sozialen Netzwerke nutzen, lasst und die Wahlkämpfe nutzen, lasst uns es allen weitererzählen: Es gibt mehr Hunger auf der Welt als je zuvor, aber wir können dem endgültig ein Ende machen! Und das mit den Technologien von heute, ganz ohne Gentechnik, Agrochemie oder weiterer Umweltzerstörung.
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