Nazi-Aufmarsch in Dresden stoppen

Am 13. Februar wollen Nazis in Dresden auf die Straßen gehen. Wir werden uns ihnen entgegenstellen und rufen zu gewaltfreiem und demokratischem Widerstand auf.

BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN unterstützen daher sowohl den Aufruf von Aktion Sühnezeichen als auch des Bündnisses "Dresden Nazifrei" und rufen zusammen mit diesen beiden Initiativen zu gewaltfreien und demokratischen Widerstand auf. 

Wir wollen am 13. Februar den Nazis nicht die Straße überlassen und fordern einen breiten zivilgesellschaftlichen Schulterschluss gegen den Aufmarsch. Kommt nach Dresden und beteiligt Euch an den unterschiedlichen Protestformen!

Organisatorisches

Auf der Homepage www.dresden-nazifrei.com gibt es eine Übersicht über die Busse nach Dresden. Außerdem finden sich hier, wie auch auf der Homepage von Aktion Sühnzeichen www.asf-ev.de, aktuelle Informationen über Kundgebungen und Blockaden am 13. Februar in Dresden.

Und noch aktueller geht es hier:

WAP-Ticker: ticker.hopto.org
Twitter: twitter.com/13februar
Aktionsradio: 98,4 und 99,3 Mhz
Infotel.: 01801 / 0121323585 (Ortstarif)
EA: 0351 / 89 960 456

Hier folgt der Aufruf des Bündnisses "dresden-nazifrei". Wir stellen ihn hier ein, da die Website dresden-nazifrei.de bereits von der Polizei gesperrt worden ist und auf dresden-nazifrei.com umsiedeln musste.

Das Aufhängen des Plakates zur Demonstration ist mittlerweile strafbar. Dieser Kriminalisierung widersprechen BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. Fotos wie Claudia Roth und Astrid Rothe-Beinlich das Plakat vor der Tür der Bundesgeschäftsstelle aufhängen finden Sie hier. 

Am 13. Februar 2010 werden wir zusammen mit tausenden von Menschen den größten Naziaufmarsch Europas in Dresden verhindern.

Im Jahr 2009 marschierten fast 7000 Nazis durch unsere Stadt. Ihr Ziel ist es, die Verbrechen des Nazi-Regimes zu leugnen und Nazi-Deutschland zum eigentlichen Opfer des 2. Weltkrieges umzudeuten. Wir aber wissen: der verbrecherische Krieg ging von Nazi-Deutschland aus und kehrte 1945 nach Dresden zurück.

Im Jahr 2010 werden wir Dresdnerinnen und Dresdner gemeinsam mit allen antifaschistischen Kräften aus den Gewerkschaften, Parteien, Jugend- und Studierendenverbänden, der Friedens- und Umweltbewegung, der radikalen Linken, globalisierungskritischen Gruppen und gewaltfreien Aktionsgruppen aus dem gesamten Bundesgebiet den Aufmarsch der Nazis verhindern. Nie wieder werden wir den AnhängerInnen des verbrecherischen Nazi-Regimes unsere Städte überlassen!

Nie wieder Faschismus – nie wieder Krieg!

Im letzten Jahr haben über 10.000 Menschen gegen den Naziaufmarsch demonstriert. In diesem Jahr wollen wir einen Schritt weitergehen. Wie in Jena, Köln und Berlin bereits erfolgreich durchgesetzt, werden wir uns auch in Dresden durch Aktionen des zivilen Ungehorsam mit Massenblockaden den Nazis entgegen stellen und sie blockieren. Dieses Ziel eint uns über alle sozialen, politischen oder kulturellen Unterschiede hinweg. Wir sind bunt und wir stellen uns dem braunen Mob in den Weg. Von uns wird dabei keine Eskalation ausgehen. Dabei sind wir solidarisch mit allen, die mit uns dieses Ziel teilen und dem Naziaufmarsch in Sicht und Hörweite entgegen treten wollen.

Unterstützt uns Dresdnerinnen und Dresdner und kommt am 13. Februar 2010 in unsere Stadt – gemeinsam werden wir die Nazis stoppen!

Du willst auch in Zukunft die Grünen beim gewaltfreien und demokratischen Widerstand gegen Rechtsextremismus unterstützen und über Protestaktionen gegen Nazis informiert werden? Dann melde Dich jetzt als Unterstützer auf Meine Kampagne an.

 

 

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Nazi-Aufmarsch in Dresden stoppen

Komm am 18. Februar zur Demonstration und Blockade nach Dresden. Lass nicht zu, dass die Rechtsextremen den Jahrestag der Bombardierung Dresdens für ihre braune Propaganda missbrauchen.

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Naziaufmarsch blockieren

Nazis wollen den 1. Mai wieder für ihre Aufmärsche missbrauchen. Wir dürfen ihnen nicht die Straße überlassen.

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Praktische Tipps für den Kampf gegen Nazis

Unsere Online-Demofibel enthält jede Menge Infos, was ihr gegen rechte Veranstaltungen bei euch vor Ort unternehmen könnt.

Gegendemonstration und Blockade

Die bei Weitem meist verbreitete Reaktion auf eine rechte Demonstration oder Kundgebung und ein sehr effektives und medienwirksames Mittel gegen Rechts ist die Organisation einer Gegendemonstration. Auch hierbei solltet ihr einige wichtige Dinge beachten, um eure Aktion zum Erfolg zu führen.

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Ein bewegtes Jahr

Claudia Roth und Cem Özdemir blicken Monat für Monat auf das Grüne Jahr 2010 zurück und wünschen friedliche Feiertage.

Kommentare

jürgen
31-01-10 17:53
Das war bereits früher so:
Basisdemokratie und Bewegungen von unten - die wurden kriminalisiert durch die Staatsorgane. Nicht hingegen die eigentlichen Kriminellen. Sei es beim Schah- Besuch und dem Mord an Benno Ohnesorge, beim Mordversuch an Rudi Dutschke und der Hetze der Springerpresse, später beim Besuch des Diktators Thieu in Bonn, die Demonstrationen gegen die Atomenergie, die Bewegungen gegen die SED Diktatur, ...

Immer haben sich die Phantasievollen Basisbewegungen gegen die Staatsverkrustung durchgesetzt. Das wird auch diesmal der Fall sein, gegen die Braune Pest. Auf nach Dresden ...
Günter H. Schullenberg-Tucholsky,D`dorf
29-01-10 18:30
Zu Zeiten der Friedensbewegung sang man a. Lieder v.Hannes Wader.Der Rechtsextremismus ist aufmerksam zu verfolgen;das Trauma Hoyerswerda u.Solingen wird wach.Im "Nach-Hamburg"-Zyklus erinnert der Poet Wader an die Misshandlung u.Erhängung von Kindern durch SS-Schergen i.e.Schule in den letzten Kriegstagen, mahnte er bereits 1989 vor der noch immer latenmten Gefahr von Rechts und sagt darin zum Schluss: "....es gilt, die Dämpfe abzulenken, die aufsteigen aus diesem giftigen Schlamm, sie für immer zu binden, auch im Gedenken der Kinder vom Bullenhuser Damm."
Elias
26-01-10 20:41
Auf nach Dresden. Gewaltfrei und demokratisch. Ganz im Kontrast zu Nazis, die leugnen, vergessen und hetzen!
Astrid Rothe-Beinlich
26-01-10 18:35
Lieber Norbert,
Du hast völlig recht.
Genau deshalb reden und plakatieren wir nicht nur, sondern wir werden selbstverständlich auch in Dresden sein und dort friedlich die Nazis blockieren.
Auch auf Bundes- und Landesebene machen wir uns gegen die fortdauernde Kriminalisierung stark. So habe ich bspw. im Thüringer Landtag die Plakate an unsere Türen gehangen und gemeinsam mit DGB und Linke eine Erklärung auf den Weg gebracht, die zu Zivilcourage aufruft und ganz deutlich die Kriminalisierung benennt - denn diese hilft unterm Strich nur den Rechten. Und daher gibt es immer wieder und wieder nur eins: Sagt NEIN und kommt mit uns am 13. Februar nach Dresden, um Gesicht zu zeigen! Keine Toleranz für Intoleranz und lasst uns zusammen widerstehen!
Norbert
26-01-10 02:13
Die Website des Bündnisses dresden-nazifrei.de wurde vom LKA verboten, liegt jetzt auf http://www.dresden-nazifrei.com/.
Das Aufhängen des Plakates ist auch mittlerweile stafbar.
Es ist prima, wenn auch Claudia das verbotene Plakat aufhängt und die Grünen der Kriminalisierung unseres zivilen Engagements widersprechen.
Nur widersprechen und ein paar PMs sind deutlich zuwenig.
Die Grünen sind im Bundestag vertreten, setzt euch bitte mehr dafür ein, dass der Widerstand gegen diesen Naziaufmarsch in Dresden nicht weiter kriminalisiert wird. Es ist ein Unding, dass Webseiten gesperrt werden, Plakate verboten und Leute, die diese aufhängen kriminalisiert werden.
Wir haben euch in den Bundestag gewählt, dass ihr u.a. genau dieses verhindert.
Macht endlich was.
Wir sehen uns in Dresden.
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